Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Da wurde es ganz stille

Matthäus 7, 15-27 - Vom Hausbau - Predigt von Gudrun Kuhn zum 9. Sonntag nach Trinitatis

So harmlos, wie der Ausschnitt klingt, ist die Geschichte nun leider aber doch nicht. Sie steht am Ende der Bergpredigt. Und dort beschreibt sie, wie es gehen kann, wenn die hohen moralischen Ansprüche unerfüllbar bleiben.

Liebe Gemeinde,

"Vom Hausbau" ist unser heutiger Predigttext überschrieben. Man könnte auch titeln: "Vom Sommerwetter 2011". Ich lese:

Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.

Wer wollte da nicht zustimmen. Diese Gleichnisrede ist ja geradezu zum Sprichwort geworden: Etwas auf Sand bauen, etwas in den Sand setzen … Nur Törichte tun dies. Töricht, das sind wir ja nicht. „Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.“ Amen.

So harmlos, wie der Ausschnitt klingt, ist die Geschichte nun leider aber doch nicht. Wie reagieren die Zuhörer im weiteren Textverlauf?

Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Entsetzen erfasst sie. Sicher nicht über das Hausbaugleichnis. Das war nur der Abschluss von dieser Rede. Und mit dieser Rede ist nichts Geringeres gemeint als die so genannte „Bergpredigt“. Entsetzt lässt der Evangelist die Zuhörer reagieren, weil er den Ernst der ethischen Forderungen Jesu durch eine Gerichtsandrohung unterstreicht.

Ich lese, was dem Gleichnis unmittelbar vorausgeht:

Vom Tun des göttlichen Willens
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden! Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

Was wir da gehört haben, sind alles Hochglanzsätze. Die meisten von uns kennen sie seit der Konfirmandenzeit und dem Religionsunterricht. Aber gerade das erleichtert uns das Verstehen nicht gerade. Ich möchte Sie daher zu einer Zeitreise einladen. Vielleicht hilft es uns, den alten Text besser aufzunehmen, wenn wir uns auf die Situation seiner ersten Leserinnen und Leser hineinversetzen.

Stellen Sie sich vor:
Sie leben im ersten Jahrhundert in Antiochia in Syrien. (Heute Antakya in der Türkei.) Schlimme Nachrichten haben Sie in den letzten Jahren aus Jerusalem erreicht: die jüdischen Provinzen sind von Titus trotz heftigsten Widerstands besiegt worden. Der Tempel ist zerstört. Bundeslade und siebenarmiger Leuchter entweiht und im Triumphzug durch Rom getragen!

Ihre jüdischen Verwandten haben sich in kleine Städte Galiläas zurückgezogen. In den Synagogen dort sammeln sie sich um ihre Lehrer und versuchen auch ohne Tempel ihre Traditionen zu retten und an der Tora festzuhalten. Aber der Kontakt zu ihnen ist schwierig geworden, seit Sie sich haben taufen lassen. Die Familie hat Sie deswegen verstoßen. Ja, Schlimmeres hört man: Über die Christen soll der große Bannfluch ausgerufen worden sein.

Leicht ist das Leben also nicht für Sie. Auf Titus war Domitian als römischer Kaiser gefolgt. Und der Judenhass der Römer trifft nun auch die Jesus-Anhänger. Man hört von Verfolgungen und Hinrichtungen. Die gelten nicht nur Judenchristen. Auch Ihre heidnischen Glaubensgenossen sind in Verdacht geraten. Keiner kann mehr seinem Nachbarn trauen. Christsein, das bedeutet: in der Minderzahl sein. Ohne Gemeinschaft mit den Menschen um sich herum! Manchmal sind Sie deshalb drauf und dran, den eingeschlagenen Weg aufzugeben. Ach, was ist aus den großen Hoffnungen geworden, die Sie und Ihre Mit-Täuflinge beflügelt hatten!

Mit diesem Jesus war endlich der Bevollmächtigte Gottes in die Welt gekommen, der lang ersehnte Christus. Wie es die alten Propheten schon immer verkündet hatten - er war wirklich da gewesen für die Armen und Verachteten. Er hatte ausgestoßene Kranke geheilt und Besessene von ihren Dämonen befreit. Er hatte nicht mit den falschen Priestern, die nur auf ihren Vorteil aus waren, gemeinsame Sache gemacht. Er hatte Hoffnungslose im Namen Gottes von Sündenangst und Selbstverachtung befreit.

Freilich ist das alles schon eine Weile her. Aber weil er ja gewusst hatte, dass die Herrschenden ihn zu Tode bringen würden, hatte er Jüngerinnen und Jünger berufen, die die befreiende Kunde weitertragen sollten.

Und diese Kunde gab ja durchaus Grund zur Hoffnung. Gott hat Jesus nicht im Tode gelassen, so erzählten es die Apostel, die auch in Ihre Stadt, ja sogar bis nach Rom gekommen waren. Das war das große Geschenk der Taufe gewesen: Ihr werdet als Befreite leben und ihr werdet nicht im Tode bleiben – so hat man es Ihnen zugesagt.

