Osnabrücker Friedensgebet

Eine ökumenische Initiative

Osnabrück versteht sich als "Friedensstadt" und nimmt damit die Tradition des Westfälischen Friedens von 1648 als Anspruch und Verpflichtung auf. Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger arbeiten zusammen an einer "Friedenskultur", die den Einsatz für Menschenrechte, multikulturelles Zusammenleben und den Dialog von Konfessionen und Religionen einschließt.

Die Kirchen der Stadt laden jährlich am Tag des Westfälischen Friedens (25.10) um 18.00 Uhr ein zu einem Ökumenischen Friedensgottesdienst. Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen finden sich jeden Samstag um 11.30 Uhr in St. Marien zusammen um für den Frieden in aller Welt zu beten.

Friedensgebete der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Osnabrück (ACKOS) verstehen sich als ein Teil der Friedensarbeit der Kirchen. Sie haben eine langjährige Tradition in Zeiten von bedrängenden Meldungen von Kriegen und Bürgerkriegen. Wieder aufgenommen wurden die Gebete vor dem letzten Irakkrieg. Sie werden seitdem regelmäßig ohne Unterbrechung durchgeführt. Zu den Themen gehören die verschiedenen Kriegs- und Krisengebiete der Erde, der Gesellschaften und Familien.

Jeweils eine von zur Zeit neun Gruppen innerhalb der ACKOS bereitet das Gebet vor. Lutheraner, Katholiken, Reformierte, Baptisten, Mitglieder von Kirchengemeinden und Friedensinitiativen schöpfen aus dem Reichtum ihrer Traditionen und lassen andere daran teilnehmen.

An jedem Samstag 11.30 Uhr findet in St. Marien - Offene Kirche Am Markt (im Turmbereich um den Lichterglobus) eine ca. 15-minütige Friedensandacht statt.