Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann. In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen. Und auch innerhalb des Christentums spielen Glaubensinhalte angeblich eine immer weniger wichtige Rolle. (gr)

Altes Testament: pro AT - Die ganze Bibel erzählt von Gott

Stellungnahmen, Diskussion, Kritik zur These, das Alte Testament gehöre nicht zur christlichen Bibel - #Nicht ohne Altes Testament

Grafik: Georg Rieger

Notger Slenczka, Professor für Systematische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, vertritt auf seiner Internetseite und in gedruckten Aufsätzen die These, »daß das AT in der Kirche keine 'kanonische Geltung' haben sollte und auch faktisch nicht hat, sondern, wie [Adolf von] Harnack gesagt hatte, den Apokryphen gleichzustellen sei.«
Aus Wissenschaft und Kirchengemeinde, aus dem Reformierten Bund kommt Einspruch (s.u.) - Und was meinen Sie?

Internetseite von Prof Dr. Notger Slenczka mit seinen Texten und Stellungnahmen:
https://www.theologie.hu-berlin.de/de/st/AT

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