Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Ökumenischer Gottesdienst zur Konstituierung des NRW-Landtags
31. Mai 2012, 12 Uhr in Düsseödorf

Anlässlich der konstituierenden Sitzung der 16. Wahlperiode des NRW-Landtages laden der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen und der Direktor des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 31. Mai 2012, zu einem Ökumenischen Gottesdienst ein. Dieser Gottesdienst, den Kirchenrat Rolf Krebs und Prälat Martin Hülskamp leiten, beginnt um 12 Uhr in der Pfarrkirche St. Maximilian, Schulstraße 9, in Düsseldorf.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Wut und Zärtlichkeit - Predigt zu Psalm 62 am Anfang der Friedensdekade

von Martin Warnecke, Bremen

... Der Krieg und die Gier werden verschleiert. „Sie haben Gefallen am Lügen“, sagt der Psalmbeter. Statt von Krieg sprechen sie von einer Friedensmission, einer humanitären Mission oder einfach von Verantwortung. Sie lassen angeblich töten für so edle Dinge wie Demokratie, Menschenrechte und den Weltfrieden. „Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung.“ ...

Predigt über Psalm 62,2-13a
zum Beginn der Ökumenischen FriedensDekade unter dem Motto „Gier Macht Krieg“, Bremen, 6.11.2011

Psalm 62,2-13a:

Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.
Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht fallen werde.
Wie lange stellt ihr alle einem nach, wollt alle ihn morden,
als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer?
Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen am Lügen; mit dem Munde
segnen sie, aber im Herzen fluchen sie.
Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.
Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz,
dass ich nicht fallen werde.
Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke,
meine Zuversicht ist bei Gott.
Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus;
Gott ist unsre Zuversicht.
Aber Menschen sind ja nichts, große Leute täuschen auch;
sie wiegen weniger als nichts, soviel ihrer sind.
Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung;
fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.
Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört:
Gott allein ist mächtig, und du, Herr, bist gnädig.

Wut und Zärtlichkeit

Liebe Gemeinde,

einen bewegenden Abend erlebte ich kürzlich in der Glocke. Konstantin Wecker sang von Zärtlichkeit und Wut. Er sang nicht nur davon, sondern er weckte in uns Zuhörern ähnliche Gefühle und Gedanken. Er sang davon, wie die Mächtigen das Leben so vieler Menschen mit ihrer Gier zerstören. Wie sie Kriege führen, wie sie ihre Macht missbrauchen, und wie sie uns einreden, dass eine Welt voll von Kriegen und Gewalt normal sei. Angesichts einer Welt, in der die 500 reichsten Menschen der Welt über die Hälfte des Besitzes der ganzen Menschheit verfügen und gleichzeitig jeden Tag 50.000 Kinder verhungern, in der Milliarden für Waffen und Krieg ausgegeben werden, sang er: „Empört euch, beschwert euch und wehrt euch; es ist nie zu spät, … und liebt euch und widersteht.“

Ja, von der Liebe sang er auch. Es waren zu Herzen gehende, zärtliche Lieder. In einem heißt es: „Zwischen Zärtlichkeit und Wut fasse ich zum Leben Mut.“

Mit seinen Liedern regte er zum eigenen Nachdenken an, und auch dazu, die eigenen Gefühle dabei zu spüren. Es war wie ein intensives Gespräch.

Ein intensives Gespräch führt auch der Psalmbeter. Er spricht mit Gott. Er betet im Gottesdienst für sich und stellvertretend für die anderen. Diese beten in Gedanken oder leise mit und legen ihre Gedanken und Gefühle mit in seine Worte.

Der Psalmbeter sagt Gott, was ihn wütend macht. Er spricht über Mächtige, die lügen und täuschen, die mit Gewalt und Raub anderen Menschen schaden.

Und während er Gott alles sagt, was ihn bewegt, seinen Ärger, seinen Zorn, wird er selbst ganz ruhig. „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.“ Mit Seele meint er seine Lebendigkeit, wie er fühlt und denkt, alles, was in ihm vorgeht. Er kommt mit seinem ganzen Körper zur Ruhe. Er lässt alles zu, was in ihm ist, auch seine Schwachheit. Und gleichzeitig weiß er sich verbunden mit Gott. „Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht fallen werde.“

Der Psalmbeter vertraut auf Gott. Gott ist für ihn wie ein Fels, der fest in der Brandung steht. Die Wassermassen werden dagegen geworfen, die Gischt spritzt hoch, doch der Felsen steht fest.

