Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


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UEK und SELK führen Gespräche zur Klärung ihres Verhältnisses

Union, Bekenntnis und kirchliche Identität

UEK. Die Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD und die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) haben einen Gesprächsprozess zur Klärung ihres Verhältnisses zueinander begonnen. Bischof Martin Schindehütte, der Leiter des Amtes der UEK, und Bischof Hans-Jörg Vogt von der SELK hatten angeregt, im Blick auf das 200-Jahres-Gedenken der preußischen Union 2017 das Verhältnis zwischen UEK und SELK aufzuarbeiten und zu bestimmen. Das Präsidium der UEK und die Kirchenleitung der SELK haben dieses Vorhaben begrüßt.

Eine bilaterale Arbeitsgruppe hat nun das Konzept eines Kolloquiums erstellt. Unter dem Thema: „Union, Bekenntnis und kirchliche Identität“ soll im Januar 2013 in Wittenberg ein Fachgespräch stattfinden, in dem das Verhältnis der beiden Kirchen in Geschichte und Gegenwart thematisiert wird. Dabei soll es zu einem Austausch darüber kommen, wie beide Seiten heute historische und theologische Sachverhalte beurteilen, die das Verhältnis von Union und selbstständigen Lutheranern bestimmt haben.

In der SELK haben sich evangelisch-lutherische Gemeinden zusammengeschlossen, die sich im 19. Jahrhunderts im Protest gegen die preußische und andere landeskirchlichen Unionen als unabhängige Bekenntnisgemeinden gebildet hatten. Die UEK wiederum vertritt in Rechtsnachfolge die Anliegen der früheren Evangelischen Kirche der Union.

Ausgangspunkt des Fachgesprächs wird eine Predigt sein, die der damalige Präsident der EKU-Kirchenkanzlei, Franz-Reinhold Hildebrandt, im Jahr 1967 aus Anlass des 150. Unionsjubiläums in Berlin gehalten hat. Hildebrandt legte damals für die Unionskirchen eine Art Schuldbekenntnis ab: Die polizeilichen Gewaltmaßnahmen, mit denen der preußische Staat anfangs den „altlutherischen“ Widerstand gegen die Kirchenunion zu brechen versucht hatte, seien ein eklatanter Verstoß gegen den evangelischen Grundsatz: „sine vi, sed verbo“ (ohne Gewalt, allein durch das Wort) gewesen. Der EKU-Präsident erinnerte aber auch an Verbindungen zwischen Bekennender Kirche und Altlutheranern im Kirchenkampf in der Zeit des Nationalsozialismus. Seine Predigt gilt als ein Wendepunkt im Verhältnis von Union und freikirchlichem Luthertum. Trennend wirken jedoch bis heute unterschiedliche Sichtweisen in der Bedeutung der Bekenntnisse, der Sakramente und der Leuenberger Konkordie.

Bischof Voigt stellte die Gespräche in den Zusammenhang des Reformationsjubiläums 2017: „Ein Jubiläum war Ausgangspunkt für den notvollen Prozess der Kirchwerdung selbstständiger Lutheraner. Wir haben in einem ökumenischen Lernprozess aufgenommen, dass es unverzichtbar für eine Kirche ist, in verbindlichen Gesprächen neu aufeinander zuzugehen.“ sagte er bei einer Vorbereitungskonsultation in Hannover.
Bischof Schindehütte gab der Hoffnung Ausdruck: „Die unierten Kirchen und die lutherischen Freikirchen können heute einander neu wahrnehmen. Wir wollen frei werden von den Bildern, die wir früher voneinander hatten und suchen nach Verständigung über unsere gemeinsame Identität als evangelische Kirchen.“

Hannover, 03. Januar 2012
Pfarrerin Karin Bertheau, Amt der UEK
KR Michael Schätzel, Pressearbeit der SELK

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