Aktuelles

Ganzjährige Gottesdienstsuche per Datenbank im Internet
www.wegweiser-gottesdienst freigeschaltet


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012


ERK-Synode: Stärkung des Reformierten Bundes und der Weltgemeinschaft Reformierter Kirche
Kirchenpräsident Jann Schmidt sucht Unterstützung für eine finanzielle Konsolidierung der konfessionellen Bünde


Von Gregorianik bis Gospel
Annette Wolf erläuterte Frauenkreisen ''Die Geschichte des Kirchenlieds''




Reformierte Spiritualität: Die Gemeinde als Ebenbild Gottes
Jörg Schmidt, Generalsekretär des Reformierten Bundes, als ''Gastautor'' bei evangelisch.de


Eine Einheit: Mission, Ökumene und Weltverantwortung
Katholische Theologin bittet Protestanten um Unterstützung


Akten der Synode von Dordrecht 1618/19 werden ediert
Eine Initiative der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


1 - 10 (334) > >>


Vereint im Glauben - ökumenische Gäste auf der EKiR-Synode

Bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe zeigen sich Unterschiede: ''Wer hat überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?''

Ökumenische Gäste bei der rheinischen Landessynode: (v.l.) Didier Crouzet, Dr. Marja Coons-Torn, Dr. David Moyer, Dr. Steven Hirby, Dr. Gusztáv Bölcskei (links im Orginalbild Dietmar Plajer); Foto: ekir.de

„Ob in der rheinischen Kirche, in Ungarn, in Frankreich oder in den Vereinigten Staaten - es ist interessant, dass wir theologisch oft die gleichen Fragen, Ideen und Ansätze haben“, resümierte Dr. Marja Coons-Torn, Leitende Geistliche der Penn Central Conference der US-amerikanischen United Church of Christ (UCC), den Tenor einer Pressekonferenz mit ökumenischen Gästen auf der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr.

Dr. Coons-Torn betonte ihre Freude über das Präseswort „Gott spricht zu uns“ in Anlehnung an die UCC-Kampagne „God is still speaking“. Als eine große Familie von Menschen, vereint im Glauben, die gemeinsam Zeugnis ablegen, beschrieb Reverend Dietmar Plajer, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses der Penn Central Conference der UCC, die Partnerschaft seiner Kirche zur rheinischen Kirche. Er habe wieder einmal erlebt, „was uns verbindet, welches Erbe wir teilen“, lobte Dr. Steven Hirby, Vorsitzender der Kirchenleitung der Wisconsin Conference der UCC.

Doch bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe – dem theologischen Schwerpunktthema der rheinischen Landessynode – zeigten sich auch Unterschiede. In Ungarn sei das Thema der öffentlichen Diskussion nicht die Sterbehilfe, sondern das Problem, wie man Ärzte bezahlen und damit im Land halten könne, berichtete Bischof Gusztáv Bölcskei von der Reformierten Kirche in Ungarn. Und auch in den Vereinigten Staaten stelle sich eher die Frage nach einer Krankenversicherung für alle. „Wer hat bei uns überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?“ fragte Dr. Coons-Torn. Pfarrer Didier Crouzet von der Reformierten Kirche in Frankreich sagte, dass seine Kirche noch keine einheitliche Meinung zu diesem Thema gefunden habe. Insgesamt habe der Besuch der rheinischen Landessynode seinen Blick auf seine eigene Kirche wieder verändert, lautete das Fazit von Dr. David S. Moyer, dem Leitenden Geistlichen der Wisconsin Conference der UCC.

>>> EKiR-Landessynode 2012


Pressemeldung der EKiR, 11. Januar 2012
  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Windows Live
  • Seitenlink übermitteln: