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Gebet zum 4. Sonntag nach Trinitatis

von Sylvia Bukowski

''Gnädiger Gott, du weißt, was wir mitschleppen in unserem Leben: da gibt es Lasten aus unserer Kindheit, Kränkungen, die wir nicht vergessen können, Erinnerungen an Verrat, Verlassenwerden und peinliche Situationen ...''

Gnädiger Gott,
du weißt,
was wir mitschleppen in unserem Leben:
da gibt es Lasten aus unserer Kindheit,
Kränkungen, die wir nicht vergessen können,
Erinnerungen an Verrat, Verlassenwerden und peinliche Situationen.
Immer wieder leiden wir
unter den Folgen dieser Erfahrungen,
immer wieder stößt uns unsere Ohnmacht
und unser Ausgeliefertsein von damals bitter auf.
Wir können Vieles nicht vergessen,
aber wir bitten dich,
mach uns fähig zu vergeben.

Gott, wir denken an das,
was wir selbst versäumt und falsch gemacht haben.
Manches blockiert immer noch den Kontakt
zu Menschen, die uns einmal nahe waren.
Manches können wir beim besten Willen
nicht wieder gutmachen.
Wir schämen uns,
wenn wir daran denken
und bitten dich:
Lass uns an unserer Schuld nicht zerbrechen.

Es gibt so Vieles, Gott,
was wir uns anders gewünscht hätten
an anderen und an uns selbst.
Hilf, dass wir ändern, was zu ändern ist
und dass wir geduldig ertragen,
was wir hinnehmen müssen.

Du, allmächtiger und barmherziger Gott
kannst aus Schwachheit Stärke machen.
Du kannst Böses in Gutes verwandeln.
Wir bitten dich:
heile auch uns.


Sylvia Bukowski, Pfarrerin, Wuppertal
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