(Weiter zurückliegende Links auf Nachrichten anderer Internetseiten funktionieren möglicherweise nicht mehr.)
 

Kurzmeldungen


Asylstreit spitzt sich zu
Vor weichenstellenden Sitzungen der Unionsparteien zeichnet sich keine Einigung im Asylstreit ab


Public Viewing in Kirchen
Gema-Lizenzen werden gut nachgefragt


'Es ist gut, eine Auswahl zu haben'
Stimmen zur Kandidatur von Rita Famos (CH)


Streit um '70 Jahre Staat Israel'
Präses Manfred Rekowski verteidigt Stuhlmanns Essay




Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


1 - 10 (396) > >>

Bernhard Christ erhält den Karl-Barth-Preis 2018

Union Evangelischer Kirchen verleiht Preis an Präsidenten der Karl-Barth-Stiftung

Der mit 10.000 Euro dotierte Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird an den Schweizer Rechtsanwalt und Notar Bernhard Christ verliehen.

Das hat das Präsidium der UEK in seiner Sitzung am 1. März beschlossen. Die Verleihung findet am 50. Todestag Karl Barths, dem 10. Dezember 2018, in Basel statt. Bernhard Christ ist Präsident der Karl-Barth-Stiftung, die in Basel ansässig ist.

In der Begründung der Jury heißt es: „Von zentraler Bedeutung für Bernhard Christs ehrenamtliche Arbeit in der Kirche ist die Überzeugung, dass sich Kirche und Theologie immer wieder neu mit dem in der Bibel bezeugten Wort Gottes konfrontieren müssen. Dazu ist eine Theologie vonnöten, die mit der biblischen und reformatorischen Tradition verbunden ist.“ Dazu eigne sich die Theologie Karls Barths besonders gut, so Christs Überzeugung.

Bernhard Christs kirchliches Engagement als Mitglied und langjähriger Vizepräsident des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt und im Präsidium des Kirchenvorstands der Münstergemeinde Basel ist geprägt von dem Bemühen, im Bereich auch des Kirchenrechtes so konkret wie möglich deutlich zu machen, wie die Ordnung der Kirche das Zeugnis der Kirche widerzuspiegeln hat. Die neue Wahlordnung, Gottesdienstordnung und Organisationsordnung der Kantonskirche sind von ihm wesentlich mitgestaltet worden. Sein politisches Wirken ist liberalen Grundsätzen verpflichtet. Seit 1979 gehört er dem Großen Rat des Kantons Basel-Stadt an und wurde zu einem der tonangebenden Politiker des Kantons. In diesem Parlament, dessen Präsident er zeitweise war, und als Präsident des Verfassungsrates erwarb er sich großes Ansehen und Respekt.

Seit mehr ist als 25 Jahren ist er Präsident des Stiftungsrates der Karl-Barth-Stiftung. In dieser Eigenschaft widmet er sich mit großem persönlichen Einsatz der Sicherung und der zukünftigen Ausgestaltung des Basler Karl-Barth-Archivs.

Mit der Verleihung des Karl-Barth-Preises an Bernhard Christ würdigt die UEK dessen beispielhaftes Wirken in Politik und Gesellschaft sowie in Kirche und Theologie als ein herausragendes Engagement im Sinne der Barmer Theologischen Erklärung.

Der Karl-Barth-Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre verliehen. Er war zum 100. Geburtstag von Karl Barth (1886-1968) vom Rat der damaligen EKU gestiftet worden. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Eberhard Jüngel, Gottfried Forck, Hans Küng, Kardinal Karl Lehmann, Helmut Simon, Reinhard Henkys, Wolfgang Huber, Heinz-Horst Deichmann und Michael Welker.


Quelle: UEK
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
 

Nach oben   -   E-Mail  -   Impressum   -   Datenschutz