Nur: inzwischen sind schon die ersten Getauften gestorben. Und dabei hatte man ihnen doch versprochen, dass der Herr wieder kommen würde, dass das Reich Gottes sichtbar Gestalt annehmen würde. Bei jeder Abendmahlsfeier ertönt der Ruf: Maranatha – Komm, Herr! Aber nichts passiert.

Oft haben Sie daher schon die Lehrer der Gemeinde verzweifelt um Rat gefragt. Aber deren Antwort ist immer gleich: „Wir leben in der Zwischenzeit. Es ist noch nicht offenbar geworden, was wir einmal sein werden. (1. Joh. 3,2) Verzweifelt nicht, wenn um euch herum die falsche Welt zu siegen scheint! Wir sagen euch: Sie wird dem Gericht verfallen. Verzagt nicht, auch wenn ihr nur wenige seid. Bleibt auf dem richtigen Weg, geht ein durch die enge Pforte, damit ihr am letzten Tag treu befunden werdet. Und der Herr wird euch nicht zurückweisen, wenn ihr in sein ewiges Reich kommen wollt.

Und mit dieser Botschaft im Herzen treffen Sie sich mit ihren Glaubensgeschwistern zum Gottesdienst. Dort können Sie gemeinsam hören und lernen. Dort können Sie erfahren, was all das konkret für Ihr Leben bedeutet: auf dem richtigen Weg gehen. Auch in Ihrer Gemeinde gibt es eine Abschrift des Buchs, das von Jesus erzählt. Dort sind viele verschiedene Worte gesammelt, an die seine Zeitgenossen sich nach seinem Tod erinnert haben. Die wiesen den richtigen Weg, den Weg der Liebe und Gewaltlosigkeit.

Leicht ist es für Sie jedoch nicht, danach zu leben. Die Welt um Sie herum funktioniert nach anderen Gesetzen. Und oft fühlen Sie sich überfordert. Dann ist die Versuchung groß, auf neue Lehrer zu hören, die da und dort auftreten. Die Gemeinde ist deshalb beunruhigt, ja sogar zerstritten. Wem soll man Glauben schenken? Wer sind die wahren Apostel und Propheten?

Rat findet sich in dem Buch. Es klingt einleuchtend, was Jesus dort sagt: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! Aber es erfasst Sie auch Entsetzen. Gehören Sie denn selbst zu denen, die gute Früchte bringen? Gibt es denn überhaupt Menschen, die wahrhaftig und wirklich nach den Worten Jesu leben können?

Schon will Sie der Glaubensmut verlassen, da fällt Ihnen das Gebet ein, das in Ihrer Gemeinde gesprochen wird: Dein Reich komme, heißt es da, und: Vergib uns unsere Schuld wie wir vergeben unsern Schuldigern.

Und bevor wir uns mit den ersten Christen in diesem Gebet vereinen, müssen wir wieder in die Gegenwart zurückkehren. Aus der Reise in die Vergangenheit haben wir wohl zweierlei mitgebracht. Ein Gefühl der Fremdheit und ein Gefühl der Vertrautheit.

Fremd ist uns die Verfolgungssituation, aber vertraut ist uns das Gefühl, nur ein kleines Häuflein zu sein.
Fremd ist uns das vergebliche Warten auf die nahe bevorstehende Wiederkunft Christi, aber vertraut ist uns die Enttäuschung, dass das Reich Gottes so wenig nahe ist in der Welt.
Fremd ist uns die Angst vor dem Endgericht, aber vertraut ist uns die Empörung über so viel Unrecht und Gewalt um uns herum.
Fremd ist uns die Sorge um unser jenseitiges Seelenheil, aber vertraut sind uns Depressionen und Selbstzweifel.
Fremd ist uns die Furcht vor falschen Propheten, aber vertraut ist uns die Sorge um die versteckte Bedrohung unserer Gesellschaft durch menschenfeindliche Ideologien.

Eine Frage jedoch ist uns überhaupt nicht fremd: Gibt es denn überhaupt Menschen, die wahrhaftig und wirklich nach den Worten Jesu leben können?
Sind die Weisungen der Bergpredigt nicht viel zu radikal?
Den Schlägern die Backe hinhalten?
Keine verführerischen Gedanken mehr beim Anblick eines attraktiven Mannes?
Nie mehr solche verdammte Wut im Bauch über einen dieser grässlichen Zeitgenossen?
Kein Sparbuch mehr, keine Altervorsorge, keine stilvolle Wohnlandschaft, kein Blick ins Modemagazin?

