Gegen Mobbing am Arbeitsplatz

Baden: 20 Jahre Beratungstelefon


© Pixabay

Seit 20 Jahren hat das Mobbing-Beratungstelefon in Freiburg ein offenes Ohr für die Nöte von Menschen, die sich an ihrem Arbeitsplatz schikaniert fühlen.

Mehr als 2.500 Anruferinnen und Anrufer haben sich seither auf der Suche nach Hilfe an das Beratungstelefon gewandt, das am 13. November sein 20-jähriges Bestehen feiert. „Die Mobbing-Beratung ist ein wichtiger Beitrag zum Betriebsfrieden. Sie unterstützt und stärkt die Betroffenen von Diskriminierung und Ausgrenzung und hilft ihnen, wieder handlungsfähig zu werden“, erklärt Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) Baden. „Hinter jedem Beratungsgespräch steht ein Mensch in einer Notlage. Dass wir diese Menschen nicht alleine lassen, halte ich für sehr, sehr wichtig.“

Die Telefonberatung ist kostenlos, anonym und steht überkonfessionell allen Hilfesuchenden offen. Die dafür geschulten ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater bringen Fachwissen und ein Expertennetzwerk aus unterschiedlichen Disziplinen – Recht, Psychologie, Sozialarbeit und Seelsorge – in die Beratung ein. Ziel des südbadischen Mobbing-Beratungstelefons ist es, dass Menschen in Gesellschaft und Arbeitswelt respektvoll und konstruktiv miteinander umgehen. Das Angebot wird getragen vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und unterstützt von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der Arbeitnehmerseelsorge im Erzbistum Freiburg sowie vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und seinen Mitgliedgewerkschaften.

Das Angebot geht aber weit über die Beratung am Telefon hinaus. So werden auch Firmen, Institutionen und Interessierte in Vorträgen und Workshops informiert und beraten. In den zurückliegenden 20 Jahren wurde damit mehr Bewusstsein und Offenheit für das Thema Mobbing geschaffen. Denn Konflikte frühzeitig zu erkennen, sie anzunehmen und kompetent zu lösen, entzieht Mobbing den Nährboden.

„Ich möchte mich anlässlich des Jubiläums ganz herzlich bei den Mitarbeitenden bedanken, die diese wichtige Arbeit tragen. Mobbing kann dank ihnen verhindert und entschärft werden“, so Dieter Heidtmann.


Quelle: EKiBa

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Quelle: ÖFD
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