Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Passionsandachten: Warum musste Jesus sterben?

Arbeitshilfe zur Kreuzestheologie / Material für Passionsandachten 2012 nach dem Markusevangelium im Licht der jüdischen Bibel

Kreuz und Auferstehung stehen im Mittelpunkt christlichen Glaubens. „Gleichzeitig bleibt die Deutung des Kreuzestodes Jesu eine der schwierigsten Aufgaben christlicher Theologie“, so Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Das zeigt sich nicht zuletzt in der neu aufgeflammten Diskussion um Kreuzestod und Sühneopfer. Nach der ersten Arbeitshilfe zur Kreuzestheologie „Aus Leidenschaft für uns“ (2010) legt die Evangelische Kirche im Rheinland deshalb jetzt einen zweiten Band vor: „Kreuzestheologie von der Schrift her befragen“. Diese Arbeitshilfe lädt dazu ein, von der Schrift des Alten Testaments und seiner jüdischen Auslegungstradition her neue Impulse für die Kreuzestheologie zu gewinnen.

Im Geleitwort des Präses heißt es weiter, Befreiung, Stellvertretung, Opfer, Sühne, Versöhnung und Klage seien zentrale Begriffe der Kreuzestheologie, die zunächst alle auch als Vokabeln der Hebräischen Bibel wahrzunehmen sind: „Sie lassen sich nur in diesem Kontext angemessen deuten.“ Mitglieder des Ausschusses Christen und Juden der rheinischen Kirche haben sechs Beiträge verfasst, die auch als Passionsandachten 2012 sowie als Gottesdienstmaterial für den Ostersonntag 2012 Verwendung finden können und sollen. Entstanden ist also eine Textsammlung zur Passionszeit mit christlich-jüdischem Hintergrund. Roter Faden der Andachten ist, wie vom liturgischen Kalender vorgesehen, das Markus-Evangelium.

„Kreuzestheologie von der Schrift her befragen“.
Arbeitshilfe zu Andachten in der Passion 2012 nach dem Markusevangelium im Licht der jüdischen Bibel.
Düsseldorf 2011
Download: www.ekir.de/christen-juden 

Bestellung der gedruckten Ausgabe:
bei Volker Haarmann, Evangelische Kirche im Rheinland:
volker.haarmann@ekir-lka.de
Tel.: 0211 / 4562 - 672

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''Menschennot und Gottestod'' - ''Widerstand und Ergebung''

Musste Jesus Christus für uns sterben?

Beiträge zum biblischen Verständnis des "Opfers" und zur zeitgenössischen Diskussion um eine Kreuzestheologie des Sühneopfers.
Predigten, Andachten und andere Texte zu Passion, Karfreitag, Sühne, Opfer, Versöhnung

Eine ''Orientierungshilfe'' zum Download auf www.ekir.de

Wie ist Jesu Kreuzestod zu verstehen? Wie lässt sich verstehen und vermitteln, dass aus dem Foltertod Jesu Heil für die Menschen erwächst? Antworten auf diese Fragen sucht die Broschüre ''Aus Leidenschaft für uns'' der Evangelischen Kirche im Rheinland.
 

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