Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Ökumene

40 Jahre Leuenberger Konkordie – auch in Lippe
Vortrag von Gerrit Noltensmeier vor der Synode der Lippischen Landeskirche im Juni 2013 - jetzt online.
Die Ökumene in einer ''Verlangsamungsphase''
GEKE-Generalsekretär Michael Bünker äussert sich im Fernsehinterview zum Stand der Ökumene, zum Amtsverständnis und zur Stellung der Kirchen zu Grundfragen des politischen Zusammenlebens.
Karl Barths ''Lichterlehre'' als christlich-theologischer Grund für den Dialog der Religionen
„Zeichnen sich im Dialog der Religionen Klärungen ab? Oder verwirren wir unsere Zeitgenossen nur durch das Gewirr unserer Stimmen?“ fragt Bischof Wolfgang Huber in einer Kolumne (zeitzeichen 2/2008) kurz vor Beginn der bundesweiten christlich-islamischen Friedenswochen vom 19. bis 26. Februar.
Von Eva-Maria Faber, Chur
Was ist Kirche? Calvin antwortet: Die Kirche „ist die Gemeinschaft aller Heiligen, welche, über den ganzen Erdkreis und durch alle Zeiten zerstreut, doch durch die eine Lehre Christi und den einen Geist verbunden ist und an der Einheit des Glaubens und brüderlicher Eintracht festhält und sie pflegt“.
Diskussion über das ''Europa der Religionen''
Der Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Michael Bünker, diskutierte mit Daniel Cohn-Bendit und Tariq Ramadan über das „Europa der Religionen“.
Gemeinde - Bibel - Segen - Evangelisation - Mission
Die Union Evangelischer Kirchen (UEK) präsentiert theologische Ausarbeitungen der Arnoldshainer Konferenz neu auf ihrer Internetseite. Die weit verbreiteten bunten Taschenbücher aus der Arnoldshainer Konferenz waren seit Längerem vergriffen und wurden immer wieder nachgefragt. Nun macht die UEK sie als pdf-Dateien über ihre Homepage zugänglich.
Karl Barths Stellung zur Kon­fes­sio­nalität. Von Matthias Freudenberg
Barth hat in seiner Göttinger Zeit die reformierte Theologie und besonders die Calvins für seinen theologischen Neuansatz entdeckt. Den ökumenischen Charakter seiner Dogmatik gab er jedoch nicht preis. Als „Calvinist“ wollte er sich selbst nicht festlegen. Ein Zugewinn der reformierten Reformation gegenüber dem Luthertum war aus Barths Sicht die Entdeckung des ''Problems der Ethik''.
Bewerbung bis zum 30. September 2012
Besondere Projekte und Initiativen im Bereich der Ökumene in Deutschland sollen erstmals mit dem „Ökumenepreis der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)“ gewürdigt werden. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der ACK wurde der Ökumenepreis am Mittwoch (21.3.2012) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Gerrit Jan Beuker für fünf Jahre auch Pastor der reformierten Gemeinde
Die evangelisch-reformierte und die evangelisch-altreformierte Kirchengemeinde in Laar (Grafschaft Bentheim) teilen sich in den nächsten Jahren einen Pfarrer. Einen entsprechenden Vertrag haben am Montagabend, 25. Mai 2009, in Laar die beiden Kirchengemeinden sowie die Kirchenleitungen unterzeichnet. In diesem Vertrag ist geregelt, dass die beiden Gemeinden weiterhin rechtlich eigenständig bleiben, bei der pastorale Versorgung jedoch zusammenarbeiten.
Ökumenische Herausforderung oder symbolische Event-Ökumene
Beiträge von Barbara Rudolph und Thomas Martin Schneider im Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim 2/2012 - online
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