'Kreuz im Licht'

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund (SEK) vergibt Predigtpreis


Mit der Auszeichnung will der SEK die Kunst des Predigen würdigen und fördern.

Über zweitausend Predigende steigen in den protestantischen Kirchen der Schweiz Sonntag für Sonntag auf die Kanzel, um das Wort Gottes zu verkünden und über die Bedeutung des Evangeliums in der heutigen Zeit nachzudenken. "Der Predigtpreis hat Signalwirkung: Die Predigt ist ein Kunstwerk. Sie überbrückt den Graben zwischen Bibel und Gegenwart. Sie bringt uns nahe zu Gott und nahe zu den Menschen. Und sie macht Lust darauf, Christus zu begegnen", sagt Gottfried Locher, Präsident des SEK-Rates. "Mit dieser Auszeichnung möchten wir die Kunst des Predigens würdigen und fördern."

Die Predigt hat ihren Platz in einem Gemeindegottesdienst, das heißt in einem liturgischen und zugleich gemeinschaftlichen Kontext. So sucht der SEK nach Predigten, die vor dem Einreichen für den Wettbewerb bereits gehalten worden sind. Alle Personen, die in einer Gemeinde ein Predigtmandat haben, sind zur Teilnahme an der Ausschreibung eingeladen.

Der Schweizer Predigtpreis wird in diesem Jahr zum Thema "Kreuz im Licht" verliehen - und das in zwei Sprachkategorien: französisch und italienisch, deutsch und rätoromanisch. In jeder Kategorie wählt eine Jury die Autorin oder den Autor der besten Predigt aus. Der mit insgesamt CHF 3000 dotierte Preis wird am 15. Juni 2020 in Sion übergeben.

Die Jury der deutschen und rätoromanischen Sprachen setzt sich aus folgenden Fachpersonen zusammen: Rudolf Gebhart (Kölliken), Verena Herzog (Nationalrätin, Frauenfeld), Benjamin Schliesser (Bern), Patrick Brand (Zernez), Hans-Peter Schreich (Valchava) und Nathalie Dürmüller (Zürich).

Die Jury der französischen und italienischen Sprache: Claire Clivaz (Lausanne), Débora Kapp (Freiburg), Michel Kocher (Lausanne), Marc Voltenauer (Gryon), Raoul Pagnamenta (Marin) und Hansueli Walt (St.Gallen).


Quelle: SEK

Aktuelles

EKHN: Jahresbericht 2019 nimmt Staat und Kirche in Blick
Wie eng darf die Beziehung zwischen Staat und Kirche sein? Genau darüber macht sich der EKHN-Jahresbericht 2019 jetzt Gedanken.

Quelle: EKHN
Rüdiger Schuch wird Nachfolger von Thomas Weckelmann
Schuch vertritt damit die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelischen Kirche im Rheinland und die Lippische Landeskirche bei Landtag und Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Lippe/EKvW/EKiR
Stimmen zum Anschlag in Halle
Deutschlandweit reagierten Landeskirchen mit Entsetzen auf den brutalen Anschlag auf die Synagoge in Halle.

Quellen: EKBO/EKvW/EKHN/Lippe/EKiBa
Evangelisch-reformierte Kirche: Warme Getränke, Bekleidung und Beratung
ie Träger der Wohnungslosenarbeit in Ostfriesland, der Synodalverband Nördliches Ostfriesland der Evangelisch-reformierten Kirche und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), haben jetzt einen Kältebus angeschafft.

Quelle: ErK
Westfalen: Landeskirche und Bauernverband feierten gemeinsam Erntedank
Ein respektvoller Blick auf die Gaben Gottes und die Verantwortung für kommende Generationen sind das gemeinsame Anliegen von Kirche und Landwirtschaft. Das wurde deutlich bei einer Veranstaltung zum Erntedank, zu der die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) zusammen nach Herford-Elverdissen eingeladen hatten.

Quelle: EKvW
WGRK-Interview des Ökumenischen Rat der Kirchen
Zweter Teil einer Reihe von Gesprächen mit Botschafterinnen und Botschaftern der Donnerstags in Schwarz-Bewegung, die eine wichtige Rolle bei der wirkungsvolleren Durchsetzung unserer Forderung nach einer Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt wahrnehmen.

Quelle: WGRK
Rheinland: Experten suchen Perspektiven für drei rheinische Bauten
Für die Lukaskirche in Köln, die Dreifaltigkeitskirche in Essen und die Diakoniekirche (ehemals Kreuzkirche) in Wuppertal arbeiten Experten unterschiedlicher Fachgebiete ab sofort an maßgeschneiderten Antworten.

Quelle: EKiR
vom 19. bis zum 21. September 2019 in Nürnberg
von Martin Engels

Martin Engels
Vizepräses führt theologischen Vorstand der kreuznacher diakonie ein
Der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius, hat am Samstag Pfarrer Christian Schucht als theologischen Vorstand der kreuznacher diakonie in sein Amt eingeführt. In seiner Ansprache in der Diakoniekirche in Bad Kreuznach betonte Pistorius die Bedeutung des Dienens und der Nächstenliebe in der modernen Gesellschaft.

Evangelische Kirche im Rheinland