Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Diakonie plakatiert Dank an die Zivis

50 Jahre Zivildienst in der Diakonie

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) hängt den Dank groß raus: Ab Donnerstag wird u.a. in Düsseldorf und Köln allen Zivildienstleistenden auf Plakaten öffentlich für ihren Dienst gedankt.

„Nach 50 Jahren Zivildienst möchten wir ,Danke´ sagen an die etwa 150.000 jungen Männer, die in dieser Zeit in Einrichtungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ihren Zivildienst geleistet haben“, so Maria Loheide, Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie RWL. Großplakate werden ab 30. Juni an den drei Standorten der Diakonie RWL in Düsseldorf, Münster und Köln diesen Dank für die vielfältigen Betreuungsaufgaben der Zivildienstleistenden sichtbar machen. Zivildienstleistende waren Gesprächspartner für Bewohnerinnen und Bewohner von diakonischen Alten- und Pflegeheimen, sie haben behinderte Menschen in Werkstätten bei der Arbeit unterstützt, mit Kindern in Kindertagesstätten gespielt, Kranken vorgelesen und sie bei Spaziergängen begleitet.

Aufgrund der Reduzierung der Zivildienstzeit von zunächst neun auf dann sechs Monate habe man bei der Diakonie schon in den letzten Jahren verstärkt das Freiwillige Soziale Jahr ausgebaut. Im vergangenen Jahr haben 750 junge Menschen in Einrichtungen der Diakonie RWL ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Diese Zahl könnte sich in diesem Jahr verdoppeln, denn immer mehr junge Menschen nutzten das Freiwillige Soziale Jahr und künftig auch den Bundesfreiwilligendienst für die berufliche Orientierung.

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