Aktuelles

Ganzjährige Gottesdienstsuche per Datenbank im Internet
www.wegweiser-gottesdienst freigeschaltet


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012


ERK-Synode: Stärkung des Reformierten Bundes und der Weltgemeinschaft Reformierter Kirche
Kirchenpräsident Jann Schmidt sucht Unterstützung für eine finanzielle Konsolidierung der konfessionellen Bünde




Reformierte Spiritualität: Die Gemeinde als Ebenbild Gottes
Jörg Schmidt, Generalsekretär des Reformierten Bundes, als ''Gastautor'' bei evangelisch.de


Eine Einheit: Mission, Ökumene und Weltverantwortung
Katholische Theologin bittet Protestanten um Unterstützung


Akten der Synode von Dordrecht 1618/19 werden ediert
Eine Initiative der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


Ökumenische Pfingstbotschaft 2012 - ''Was will das werden?''
Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem anderen: Was will das werden? - Apostegeschichte 2,12


1 - 10 (333) > >>


ERK: Sonntagsblatt wird eingestellt

Letzte Ausgabe der Zeitung erscheint am 18. Dezember

ERK. Am Sonntag, dem 18. Dezember, erscheint das Sonntagsblatt für evangelisch-reformierte Gemeinden zum letzten Mal. Zum Ende des Jahres 2011 stellt die Evangelisch-reformierte Kirche die Herausgabe der traditionsreichen Zeitung ein. Vor 120 Jahren war die erste Ausgabe der Zeitung unter dem Namen „Der einige Trost“ in Hannover erschienen. Zuletzt erschien das Sonntagsblatt zweimal im Monat und hatte noch rund 2000 Abonnenten. Die Gesamtsynode hatte im Frühjahr entschieden, das Blatt zum Jahresende einzustellen.

Kirchenpräsident Jann Schmidt schreibt in der letzten Ausgabe, dass mit der Einstellung der Zeitung Wehmut mitschwinge. „120 Jahre hat das Sonntagsblatt zur Verbreitung des christlichen Glaubens beigetragen. Im Sonntagsblatt wurde kirchliches Wirken öffentlich gemacht und dadurch über Jahrzehnte eine Informationsvermittlung mit enormer Breitenwirkung erzielt.“ Die Entscheidung der Synode, das Blatt einzustellen, sei dennoch richtig gewesen, so Schmidt. Seit Jahren sei die Zahl der Abonnenten rückläufig. Gemeindeglieder bedienten sich inzwischen anderer Medien, wenn sie sich über kirchliche Themen informieren wollen

Schmidt dankt ausdrücklich den vier Schriftleitern, die in den letzten 30 Jahren für die Zeitung verantwortlich waren. Alle kommen in der Ausgabe von Sonntag zu Wort. Die letzte Schriftleiterin, Susanne Eggert, ist inzwischen als Krankenhausseelsorgerin in Leer tätig. Dank gelte auch den vielen Autorinnen und Autoren, die mit ihren Beiträgen ihre Verbundenheit mit dem Kirchengebietsblatt zum Ausdruck gebracht hätten.

Zeitgleich mit dem Zeitpunkt der Einstellung des Sonntagsblatts, ist die Zeitschrift „reformiert“ an alle Haushalte in der Evangelisch-reformierten Kirche versandt worden. Alle Abonnenten des Sonntagsblatts, die kein „reformiert“ erhalten haben, sind gebeten, sich beim Landeskirchenamt in Leer in den Verteiler aufnehmen zu lassen. „reformiert“ erscheint viermal pro Jahr und wird allen Haushalten kostenlos zugestellt. Bislang erschien das Magazin lediglich im Bereich der Verstreuten Reformierten.

15. Dezember 2011
Ulf Preuß, Pressesprecher, Evangelisch-reformierte Kirche

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Windows Live
  • Seitenlink übermitteln: