Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Drei in eins - warum eigentlich?

Predigt über die Dreieinigkeit Gottes von Georg Rieger

Die Rede vom dreieinigen Gott muss in den Gemeinden entstanden sein und sich selbst erklärt haben. Diese Errungenschaft gilt es zu bewahren, nicht die verschraubten Formulierungen der Konzile.

Der Predigttext ist ein gut bekannter Abschnitt aus dem Matthäusevangelium, dessen Schluss nämlich:

Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, auf den Berg, wohin Jesus sie befohlen hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat zu ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Liebe Gemeinde, im Jahr 325 lud der damalige römische Kaiser Konstantin alle 1800 Bischöfe seines Reiches nach Nicäa bei Konstantinopel ein. 300 davon kamen zusammen mit Presbytern und Diakonen und durften übrigens ihre Reisekosten mit der kaiserlichen Verwaltung abrechnen. An die 2000 Theologen debattierten über zwei Monate lang in einem Palast des Kaisers – über diese eben gehörte Dreieinigkeit Vater, Sohn und heiliger Geist. Erst zwölf Jahre vorher hatte der Kaiser durch ein Toleranzedikt das Christentum als offizielle Religion zugelassen. Einigen Bischöfen sah man die Verstümmelungen an, die Ihnen die letzte große Christenverfolgung eingebracht hatte, die wiederum gerade einmal 15 Jahre her war.

Der Sinneswandel des Kaisers war eigentlich auch nur taktischer Natur gewesen: Er erhoffte sich von den auf das Reich verteilten und gut miteinander vernetzten Christen eine stabilisierende Wirkung in seinem Vielvölkerstaat. Nun war allerdings in dieser sonst so friedlichen und toleranten Religion ein erbitterter Streit ausgebrochen. Das mit der stabilisierenden Wirkung drohte also nach hinten loszugehen. Entstanden war der Streit in Alexandria, also in Ägypten. Ein Presbyter namens Arius widersprach in einer Diskussionsrunde seinem Bischof und behauptete, Jesus sei nicht auf einer Ebene mit Gott zu sehen, es habe ihn nicht schon immer gegeben, sondern er sei von Gott geschaffen worden und also diesem untergeordnet. Ein anderer Mitarbeiter des Bischofs, der Diakon Athanasius, hielt dagegen und meinte, wenn Jesus ein Geschöpf Gottes sei, könne er nicht der Erlöser sein. Jesus sei vielmehr schon immer ein Teil Gottes gewesen, sei von diesem auch nicht zu unterscheiden.

Auf einer Synode der ägyptischen und libyschen Christen gingen die beiden Streithähne erneut aufeinander los. Von da an machte die Auseinandersetzung im gesamten Mittelmeerraum die Runde. So gab es über der Frage, wie göttlich Jesus Christus sei, in den folgenden sieben Jahren bis zum Konzil den ersten großen Konflikt, der die junge Christenheit sogar zu spalten drohte.

Wie gesagt: über zwei Monate weilten die Delegationen in Nicäa und redeten sich die Köpfe heiß. Dann wurde dem Kaiser das Gezänk der Theologen zu bunt und er ließ einen Kompromiss formulieren. In diesem Nicäischen Glaubensbekenntnis heißt es über Jesus, er sei „gezeugt aus dem Wesen des Vaters und gezeugt und ungeschaffen, wesenseins mit dem Vater.“

Um dem Kaiser einen Gefallen zu tun, unterschrieben fast alle Anwesenden diese Formulierung, die doch eigentlich niemand so recht verstand. Die Lehre des Arius sollte jedenfalls nicht weitergetragen werden, er selbst wurde verbannt. Aber die Arianer ließen nicht locker und so ging der Streit kurz danach weiter – mit erbitterter Härte. Gegenseitige Verleumdung, Exkommunikation und Verbannung waren an der Tagesordnung. Dazwischen errangen die Arianer sogar zeitweise die Oberhand.

Liebe Gemeinde, man ist geneigt, diesen Streit um die Dreieinigkeit als lächerlich zu empfinden. Wir können das einfach nicht mehr nachvollziehen, um welche Spitzfindigkeiten es da ging, und warum man sich darüber so ereifern musste. Wie es einem als Außenstehenden ja manchmal geht, wenn man Streitenden zuschaut und zuhört: Irgendwelche Kleinigkeiten werden aufgebauscht und bekommen eine Eigendynamik.

Auch Kaiser Konstantin hatte wohl seine Mühe, den Bischöfen und Presbytern zu folgen. Seine Kompromissformel ist deshalb auch keine Lösung, sondern eben ein Kompromiss. Und in der Tat glaube ich, dass die Frage, um die es in Nicäa ging, für uns heute nicht von so großer Relevanz ist. Wohl aber die Absicht der Streitenden. Sie alle wollten nämlich die Trinität erklären. Sie suchten nach Bildern und Vergleichen für die Dreieinigkeit. In Nicäa ging es vor allem um das Verhältnis des Vaters zum Sohn, ein paar Jahrzehnte wiederholte sich das Szenario um die Frage nach dem Wesen und der Aufgabe des Heiligen Geistes.

Interessant ist, dass alle Streithähne die Dreieinigkeit an sich nicht in Frage stellen. Und das, obwohl wir darüber in der Bibel kein Wort finden. Außer ein paar Wendungen, die im Nachhinein so interpretiert werden konnten, dass sie sich auf die Dreieinigkeit bezogen. Selbst Paulus, der ja ansonsten für verschrobene Gedankenspiele wohl zu haben war, redet von vielem, aber nie von der Trinität.

Der einzige Satz in der Bibel, in dem sie so vorkommt, wie wir sie heute oft zitieren, ist der sogenannte Taufbefehl, also das Ende des Matthäusevangeliums. Der auferstandene Jesus gibt seinen Jüngern den entscheidenden Auftrag, nämlich zu missionieren und zu taufen. Die darin eingearbeitete Taufformel „… auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ ist tatsächlich der erste Beleg für die Dreieinigkeit Gottes. Sie ist aus den Taufritualen der ersten Christen entstanden, wurde auf Synoden diskutiert und schließlich festgelegt. Das passiert allerdings ungefähr 50 Jahre nach Jesu Tod, in einer Zeit, in der sich das Christentum zu festigen beginnt und sich Regeln herausbilden. Von da an bleibt die Trinität von wenigen Ausnahmen unbestritten – allerdings auch in ihrer Interpretation hart umkämpft.

Sie muss also in ihrer Entstehungszeit etwas sehr überzeugendes gehabt haben. Sie muss sich quasi selbst erklärt haben. Denn als theologisches Hirngespinst hätte sie diese Bedeutung niemals erlangt. Schließlich gab es damals noch keine Glaubenskongregation oder eine Lehrmeinung, die an Universitäten gepflegt worden wäre.

Nein, dieser Gedanke, dass Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist sei, muss in den Gemeinden verstanden und weitergetragen worden sein. Angesichts der diffizilen Argumentationen und hochtheoretischen Diskussionen auf den Konzilen – es gab nach Nicäa noch einige weitere – kann man sich das freilich schwer vorstellen. Das liegt aber möglicherweise daran, dass in dieser Zeit, aus der wir erheblich mehr Dokumente haben, schon die Feinheiten diskutiert wurden und das Wesentliche längst klar war.

Wir müssen also rekonstruieren, was für die Dreieinigkeit gesprochen hat und hoffen dabei zu entdecken, welche Bedeutung sie für uns heute haben kann.
Die Idee der Dreieinigkeit versucht – wie der Name ja schon sagt – drei Dinge zusammen zu bringen – in eins eben. Auch wenn es banal erscheint und Sie sagen, ja das wusste ich auch schon: Es macht Sinn, sich vor Augen zu führen, welche drei Dinge da zusammen gehören sollen.

• Zum ersten handelt es sich um den Gott, den man als Gott Israels kennen und lieben gelernt hatte, der das eigene Leben und das der Vorfahren beschützt hatte. Das immer sich wiederholende Lob auf die Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten steht für die Erfahrung mit Gott an sich: Gott ist einer, der befreit und der die Macht hat, Verhältnisse auf den Kopf zu stellen.

• Zum zweiten handelt es sich um den Menschen Jesus, der die Macht Gottes mit einer außergewöhnlichen Friedfertigkeit verband, viel von Versöhnung und Erlösung sprach und Gott seinen Vater nannte. Seinen spektakulären Tod und die Erscheinungen des Auferstandenen verstehen seine Anhänger nach dem ersten Schock sehr bald so, dass Gott mitten unter ihnen etwas ganz Grundsätzliches hat geschehen lassen: Die Menschen sollen erlöst sein – erlöst von der Angst vor dem Tod und dem Gericht.

• Und als drittes fühlten die Menschen etwas Verbindendes, das ihnen unmittelbar von Gott auszugehen schien – einen besonderen Geist eben. Die Pfingstgeschichte ist eine Übertreibung ins Wunderliche. Aber sie steht für ein Gemeinschaftsgefühl, ein gegenseitiges Verständnis und für eine Aufbruchsstimmung, die den Menschen nicht anders erklärlich gewesen sein muss als direkt von Gott gesteuert.