Die Theologen nehmen unterschiedlich dazu Stellung:
• Ist die Bergpredigt vor allem Kritik und Protest? Eine ganz grundsätzliche Infragestellung dessen, was eine moralisch lax gewordene Gesellschaft so alles durchgehen lässt. Ist es das, was Christen lernen sollen: sich und die Welt um sich herum ständig zu prüfen?
• Ist die Bergpredigt eine Moral für die Mission? Der Wunsch, durch ein möglichst vollkommenes Leben Vorbild zu sein für die anderen, um sie für die Sache Jesu zu gewinnen.
• Ist die Bergpredigt eine Utopie vom Leben im Reich Gottes. So soll es sein – so wird es sein?
• Ist die Bergpredigt ein Ideal, dem jeder Christ nach seinen Möglichkeiten nachstreben soll und kann?
• Ist die Bergpredigt eine Bußübung? Ein Katalog von Weisungen, der immer wieder vor Augen führt, dass die sündigen Menschen das Gute, das sie tun wollen, doch nicht tun können?
• Ist die Bergpredigt eine exklusive Gruppenmoral für christliche Gemeinschaften, die abseits von der bösen Welt in ihren Zirkeln untereinander in Liebe leben wollen?
• Ist die Bergpredigt etwas für uns alle?

Vielleicht ist Ihnen ja aufgefallen, mit welchem Satz der gelesene Abschnitt vom Tun des göttlichen Willens eingeleitet wird. Er ist so etwas wie das Resümee, die Zusammenfassung all dessen, was zuvor drei Kapitel lang ausgeführt wurde:

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Ein ganz einfacher und ein ganz schwieriger Satz zugleich. Er nimmt die vielen einzelnen Weisungen, die vorher genannt wurden, nicht zurück. Aber er stellt sie unter ein allgemeines Prinzip. Der göttliche Wille ist kein starres Gesetz. Gott bindet seinen Willen offensichtlich an die Bedingungen des zwischenmenschlichen Lebens. Dort, wo wir nicht rücksichtslos und eigennützig handeln, dort, wo die Bedürfnisse unserer Mitmenschen berücksichtigt werden, dort ereignet sich sein Wille.

Das ist schwierig genug. Das lässt uns an einer Moral arbeiten, die nicht im Gehorsam auf den exakten Wortlaut der Bergpredigt endet, sondern sich in freier Verantwortung für unser Wohl und das unseres Nächsten stets neu definiert.
Das ist schwierig genug.
Und gefährlich.

Der Weg in die Verdammnis ist nämlich durchaus noch eine Realität. Unser strengster Richter sind wir selber. Das ist ja der Preis der Aufklärung. Von Höllenangst und Jenseitsfurcht sind wir längst befreit. Aber nicht von den Forderungen an uns selber als vernünftige Wesen.

Wie leicht kann da unser Glaube ins Wanken geraten, wenn wir an uns selbst zweifeln. Je höher die moralischen Ansprüche, umso tiefer der Fall in die Erkenntnis des eigenen Scheiterns! Groß ist die Gefahr, dann nicht nur den Sand unter dem Haus zu spüren, sondern gänzlich den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wie soll man – so fragt man dann – dem Evangelium Glauben schenken, wenn man doch nicht danach lebt? Wie kann man vor sich selber und anderen glaubwürdig bleiben, wenn man die Früchte nicht bringt, die man versprochen hat? Wenn man nichts weiter ist als ein schlechter Baum: faul und faulig.

Und schon ist man durch die weite Pforte der Skepsis hindurch geschritten. Dort erwarten einen zwar keine Teufel mit glühenden Zangen, aber das traurige Gefühl, dass der Fels, auf den man hatte bauen wollen, nirgends mehr zu finden ist.

War der Evangelist, der die Bergpredigt ins Zentrum seines Evangeliums gerückt hat, so ein schlechter Seelsorger, dass er solche Gefahren nicht gesehen hat? Uns braucht man keine Angst zu machen. In den dunklen Momenten unserer Tage sind wir ohnehin nahe am Abgrund der Resignation oder gar Verzweiflung. Da sind wir – um im Gleichnis zu bleiben – hilflos dem Sturm und Platzregen ausgeliefert. Den vielen ungelösten Fragen. Wo ist noch ein Sinn in unserem Tun? Warum scheitern wir immer wieder an unseren eigenen guten Vorsätzen? Wozu sollen wir überhaupt moralisch handeln, wo doch Unvernunft und Bosheit um uns herum die Überhand gewinnen. Und – ist der Mensch überhaupt frei in seinem Handeln?

Mir hilft in solchen Momenten eine andere Geschichte. Matthäus erzählt auch sie. (8, 23-27) In ihr muss man kein Haus errichten. In ihr ist man nicht selber schuld, wenn man auf Sand gebaut hat und dem Sturm nicht trotzen kann. In ihr sitzt man im schwankenden Boot. Auf unsicherer Welle. Und es erhebt sich immer wieder einmal ein großes Ungestüm im Meer. Aber man sitzt im schwankenden Boot nicht alleine. Schlafend ist der Herr da.

Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um! Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille.

Da wurde es ganz stille.
Solchen Glauben wünsche ich uns, wenn ein Platzregen fällt und die Wasser kommen und die Winde wehen und wenn wir nicht wissen, ob wir das Richtige tun und wenn wir Angst haben, dass Gott über seiner unvollkommenen Welt eingeschlafen ist.

AMEN.


Gudrun Kuhn, Ältestenpredigerin, Nürnberg
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