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WGRK fordert: Frieden für koreanische Halbinsel – Ordination für Frauen

Wichtige Beschlüsse der WGRK am 4. Juli 2017 n Leipzig - #ref2017

Agape Luncheon of Northn and South Korea; Foto: Anna Siggelkow / WCRC

(epd/4.7.2017) Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen hat zur Aussöhnung zwischen Nord- und Südkorea aufgerufen. Es müsse ein Friedensabkommen geben, das auch die USA unterzeichnen müssten, sagte Lutz Drescher vom ökumenischen Forum für Korea am Dienstag auf der Generalversammlung der reformierten Weltgemeinschaft in Leipzig.

Ein wichtiger Schritt zum Frieden sei das sofortige Ende gemeinsamer Militärübungen der USA und Südkoreas, ergänzte Drescher. Mittelfristig müssten die USA ihre Truppen von der koreanischen Halbinsel abziehen.

Der südkoreanische Delegierte Lee Jaechun sagte, für eine friedliche Koexistenz beider Länder seien viele kleine Schritte nötig. Eine Möglichkeit dazu sei eine breite Volksbewegung ohne Beteiligung der Großmächte. Ri Jongro von der christlichen Föderation Nordkoreas sagte, die USA verschärften die Lage auf der Halbinsel willentlich und willkürlich. So könnten die Friedensbemühungen nie zu einem erfolgreichen Ende kommen.

Ordination von Frauen

Zuvor hatte sich die große Mehrheit der Delegierten dafür ausgesprochen, bis zur nächsten Generalversammlung im Jahr 2024 auf die Ordination von Frauen in allen weltweit 223 Mitgliedskirchen hinzuarbeiten. Mit gleicher Frist beschlossen die Delegierten zudem eine Frauenquote von 50 Prozent im Exekutivausschuss und unter den leitenden Mitarbeitern der Weltgemeinschaft. Da die reformierten Kirchen eine hierarchische Organisation ablehnen, sind die Beschlüsse nicht bindend.

 

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