Nüchtern betrachtet sind diese drei Dinge tatsächlich unterschiedlich. Aber vor allem sind die letzteren beiden ja neu. Und sie gehen den Menschen nahe. Jesus war mitten unter ihnen und der Geist beflügelt ihre Herzen, zog sie in seinen Bann. Gott konnte aber nach der damaligen Vorstellung eigentlich gar nicht so nah kommen. Der Gott Israels durfte ja nicht einmal beim Namen genannt werden und die Menschen sollten sich von ihm kein Bild machen.
So bestand also die Gefahr, dass Gott in ein falsches Licht geriet: Götter, die Menschengestalt angenommen hatten, gab es in der griechischen und römischen Mytologie ja viele, aber diese spielten dann mit den Menschen, griffen in das Geschehen ein oder richteten Unheil an. Das mit Jesus war aber ja von ganz anderer Art.

Und auch was den heiligen Geist anging, gab es eine leicht missverständliche Parallele: Die griechische Philosophie der damaligen Zeit hatte ein Modell für Geisteszustände, nach dem Menschen durch bestimmte Erkenntnisse in höhere Sphären aufsteigen könnten. Auch das hatte mit dem Geist Gottes nichts zu tun. Um mit solchen Ideen nicht in Verbindung gebracht zu werden, mussten die ersten Christen die neuen Erscheinungs- und Erfahrungsformen Gottes geschickt integrieren.

Das eigentlich wundersame ist, dass die ersten Christen der Versuchung widerstehen konnten, sich einen ganz neuen Gott auszudenken. Nein, die neuen Erscheinungen Gottes sollten auf keinen Fall den „alten“ Gott alt aussehen lassen. Ihm galt es die Ehre zu geben. Nicht ER hatte sich verändert, sondern die Menschen konnten ihn nun durch Jesus Christus besser verstehen.

Liebe Gemeinde, wenn wir heute mit der Trinität nicht mehr so viel anfangen können, dann liegt es vielleicht einfach daran, dass wir mit anderen Voraussetzungen daran gehen, uns Gott vorzustellen. Die größte Gefahr für den christlichen Glauben sind heute nicht mehr andere Religionen und Philosophien, sondern die Sprachlosigkeit. Wir dringen mit unseren Beschreibungen nicht mehr zu den Menschen durch. Deshalb sind wir heute in andere Richtungen auf der Suche danach, Gott in geeigneter Weise zur Sprache zu bringen. Die Medien, die viel mit Bildern arbeiten, machen uns das nicht leichter. Manchmal geraten wir so auch in Versuchung, den Glauben an Gott zu vereinfachen. Der Kinderglaube wird oft hoch gepriesen als „reine“ und unverkrampfte Form des Glaubens.

Aber so ist es eben auch nicht. Wir müssen uns schon auch unsere Gedanken machen. Beziehungsweise kommen diese ganz von selbst, wenn wir in der Bibel lesen. Und dann macht es schon auch Sinn, sich die Diskussionen unserer Vorfahren zu Gemüte zu führen, sie zu durchleuchten und Erkenntnisse daraus mitzunehmen. Gott ist nicht nur im Kinderglauben zu entdecken, sondern auch in der Tiefe der Gedanken und Theorien.

Und wenn wir uns dem stellen, über Gott genauer nachzudenken, dann kommen wir auch auf diese Fragen, wie göttlich Jesus ist und was eigentlich genau der Heilige Geist zu tun hat. Fragen, die auch in der Bibel nicht abschließend geklärt sind und die wir Menschen wohl nie werden klären können. Die Tritintät ist so gesehen eine wichtige Errungenschaft des Christentums. Mit ihrer Hilfe wurde vermieden und wird bis heute vermieden, dass der christliche Glaube von anderen Vorstellungen vereinnahmt werden kann. Aber die Dreieinigkeit bleibt immer nur eine Konstruktion menschlichen Denkens – eine Art Hilfskonstruktion für den Glauben. Denn es ist aus gutem Grund so, dass wir das Geheimnis Gottes nicht erfassen können.

Wichtig und der Bibel gemäß ist, dass wir Gott alles zutrauen, dass wir ihm vertrauen. Dass wir ihm unser Leben anvertrauen und uns selbst und unsere Gedanken nicht zu wichtig nehmen. Die Formel der Dreieinigkeit, die wir in Gebeten und ja vor allem in der Taufe benutzen, erinnert uns immer daran, dass Gott nicht verfügbar ist. Er begegnet uns in verschiedenen Weisen, als Vater, als Sohn und als Geist.

Das kann man als Verwirrspiel verstehen, aber auch als Bereicherung. Denn nun steht er uns auch in diesen Facetten als Ansprechpartner zur Verfügung. Er ist allmächtig und ohnmächtig, menschlich und vergeistigt, verborgen und greifbar. Ich glaube, das war es, was die ersten Christen fasziniert hat und das die Lehre der Dreieinigkeit so populär hat werden lassen: In der Dreieinigkeit ist uns Gott noch näher, rückt uns näher, macht uns aber auch toleranter und bleibt für Überraschungen offen. Amen.


Georg Rieger, Nürnberg, Juni 2011
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