Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen berät über Prioritäten ihrer Arbeit

Reformierte Theologinnen und Theologen setzen thematische Schwerpunkte in einer Zeit des Wandels


WGRK. Theologinnen und Theologen der welweiten reformierten Kirchentradition tagen diese Woche im nördlichen Teil der Schweiz, um über Schwerpunkte für ihre theologische Arbeit im kommenden Jahr zu beraten, zu einer Zeit des Wandels in der weltweiten ökumenischen Bewegung.

„Wir werden uns fragen, welche Prioritäten wir für unsere theologischen Untersuchungen festlegen sollten, wenn es uns darum geht, aktuelle Themen zu bearbeiten, die nicht nur für die reformierte kirchliche Tradition, sondern auch für  die erweiterte ökumenische Bewegung von Belang sind,“ sagt Douwe Visser von der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK). Visser hat eine Konsultation von Theologinnen und Theologen nach Rüdlingen einberufen, die augenblicklich (vom 3. – 8. März) stattfindet. An dieser Tagung des Theologischen Netzwerkes der WGRK werden 22 Teilnehmende aus 15 Ländern erwartet. Rund ein Fünftel davon ist unter 35 Jahren alt.
Als Leiter des WGRK-Referats für Theologie und Gemeinschaft ist der  holländische Theologe für den interkonfessionnellen Dialog und die Ausbildung von Theologiestudentinnen und -studenten sowie junger Pastorinnen und Pastoren für die Übernahme von Verantwortung in der weltweiten Kirchenbewegung zuständig.

Diese Konsultation findet in dem Jahr statt, in welchem der Ökumenische Rat der Kirchen seine weltweite Vollversammlung in Busan, Südkorea, durchführt, um die zukünftige Ausrichtung der globalen ökumenischen Bewegung festzulegen. 2013 ist auch das Jahr, in dem die WGRK den Umzug ihres Hauptsitzes von Genf, Schweiz – einer mit der protestantischen Reformation und einem seiner führenden Köpfe, Johannes Calvin verbundenen Stadt – nach Hannover, Deutschland vorbereitet, einer Stadt die in kirchlichen Kreisen durch ihre Verbindung zum Luthertum bekannt ist. Das neue Büro der WGRK soll im Januar 2014 eröffnet werden.
„Im Laufe unserer Tagung in Rüdlingen werden wir uns überlegen, welche Folgen  die Verlegung unseres Hauptsitzes im theologischen Bereich nach sich zieht und vor welche neuartigen Fragen uns dieser Umzug stellt,“ sagt Visser.

Die Tagesordnung der fünftägigen Begegnung umfasst die Erarbeitung von Plänen für die nächste Session des Global Institute of Theology für junge Pastorinnen und Pastoren und Theologinnen und Theologen mit abgeschlossener Ausbildung im Jahr 2014. Diese alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung ist ein Angebot zur intensiven Ausbildun in ökumenischer Theologie und  ökumenischem Dialog.
An den Diskussionen soll ebenfalls ein neues Modell für die Fortführung bilateraler Gespräche zwischen reformierten kirchlichen Theologen und Lutheranern, Katholiken und Vertretern von Pfingstkirchen zur Sprache kommen, ein Modell, an dem bewusst eine jüngere Generation von Ökumikern beteiligt sein soll.

Vorträge, die im Rahmen dieser Konsultation gehalten werden, sollen in der nächsten Ausgabe von Reformed World, der theologischen Zeitschrift der WGRK, veröffentlicht werden.


Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, Pressemitteilung 4. März 2013

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