Gott hilft ihm. Diese Erfahrung hat er in seinem Leben gemacht. Auch wenn er mit seinem Zorn zu Gott gekommen war, war er innerlich zur Ruhe gekommen und hatte Energie gespürt, um das zu tun, was gerade dran war. Voller Hoffnung, dass es anders werden wird, war er aktiv geworden. Er hatte gemerkt, dass seine Wut in Ordnung ist, dass da auch noch andere sind, die wie er fühlen und denken.

„Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht fallen werde.“ Er wird festgehalten. Gottes hält ihn zärtlich fest, damit er nicht fällt. Wie ein Vater, wie eine Mutter, hält Gott ihn fest, auch als Erwachsenen. Es ist in Ordnung, Wut zu spüren. Voller Vertrauen spricht er seine wütenden Gedanken aus. Und er ermutigt damit andere, seinem Beispiel zu folgen.

Vor kurzem veröffentlichte die Verbraucherorganisation „Foodwatch“, einen Bericht mit dem Titel „Die Hungermacher“. Darin beschuldigen sie die Investment-Banken und deren verantwortliche Mitarbeiter, dass sie Mitschuld daran haben, dass in den armen Ländern der Welt Menschen Hunger leiden und am Hunger sterben. Sie spekulieren mit Nahrungsmitteln und treiben damit die Preise für diese in die Höhe. Um die Preise hochzuhalten, wird die Hälfte der produzierten Lebensmittel auf den Müll geworfen. Im Süden leidet eine Milliarde Menschen Hunger. Alle drei Sekunden verhungert ein Kind, während auf der anderen Seite des Globus Zuckerrüben, Weizen, Raps und nun sogar Brot durch den Auspuff gejagt werden. Bei einem vernünftigen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde müsste kein Mensch hungern, frieren, im Straßendreck leben, vor der Zeit sterben. Gott sei es geklagt.

Gier Macht Krieg, so lautet das Motto der diesjährigen Friedensdekade. Gier meint die Haltung, dass man nie genug bekommt, dass man immer noch mehr haben will, dass man ständig daran denkt, wie man seinen Besitz noch mehr vergrößert. Gier Macht Krieg. Macht wird gefährlich, wenn sie mit Gier verbunden ist. Es gibt auch eine fürsorgliche Macht, die sich bemüht, dass es allen, und zwar besonders den Schwächsten, gut geht. Gierige Macht geht über Leichen. „Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung.“

Doch genau das, was der Psalmbeter vor Gott beklagt, genau das geschieht. Es ist mal wieder Krieg. Auch unser Land ist an dem Krieg in Afghanistan beteiligt. Seit zehn Jahren führt die Bundeswehr Krieg am Hindukusch – ohne Zustimmung der Bevölkerung. Gier Macht Krieg. Wie in jedem Krieg geht es auch hier in erster Linie um wirtschaftliche und politische Interessen. Die Bundeswehr kämpft für den Zugriff auf Rohstoffe, für sichere Abtransportwege und ähnliche Dinge. Und die Waffen für diesen und für kommende Kriege werden auch in unserem Land produziert, auch hier in Bremen. Unsere Volkswirtschaft profitiert von dem Krieg und der Gewalt. Mit Produkten, die in Bremen gefertigt werden, werden Menschen umgebracht. Gier Macht Krieg.

Doch von Krieg spricht offiziell niemand. Der Krieg und die Gier werden verschleiert. „Sie haben Gefallen am Lügen“, sagt der Psalmbeter. Statt von Krieg sprechen sie von einer Friedensmission, einer humanitären Mission oder einfach von Verantwortung. Sie lassen angeblich töten für so edle Dinge wie Demokratie, Menschenrechte und den Weltfrieden. „Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung.“

Der Psalmbeter spricht deutliche Worte. Vielleicht helfen seine klaren Worte auch, zu innerer Ruhe zu kommen. Unruhig werde ich, wenn ich merke, dass eine Aussage nicht zu einem Verhalten passt. Der Psalmbeter hilft mit seiner Klarheit auch den anderen Gottesdienstteilnehmern. Er sagt Gott alles, was ihm in der Seele wehtut. Und er ermutigt auch die anderen dazu: „Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht.“

