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Gebet zum 9. Sonntag nach Trinitatis

von Sylvia Bukowski

Angesichts der dramatischen Ausmaße der verheerenden Dürre in Ostafrika (2011) hat das evangelische Hilfswerk seine Unterstützung auf 4 Millionen Euro verdoppelt. Foto: Christoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

Du Gott der Fülle, du hast die Erde reich gemacht an Gütern, du hast uns allen viele Gaben gegeben. Es ist genug da, um die Menschheit zu ernähren...

Du Gott der Fülle,
du hast die Erde reich gemacht an Gütern,
du hast uns allen viele Gaben gegeben.
Es ist genug da,
um die Menschheit zu ernähren,
und uns zu freuen an dem,
was wir gemeinsam erreichen können.
Aber die Gier,
möglichst viel allein zu behalten,
treibt einen Keil zwischen uns
und zerstört deine Schöpfung.
Wir sind empört
über skrupellose Geschäftemacher,
aber selbst nicht frei von der Sucht,
jeden Vorteil für uns zu nutzen.
Wir vergleichen uns mit anderen,
und oft frisst sich Neid in unser Herz.
Das Maß für Zufriedenheit geht uns leicht verloren
und wir vergessen,
wie viele an unserem Egoismus verhungern.
Gott,
mit deiner unendlichen Freigiebigkeit
nimm uns die Angst,
zu kurz zu kommen.
Überwinde Geiz und Gier
und öffne uns für die Freude
am Teilen der Gaben,
die wir von dir empfangen haben.


Sylvia Bukowski, Pfarrerin, Wuppertal
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von Sylvia Bukowski