Am 23. Sonntag nach Trinitatis geht es um das Verhältnis von Glaube und weltlicher Macht. Christen fragen, wie sie als Bürger dieser Welt leben und zugleich Gott treu bleiben können.
Gottes Handeln folgt nicht einer reinen Leistungs- oder Vergeltungslogik, sondern der „Gnade vor Recht“. Diese spricht Menschen nicht frei von Verantwortung, sondern ruft sie zu einer geteilten Gerechtigkeit und solidarischem Handeln auf.
Gott sieht alle Menschen und rettet uns mit seiner Güte für die, die auf ihn hoffen. In aller Verzweiflung bitten wir ihn, dass sein Licht auch in der Dunkelheit unseres Lebens sichtbar wird.