Heute hören wir seine Worte, und wir haben seine Worte gemeinsam gesprochen. Heute lassen wir uns von ihm anregen, unser Herz vor Gott auszuschütten. Manche Menschen tun dies ganz für sich allein, oder zusammen mit vertrauten Menschen. Sie lassen alles zu, was in ihnen ist an Wut und Zärtlichkeit. Sie finden Worte für ihre Gefühle und Gedanken. Oder sie leihen sich die Worte des Psalmbeters. Wenn ich Worte finde für das, was mich bewegt, dann bin ich aktiv, dann teile ich meine Wut und meine Zärtlichkeit mit anderen, auch mit Gott. Dann verändert sich etwas in mir. Vielleicht spreche ich dann mit den Worten des Psalmbeters: „Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.“

Der Psalmbeter fühlt sich bei Gott geborgen. Seine Seele kommt zur Ruhe. Er ist zuversichtlich. Wer zuversichtlich ist, vertraut darauf, dass Gott ihn hört und liebevoll anschaut. Er ist tief in seinem Inneren davon überzeugt, dass es Veränderungen zum Guten geben wird.

Zuversichtliche Menschen trotzen der Angst und der Resignation. Sie sehen mehr als nur das Vorhandene. Sie lassen sich nicht ausreden, dass sich Menschen und Dinge zum Guten verändern.

Wer zuversichtlich ist, dem merkt man das an. Kennen Sie ein Gesicht, das Zuversicht ausstrahlt. Wenn Sie sich selbst im Spiegel anschauen, nehmen sie dann Spuren von Zuversicht wahr? Zuversichtliche Menschen sind gespannt auf das, was kommt. Sie sehen mehr als nur das, was vor Augen ist. Sie sehen Gottes Hand, wie er sie liebevoll und zärtlich über die Erde hält, wie ein Vater, wie eine Mutter.

Oft erlebt man solche Zuversicht bei Kindern und eine kleine Weile vor und nach der Geburt auch bei ihren Müttern. Diese Zuversicht habe ich auch bei Dir, liebe C., wahrgenommen, als Du mit Deinem Sohn bei mir warst, und ihn zärtlich auf dem Arm hieltest, so, wie Du ihn auch vorhin bei der Taufe gehalten hast. Es wird gut werden, auch durch alle Schwierigkeiten hindurch. Gott behütet Euch beide und wird Euch auf einem guten Weg gehen lassen.

„Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht.“ Wer darauf vertraut, wird innerlich frei, macht sich unabhängig von Reichtum, Ansehen und Macht.

Voller Zuversicht, innerlich frei und gleichzeitig verbunden, bekommen solche Menschen Energie zum Handeln. Manche sprechen mit anderen darüber, und auch mit Gott. Manchmal planen sie eine gemeinsame Aktion. So haben zahlreiche Organisationen sich zusammen getan und eine Kampagne gegen Waffenhandel ins Leben gerufen. Sie nennen ihre Kampagne „Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!“ Sie wollen durch eine Klarstellung im Grundgesetz ein allgemeines Verbot deutscher Rüstungsexporte erreichen. Bis zur Bundestagswahl 2013 sollen die Parteien diese Forderung in ihre Wahlprogramme aufgenommen haben. Dafür führen sie unter anderem Informationsveranstaltungen durch, halten Mahnwachen vor Rüstungsfirmen, führen den Dialog mit Bundestagsabgeordneten und sammeln Unterschriften.

Andere Menschen engagieren sich in der Bewegung gegen die Macht der Banken oder gegen den Krieg in Afghanistan. Und manche Menschen beten dafür, dass alle Anstrengungen für eine Welt des Friedens eines Tages Erfolg haben werden.

Voller Zuversicht falten sie die Hände und sagen Gott alles, was sie bewegt, sprechen auch von ihrer Wut und ihrer Zärtlichkeit. Und während sie beten, nehmen sie Gottes Antwort wahr:

„Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört:

Gott allein ist mächtig,

und du, Herr, bist gnädig.“

Darin liegt unsere Zuversicht begründet. Gott ist beides: Mächtig und gnädig. Amen

Pastor Martin Warnecke – Evangelische Andreas-Gemeinde in Bremen, pastor.warnecke@kirche-bremen.de

Foto: André Pawlik, „Rheinischer Winter 10“, CC-Lizenz (BY 2.0), www.piqs.de


6. November 2011
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Friedensdekade 2011 - Texte für Gottesdienste
Neue Predigthilfe und Materialien zur Friedensdekade 2011: »Glücklich, die Frieden schaffen: Sie werden Töchter und Söhne Gottes heißen.« (Matthäus 5,9)

Arbeitshilfe, erstellt von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. (ASF), zum Download als PDF