Neu in unserem "Schaufenster" sind:

Lünner Gemeindehaus nach Heinrich Bokeloh benannt
Bewegtes Leben des Pastors aus der Bekennenden Kirche geehrt
In seinem Vortrag über das Leben Bokelohs sparte Fritz Wessels nicht mit Kritik an der damaligen Kirchenleitung.


Herforder Mittagstisch
Und die im Dunkeln sieht man doch
Auf eine Initiative der evangelisch-reformierten Petrikirchengemeinde im westfälischen Herford hin, bekommen Arme und Obdachlose jeden Mittag (von Montag bis Samstag) ein warmes Mittagessen zum Selbstkostenpreis.


Gemeindeprofile
Keine Gemeinde ist wie die andere.
Wir stellen Ihnen auf dieser Seite regelmäßig reformierte Gemeinden in Deutschland und auch im Ausland vor. Sie haben aber auch die Möglichkeit, gezielt nach Gemeinden zu suchen.


Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde St. Martha Nürnberg
Gut aufgehoben im lutherischen Umfeld
Von den etwa 500.000 Einwohnern Nürnbergs gehören rund 1000 zur Evangelisch-reformierten Gemeinde St. Martha. Dazu kommen etwa 550 Mitglieder, die im Umland wohnen.




''Wer is(s)t schon gern allein''

Mittagstisch für Alleinstehende in der ev.-ref. Gemeinde Horn feiert 10jähriges Jubiläum

Seit zehn Jahren bereiten Edeltraut Rades, Wilhelmine Oelsner (von links) und Elfriede Eilers (fehlt auf dem Bild) jeden zweiten Mittwoch im Monat ein Mittagessen für Alleinstehende im Gemeindehaus zu.

Horn-Bad Meinberg. Ein Mittagessen für alleinstehende Menschen richtet zweimal im Monat die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Horn aus. Elfriede Eilers, Wilhelmine Oelsner und Edeltraut Rades stehen nunmehr seit zehn Jahren ehrenamtlich an den Kochtöpfen. Ein schöner Anlass für die Gemeinde, die drei Frauen mit einem Frühstück zu feiern.

„Wer is(s)t schon gern allein“ – unter diesem Motto war das Projekt im Jahr 2001 an den Start gegangen. Ursprünglich sei das Mittagessen für Alleinstehende als einmalige Aktion geplant gewesen, erklärt Pfarrerin Petra Stork. „Ich freue mich, dass das Angebot immer noch so gut angenommen wird.“ Jeden zweiten Mittwoch im Monat um 12 Uhr kochen und servieren Elfriede Eilers, Wilhelmine Oelsner und Edeltraut Rades für rund 25 Personen deutsche Hausmannskost, zum Beispiel Möhreneintopf, eingelegten Hering, Roulade oder selbstgemachten Rotkohl. Anschließend gibt es noch Nachtisch und eine Tasse Kaffee.
„Wir haben viel Zeit und machen das gerne“, erklärt Wilhelmine Oelsner. „Und wir freuen uns, wenn es unseren Gästen schmeckt“, ergänzt ihre Kollegin Edeltraut Rades. Gerne blicken die Frauen auf die vergangenen zehn Jahre zurück. „Es war immer schön, und wir sind ein gutes Team“, berichten sie. Wenn es nach ihnen geht, wird es das Mittagsangebot deshalb auch noch eine Weile geben: „Solange wir gesund bleiben, machen wir die Arbeit weiter“, sagt Edeltraut Rades.
Die Teilnehmer des Mittagessens dürften sich darüber freuen, so wie Renate Lawlor: „Hier findet man Gesellschaft und kann sich austauschen“, sagt die Seniorin, die bislang zweimal dabei war. „Das ist für Menschen, die alleine leben, sehr wichtig.“


Birgit Brokmeier, Lippische Landeskirche, Öffentlichkeitsarbeit, 15. August 2011
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