Das Opfer im christlichen Glauben - Sühnopfer, Dankopfer, Selbstaufopferung - Streit um kirchliche Dogmen

Musste Jesus Christus für uns sterben?

©Foto: Andreas Olbrich

Beiträge zum biblischen Verständnis des "Opfers" und zur zeitgenössischen Diskussion um eine Kreuzestheologie des Sühneopfers.

 

 

 

 

 

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Ein Gemeindevortrag von Georg Plasger, Siegen

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit für die, die nicht glauben, bestätigt Plasger. Warum hat Gott gerade am Kreuz seine Liebe gezeigt? Warum nicht anders?
Diskussion um Kreuzestheologie, Opfer Jesus Christi, Sühne für Sünden

Beiträge zur Diskussion pro und contra Sühnopfer auf www.chrismon-rheinland.de
Vortrag von Präses Nikolaus Schneider in Bonn

In der wieder neu entflammten Diskussion um die theologische Auslegung des Kreuzestodes hat Präses Nikolaus Schneider unterstrichen, dass es nicht die eine Erklärung der Heilsbedeutung des Todes Jesu Christi gibt.
Predigt über Markus 12,1-12 von Manfred Wichelhaus

Von Gerard C. den Hertog, Apeldoorn

Vorlesung, gehalten auf der Reformierten Sommeruniveristät 2008 in Apeldoorn.
Predigten, Andachten und andere Texte zu Passion, Karfreitag, Sühne, Opfer, Versöhnung

Eine Predigt von Jochen Denker, Ronsdorf

''Dass Jesus zu einem Opfer wird, zum Opfer menschlicher Gewalt und Willkür, ich sehe nicht, dass die Bibel uns erzählt, Gott habe das gewollt. Ich sehe auch nicht, dass das Neue Testament auf die Breite gesehen, Jesu Tod als 'Opfer' in dem Sinne versteht, dass Gott es brauchte, damit sein Zorn gestillt wird. Bei dem Gedanken kommt schon ein ziemlich verqueres Gottesbild heraus, denn es vergisst völlig, dass Gott selber ja in Jesus am Werk ist...''
eine Predigt von Sabine Dreßler, Braunschweig

''(...) 'Es ist vollbracht!' – das sind die Worte des gottgehorsamen Sohnes, der sich bis in den Tod dem väterlichen Willen beugt, ja, der das Ziel seines Daseins noch in der eigenen Todeserfahrung damit selbst erklären kann. Für viele Menschen ist genau dieses zum Problem geworden und deshalb sagen sie: ich brauche diesen grausamen Opfertod nicht; ich kann diesen Gott nicht verstehen, der seinen eigenen Sohn von Anfang an dafür hergibt; ich will nicht, dass für mich jemand stirbt! (...)''
Eine ''Orientierungshilfe'' zum Download auf www.ekir.de

Wie ist Jesu Kreuzestod zu verstehen? Wie lässt sich verstehen und vermitteln, dass aus dem Foltertod Jesu Heil für die Menschen erwächst? Antworten auf diese Fragen sucht die Broschüre ''Aus Leidenschaft für uns'' der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Predigt von ÖRK-Generalsekretär Pfarrer Olav Fykse

''Um eins zu sein, muss die Kirche zu ihrer gemeinsamen Basis zurückkehren. Nichts als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten'', erklärte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit. Das Kreuz ist nicht bloß ein Zeichen religiöser Identität, fügte er hinzu, es ist der ''Realitätstest'' für die Kirchen und die ökumenische Bewegung.
Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung - Texte, von Johannes Calvin bis heute

''Sieben Wochen für Wasser'' - liturgische Texte, Gebete, Predigten zum Download

von Achim Detmers, Hannover, Neudietendorf (2010)

Warum ist Jesus trotz Verrat aus den eigenen Reihen nicht gescheitert - wie Politiker heute -, sondern geistlich auferstanden?
''Menschennot und Gottestod'' - ''Widerstand und Ergebung''

von Udo G. Schmoll

Vortrag und drei Beispiele für den Unterricht - als PDF zum Download auf www.lippische-landeskirche.de
Die Banalisierung des Kreuzes - Gedankensprünge von Georg Rieger

In Kunst und Werbung wird immer häufiger mit dem Kreuz "gespielt". Nicht die "Verhöhnung" religiöser Symbole ist das Problem, sondern die Tatsache, dass keiner mehr die Anspielung bemerkt.
Präses Nikolaus Schneider predigt an Karfreitag im Willibrordi-Dom

eine Diskussion auf zeitzeichen online

Paul Kluges Beitrag zur Diskussion um die neutestamentliche Opfertheologie

Vorläufige Anmerkungen zum Verständnis des Kreuzestodes Jesu

von Martin Filitz, Halle
von Manuel Goldmann

''Rabbi Jizchak von Worki erzählte: „Als ich einmal mit meinem heiligen Lehrer, Rabbi David von Lelow, unterwegs war und wir in einer fernen Stadt verweilten, fiel plötzlich auf der Gasse eine Frau über ihn her und schlug auf ihn ein. Sie glaubte in ihm ihren Mann zu erkennen, der sie vor vielen Jahren verlassen hatte. Als nach wenigen Augenblicken der Irrtum sich klärte, brach sie in ein fassungsloses Weinen aus. ‚Sei ruhig’, sagte Rabbi David zu ihr, ‚du hast doch nicht mich, sondern deinen Mann geschlagen.’ Und er fügte leiser hinzu: ‚Wie oft schlägt man auf einen ein, weil man ihn für einen anderen hält, als er ist!’“ - Buber, 662 f.''
Arbeitshilfe zur Kreuzestheologie / Material für Passionsandachten 2012 nach dem Markusevangelium im Licht der jüdischen Bibel

Thesen zur Rede vom (mit)leidenden Gott. Von Magdalene L. Frettlöh, Bern

Predigt von Dr. Christian Staffa, Berlin zu HK 12 im Rahmen einer Predigtreihe zum Heidelberger Katechismus in der Französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main

Predigt von Gudrun Kuhn aus Nürnberg über Johannes 11, 47-53

Jesus war kein passives Opfer, dessen Leben zur Besänftigung Gottes stellvertretend geopfert werden musste. Jesus hat sein Leben lang sich hingegeben für Gottes Kinder - und das bis in den Tod.