CH/Graubünden: Ein Prozent Kirchensteuern gegen die Armut

Reformierte Bündner Landeskirche leistet Beitrag zur Halbierung der Armut im Jahr 2015

Foto: aus der Beschreibung für das Spezialfondsprojekt in Äthiopien von Brot für alle

Die reformierte Bündner Landeskirche setzt 127.000 Franken ihrer Steuereinnahmen gegen die Armut ein. Der Kirchenrat hat jetzt die Empfänger bestimmt: Das Kirchensteuerprozent wird für Hilfs- und Entwicklungsprojekte in anderen Kontinenten eingesetzt. Denn das Engagement der Landeskirche geht auf die Uno-Milleniumserklärung zurück, die bis zum Jahr 2015 eine Halbierung der weltweiten Armut erreichen will.

Im Herbst 2008 gab der Evangelische Grosse Rat grünes Licht für eine Beteiligung der Bündner Reformierten. Die Hälfte der 127.000 Franken geht laut Medienmitteilung vom 19. Juni an das Missionswerk Brot für alle. Es soll diese Summe für entwicklungspolitische Ziele benutzen sowie für Projekte einsetzen in Pakistan, Madagaskar und Laos.

Je ein Viertel geht an Mission 21 und das Hilfswerk Heks. Diese setzen das Geld ein für landwirtschaftliche und pädagogische Projekte, unter anderem in Kamerun, Bolivien, Kongo und Senegal.

Ziel der Milleniumserklärung ist unter anderen, allen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, die soziale Benachteiligung von Frauen zu verringern und Krankheiten wie Aids und Malaria zu bekämpfen. Stimmt der Evangelische Grosse Rat in diesem Herbst dem Budget erneut zu, kann der Kirchenrat auch im kommenden Jahr seinen Beitrag gegen die Armut leisten.

 


19.06.2009 RNA/comm. / GEKE-Newsletter
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Bei ihrem Synodenbesuch der Presbyterianischen Kirche in Kuba (IPRC) sprach sich Kassab in einer sehr persönlichen Rede für den 'Kampf für ein besseres Leben für alle' aus.

Quelle: WCRC / ime
Die Weltgemeinschaft reagiert damit auf rassistische Ideologien
Eine Konsultation über den Widerstand gegen Kulturen der Diskriminierung, des Autoritarismus und des Nationalismus hat "diese Zeit als einen Kairos-Moment erkannt, in dem Gott zu entschlossenem Handeln auffordert."

Quelle: WCRC
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Quelle: WGRK
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Quelle: WGRK
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Quelle: WCRC/ime
WGRK: Besuch der entmilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea
In einem besonderen Gebetsgottesdienst in der Militärkirche innerhalb der DMZ brachten die Mitglieder ihre Anliegen und Sorgen um Konflikte in ihrer eigenen Region zum Ausdruck.

Quelle: WGRK
WGRK fordert Gastfreundschaft
Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) rief alle ihre Mitgliedskirchen in diesen Tagen zu einer 'radikalen Gastfreundschaft' und zum Gebet für Asylsuchende in Europa auf.

Quelle: WGRK/ime
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