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UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen zum 200. Jubiläum im Jahr 2017
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Anders als du glaubst
Tournee der Berliner Compagnie, deutschlandweit, bis zum 17. Mäz 2018
Ein Theaterstück über Juden, Muslime, Christen und den Riss durch die Welt


Mit Kindern nach Goldenstedt und Jugendlichen nach Kroatien
Freizeiten und Bildungsmaßnahmen für 2018 im Überblick
Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihr Freizeitprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. In dem Programmheft finden sich mehr als 50 Freizeiten und Seminare für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


Theologie - wie geht das?
Leuenberg (Basel, Schweiz), 16.-19. Juli 2018
49. Internationale Tagung der Karl Barth-Gesellschaft


Start up – Fit für Kids!
Jugendbildungsstätte Kupferberg, Detmold, 17.-18. Februar
Mitarbeiterschulung für Ehrenamtliche


Israel erleben – Menschen begegnen
Reise vom 3. – 13. Mai 2018


Christliche Wurzeln in Äthiopien bedroht

Vorstand der ACK in Deutschland bittet Bundesentwicklungsminister Niebel um Mithilfe für die bedrohte Klosteranlage von Waldeba/Äthiopien

Frankfurt/Berlin (ack). Um Einflussnahme und Mithilfe im Hinblick auf die bedrohte Klosteranlage von Waldeba in Äthiopien bittet der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel. Die Klosteranlage soll einem Staudamm zur Wasserversorgung von Zuckerrohrplantagen weichen.

In einem Schreiben an den Bundesentwicklungsminister weist der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber, auf das berechtigte Anliegen der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo Kirche in Deutschland hin, die seit vielen Jahren als Mitgliedskirche in der ACK mitarbeitet.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der ACK berichtete die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche über die Pläne der äthiopischen Regierung, ausländischen Partnern Teile des Landes zur wirtschaftlichen Nutzung zu übergeben. Für den Bau eines Staudamms zur Versorgung der zukünftigen Zuckerrohrplantagen mit Wasser in dem Gebiet von Waldeba soll eine Klosteranlage beseitigt werden, die für die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche als heilige Stätte gilt und zu den Trägern der äthiopischen Kultur gehört. Bei Realisierung des Staudammprojektes würden historische Kirchen, Gebäude, Einsiedeleien und Friedhöfe zerstört werden. Einige Tausend Mönche und Nonnen müssten gegen ihren ausdrücklichen Willen diesen Ort verlassen.

„Das Anliegen, die Heiligkeit von Waldeba zu respektieren und die Region entsprechend zu erhalten, da ansonsten die kulturelle Tradition und die christlichen Wurzeln des alten Kulturlandes Äthiopien von irreparabler Zerstörung bedroht sind, hat sich der Vorstand der ACK zu eigen gemacht“, heißt es im Brief vom 29.Oktober an Bundesentwicklungsminister Niebel und bittet ihn um Mithilfe, wo immer es möglich sei.

Foto: http://www.youtube.com/watch?v=5ZdKFRi0dMs&feature=related


Quelle: Pressemeldung der ACK, 1. November 2012
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