Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Ökumenischer Gottesdienst zur Konstituierung des NRW-Landtags
31. Mai 2012, 12 Uhr in Düsseödorf

Anlässlich der konstituierenden Sitzung der 16. Wahlperiode des NRW-Landtages laden der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen und der Direktor des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 31. Mai 2012, zu einem Ökumenischen Gottesdienst ein. Dieser Gottesdienst, den Kirchenrat Rolf Krebs und Prälat Martin Hülskamp leiten, beginnt um 12 Uhr in der Pfarrkirche St. Maximilian, Schulstraße 9, in Düsseldorf.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Volkstrauertag: Den Krieg abschaffen

Predigt zu Matthäus 5,1-12. Von Martin Warnecke, Bremen

"Ehrliche Trauer nimmt die Toten beider Seiten in den Blick. Sie sind Täter und Opfer zugleich. Zur Trauer über die Toten gehört auch der Zorn auf die Herren des Krieges. Sie lassen die Soldaten zum Töten ausbilden und schicken sie in den Krieg. 53 deutsche Soldaten haben dabei bisher in Afghanistan ihr Leben verloren, und eine ganze Reihe anderer Soldaten haben sich selbst dort das Leben genommen. Und wir alle zahlen für diesen Wahnsinn, der in unserem Namen geschieht. Jede Woche, die die Bundeswehr in Afghanistan verbleibt, kostet uns Steuerzahler 20 Millionen Euro, während für Krankenhäuser und Schulen immer weniger Geld ausgegeben wird."

Predigt über Mt 5, 1-12 BigS
Lesungen: Ps 85; Mi 4, 1-5
Lieder: 295, 1-4; 427, 1-5; 430, 1-4; 281, 3

Liebe Gemeinde,

manchmal bitten wir Konfirmanden, sich vorzustellen, dass ihnen jemand den Befehl gibt, andere Menschen zu töten. Dann fragen wir sie, was sie darüber denken, was sie dabei  fühlen und wie es ihnen danach ginge.

Einer sagte: „Das will ich gar nicht. Was soll ich jetzt nur tun? Ich habe Angst und ich fühle mich schlecht. Hinterher wäre ich traurig und ich hätte ein schlechtes Gewissen.“

Eine andere sagte: „Ich würde es nicht tun. Und kein Mensch kann mir befehlen, jemanden zu töten. Ich spüre Wut auf den Menschen, der mir das befehlen will. Wenn ich jemanden getötet hätte, wäre ich traurig, verzweifelt und wütend auf mich.“

Noch eine andere sagte: „Ich kann das nicht machen. Ich werde weg laufen. Leute, die Befehle geben, andere Menschen zu töten, sind selber sehr brutal und töten selber auch. Diese Leute machen mir Angst. Wenn ich dem Befehl gefolgt wäre, würde ich mich total schlecht fühlen und würde total traurig sein. Ich würde immer den Gedanken an den Tod mit mir tragen. Ich würde immer daran denken, dass ich schuld bin, dass andere Leute trauern. Ich würde nie mehr fröhlich leben können.“

Fröhlich leben diese Jugendlichen jetzt. Sicher sind sie nicht immer fröhlich, sondern manchmal auch zornig, traurig oder haben Angst. Doch die Freude gehört zu ihrem Leben.

Um Freude geht es auch Jesus in seiner Rede auf dem Berg. Er spricht von Menschen, die voller Freude sind, oder anders gesagt, die selig sind, die selig leben. Selig ist ein altes Wort, das heute nicht mehr so oft benutzt wird. Selig meint so etwas wie glücklich, zufrieden, hochgestimmt und begeistert. Wer selig ist, strahlt vor Freude und Glück. Und in unserem Sprachgebrauch bedeutet selig auch verstorben, tot.

Doch Jesus spricht in seiner Rede auf dem Berg von den Lebenden. Diese nennt er selig. Er spricht von Menschen, die es gut meinen mit anderen, die mitfühlen, die mit sanftem Mut  die Welt verändern, und die für den Frieden arbeiten.

Und er spricht von Menschen, die es schwer haben: die Armen, die Menschen, denen das Recht auf ein Leben in Würde und Glück verweigert wird, und die Trauernden.

Trauer empfinden heute viele Menschen in unserem Land über die Toten des 2. und des 1. Weltkriegs. Sie denken dabei an Menschen aus ihrer Familie. Vielleicht schauen sie sich alte Fotos an, auf denen ein Soldat zu sehen ist. Vielleicht erzählen sie sich Geschichten von dem toten Soldaten. Vielleicht weinen sie dabei. Und vielleicht spüren sie auch den Schmerz darüber, dass diese Soldaten für verbrecherische Ziele ihr eigenes Leben verloren haben und das Leben anderer Menschen zerstört haben. Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.“

Welcher Trost tröstet wirklich? Manche glaubten darin Trost zu finden, dass sie die toten Soldaten zu Helden erklärten. Unzählige Kriegerdenkmale und Inschriften in Kirchen legen bis heute davon Zeugnis ab. „Zur Erinnerung an große Zeit“ steht auf manchem Kriegerdenkmal. Ist das wirklich ein Trost? Ist es nicht vielmehr eine Lüge, die die Trauer verdrängt?

Und heute führt unser Land schon wieder Krieg. Deutsche Soldaten kämpfen in Afghanistan angeblich für Demokratie und den Weltfrieden. Was für eine Lüge. In Wirklichkeit töten sie und zerstören sie in erster Linie  für den Zugriff auf Rohstoffe und die Kontrolle über Transportwege. Schon der griechische Philosoph Platon, der 400 Jahre vor Christus lebte, sagte: „Alle Kriege entstehen um den Besitz von Geld und Gut.“ So ist es bis heute geblieben. Gier Macht Krieg.

Öffentliche Auftritte der Bundeswehr und öffentliche Rituale, wie Zapfenstreiche, Gelöbnisse und sogar ein Fernsehgottesdienste sollen möglichst viele Menschen dazu bringen, sich mit den Soldaten, und ihrem tödlichen Handwerk, verbunden zu fühlen. Wir sollen glauben, dass sie „für uns“ Krieg führen.

Manches erinnert mich in fataler Weise an die ideologischen Mechanismen aus der Zeit des 2. Weltkriegs. Kürzlich wurde ich zu einer Tagung eingeladen mit dem Titel „Es gibt wieder Kriegsblinde – Unser Umgang mit Opfern des Krieges in Afghanistan“. „Wieder“ – damit wird die Verbindung hergestellt zu den Weltkriegen im vergangenen Jahrhundert. In der Einladung wird gefragt: „Wer kümmert sich um Soldaten, die aus einem Auslandseinsatz heimkehren? Wie wird körperlich versehrten oder traumatisierten Soldaten geholfen?“

Diese Soldaten werden als Opfer dargestellt. Dabei ist keiner dieser Soldaten gegen seinen Willen in den Krieg gezogen. Sie sind alle freiwillig dort, und gut bezahlt. Das ist heute anders als damals.

Und die Opfer dieser Soldaten, also die Menschen, die sie und ihre sogenannten Kameraden umgebracht oder schwer verletzt haben, sind überhaupt nicht im Blick. Das sind ja Feinde. Um sie wird nicht getrauert.

Ehrliche Trauer nimmt die Toten beider Seiten in den Blick. Sie sind Täter und Opfer zugleich. Zur Trauer über die Toten gehört auch der Zorn auf die Herren des Krieges. Sie lassen die Soldaten zum Töten ausbilden und schicken sie in den Krieg. 53 deutsche Soldaten haben dabei bisher in Afghanistan ihr Leben verloren, und eine ganze Reihe anderer Soldaten haben sich selbst dort das Leben genommen. Und wir alle zahlen für diesen Wahnsinn, der in unserem Namen geschieht. Jede Woche, die die Bundeswehr in Afghanistan verbleibt, kostet uns Steuerzahler 20 Millionen Euro, während für Krankenhäuser und Schulen immer weniger Geld ausgegeben wird.

Soldaten zerstören oft das Leben anderer, auch Zivilisten, und ihr eigenes Leben. Wie lange wird das noch weiter gehen? Wie lange werden Menschen noch auf die Lügen hereinfallen, mit denen sie in den Krieg gelockt werden? Wann werden Menschen damit beginnen, den Krieg endlich abzuschaffen?

„Selig sind die, die für den Frieden arbeiten, denn sie werden Töchter und Söhne Gottes heißen.“ In einfachen und klaren Worten zeigt Jesus einen Weg auf, um den Krieg abzuschaffen. Selig oder glücklich werden die Menschen dabei sein. Oder ist alles nur ein schöner Traum?

Was wäre wenn? Was wäre, wenn die Menschen massenhaft Nein sagten zum Krieg? 1931 dachte Kurt Tucholsky darüber nach und schrieb: „Man hat ja noch niemals versucht, den Krieg ernsthaft zu bekämpfen. Man hat ja noch niemals alle Schulen und Kirchen, alle Kinos und alle Zeitungen für die Propaganda des Krieges gesperrt. Man weiß also gar nicht, wie eine Generation aussähe, die in der Luft eines gesunden und kampfesfreudigen, aber Krieg ablehnenden Pazifismus aufgewachsen ist. Das weiß man nicht!“

Was wäre, wenn ganz viele Menschen den Worten Jesu vertrauen würden? Ein Anfang wäre es schon, wenn die Bundeswehr nicht mehr in Schulen, in Arbeitsämtern, auf Messen, auf Volksfesten und auf Kirchentagen auftreten dürfte, wenn sie nicht mehr junge Menschen für ihr tödliches Handwerk werben dürfte. Ohne Soldaten gibt es keinen Krieg.

Jeder halbwegs gesunde Mensch hat eine innere Hemmschwelle, die ihn daran hindert, andere zu töten. Der amerikanische Psychologe und ehemalige Offizier David Grossman berichtete, dass den Soldaten heute systematisch die Hemmschwelle zum Töten abtrainiert wird. Er sagte: „Wir sind extrem gut darin geworden, Menschen zum reflexhaften Töten zu erziehen und kaltblütige Killer zu schaffen.“

„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.“ Die Sanftmütigen sind mutig. Sie haben einen sanften Mut, einen Mut, der ohne Gewalt auskommt. Sanftmütige wissen sich innerlich frei von der Macht. Sie wissen, dass sie wertvolle, von Gott geliebte Menschen sind, einfach, weil Gott sie liebt. Sie begegnen anderen mit Verständnis und Wertschätzung.

Mich ermutigt das, was Konfirmanden in unserer Gemeinde dazu gesagt haben: „Jemand, der sanftmütig ist, schlägt nicht, tritt nicht, ist hilfsbereit und freundlich. Er ist gegen Gewalt. Er ist wütend, wenn sich Leute prügeln.“ – „Er verzeiht einem gleich viele Sachen, die man böse gemeint hat. Er sieht alles gelassen. Er fühlt sich wahrscheinlich gut und zufrieden. Meine Freundin aus der Schule ist so.“ – „So ein Mensch kann sich gut in andere hinein versetzen und fühlt mit anderen.“ – „Er fühlt sich gut, weil er kein schlechtes Gewissen hat wegen Verbrechen, die er verübt hätte, wäre er nicht sanftmütig gewesen.“ – „Er oder sie verhält sich einfühlsam.“ – „Sanftmütige trösten andere.“ – „Er hat eine frohe Lebenseinstellung.“ – „Er versucht, Konflikte friedlich zu lösen. Und er denkt, man kann alles ohne Gewalt lösen.“

Die Konfirmanden verbinden die Zusage Jesu einfach mit ihrem Lebensalltag. Menschen mit sanftem Mut sind glücklich. Sie strengen sich dafür nicht an, sondern sie lassen einfach ihre ganz natürlichen inneren Kräfte wirken. Sie haben auch Erbarmen.

„Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.“ Barmherzige Menschen sind einfühlsam und bergend. Sie haben ein Herz für die anderen. Sie stellen Erbarmen vor das Recht. Sie wissen, dass sie selbst aus dem Erbarmen Gottes leben, und so manches Mal auf das Erbarmen anderer Menschen angewiesen sind. Sie vergelten Böses nicht mit Bösem, sondern überwinden das Böse mit Gutem, so wie es Paulus in unserer diesjährigen Jahreslosung rät. Und sie sind mit sich selbst barmherzig. Sie vergeben sich auch selbst und schauen auch sich selbst liebevoll an. Sie sind dankbar für alle Liebe und alles Erbarmen, das sie erfahren.

„Selig sind die, die für den Frieden arbeiten, denn sie werden Töchter und Söhne Gottes heißen.“ Sie vertrauen auf den Gott des Friedens, zu dem sie gehören. Sie vertrauen darauf, dass der Gott des Friedens in dieser Welt wirkt. Sie sehen in ihrem Leben und im Leben vieler anderer Menschen den Gott des Friedens am Werke. Sie nehmen wahr, wie Menschen im Kleinen und im Großen daran arbeiten, den Krieg eines Tages abzuschaffen. Sie sehen Menschen, die mit ihren ganz eigenen Möglichkeiten für eine Welt des Friedens arbeiten. Und sie lassen sich davon ermutigen, selbst für den Frieden zu arbeiten.

Eltern setzen sich an der Schule ihrer Kinder gegen die Werbung der Bundeswehr ein. Sie wollen nicht, dass ihre Tochter oder ihr Sohn das Töten lernt oder zu Kanonenfutter wird. Andere engagieren sich dafür, dass der Staat mehr Geld für den zivilen Friedensdienst zur Verfügung stellt. Alte Menschen erzählen ihren Enkeln vom Grauen des Krieges und bewahren sie vielleicht davor, Soldat zu werden. Andere schreiben Leserbriefe gegen den Krieg, informieren über die Lügen der Generäle und Politiker. Und manche falten die Hände und beten gegen den Krieg und für den Frieden.

„Frieden fängt klein an.“ Dieses Motto lockte auch im September wieder zahlreiche Bremer Schulen ins Rathaus. Der Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“ hatte Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 zum vierten Mal eingeladen, sich aktiv und selbstbewusst mit einer friedvollen Gestaltung des Lebens und dieser Welt auseinander zu setzen. Fetzige Musikstücke begeisterten das Publikum ebenso wie sensibel zusammengestellte und unter die Haut gehende Filme über Krieg und Zerstörung – denen der einfache Satz gegenüberstand: „Wir können das besser!“

Ein kurzes Theaterstück über eine Wohngemeinschaft, in der Menschen verschiedener Religionen lebten, zeigte eindrucksvoll, wie unterschiedlich sich der Alltag in den verschiedenen Religionsgemeinschaften gestaltet – alleine bei den Mahlzeiten. Eine andere Klasse brachte den Vorschlag, ein Haus der Religionen zu bauen, wo es allerdings auch einen Boxraum geben würde. Hier könnten dann Streitereien sofort persönlich ausgetragen werden, und man würde auf diese Weise schnell feststellen: Außer, dass einer am Boden liegt, ist nichts gewonnen! Friedens-Postkarten, die rund um die Welt geschickt werden wie auch große Text-Collagen rundeten das Programm ab. „Selig sind die, die für den Frieden arbeiten, denn sie werden Töchter und Söhne Gottes heißen.“ Töchter und Söhne Gottes, geliebt, gewollt und mit Gott verbunden für immer.

„Selig sind die, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott sehen.“ Das Herz ist nach biblischem Verständnis der Ort, an dem Denken und Fühlen sich verbinden. Dann empfinden wir innere Klarheit. Wir spüren inneren Frieden. Wir sehen unsere Ängste, unsere Mutlosigkeit und unsere Traurigkeit im Licht Gottes. Wir lassen sie los und spüren, dass wir in der Tiefe gehalten werden.

Wir fühlen uns verbunden mit dem Gott des Friedens und mit anderen Menschen. Das ist eine tiefe Erfahrung von Glück. Gott ist da, auch in uns. Danke, du Gott des Friedens. Amen


Pfr. Martin Warnecke, Bremen, den 13.11.2011
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