Bilderverbot

Texte zum 2. Gebot - in orthodoxer, evangelisch-reformierter und jüdischer Zählung

©Foto: Andreas Olbrich

EKD bedauert „Bildersturm“ der Reformation, meldete ekd.de am 13. Juli

Eine Replik von Andreas Mertin
Von Andreas Mertin - in 10 Kapiteln auf reformiert-info

Von Ulrich Zwingli, Johannes Calvin und Karl Barth geschult wirft Andreas Mertin einen reformierten Blick auf die Kunst von ihrem Anfang in steinzeitlichen Höhlen bis zur Gegenwart. Der Medienpädagoge und Ausstellungskurator nimmt das Bilderverbot als Kultbilderverbot ernst. Das zweite Gebot sei jedoch kein Kunstverbot.
Notat to go - Barbara Schenck

Eine These vorweg: Bilder haben für ihre Stürmer mehr Macht als im Glauben derer, die vor ihnen beten.

2. Mose 20, 4-6
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen
Das Bilderverbot bezieht Magdalene Frettlöh nicht nur auf Bilder und Figuren, sondern auch auf Sprach- und Denkbilder von Gott.

Magdalene L. Frettlöh
Bildersturm – Protest gegen eine Kultur der Unfreiheit
Die reformierten Protestanten und die Bilder der Macht
Von Jörg Schmidt

Jörg Schmidt, Generalssekretär des Reformierten Bundes
Feministische Theologie und Bilderverbot
„Gott ist doch ganz anders, als wir immer dachten“.
Von Kune Biezeveld.

Barbara Schenck
Das ausgemalte Bilderverbot
Von Magdalene L. Frettlöh
Ein geschlechtertransparenter Deutungsversuch mit autobiographischen Pinselstrichen

Magdalene L. Frettlöh, Das ausgemalte Bilderverbot - als WORD-Datei zum Download
©Dr. Magdalene L. Frettlöh
Die Kirche des Wortes und die Macht der Bilder
Eröffnungsvortrag der Vortragsreihe „Begründete Freiheit“ zum 75. Gedenkjahr der Barmer Theologischen Erklärung, Berliner Dom - von Petra Bahr, Kuturbeauftragte der EKD
''Vor dem Hintergrund der Bildermacht des Nationalsozialismus erhebt die erste Barmer Theologische These einen bilderkritischen, ja ikonoklastischen Einspruch. (...) Die ins Bild gesetzte politische Theologie des Nationalsozialismus wird in Barmen ihrem Anspruch nach entlarvt als Konkurrenz zum einen Wort Gottes.''
Können wir ohne Bilder von Gott reden?
Von Magdalene L. Frettlöh
Predigt zu den Frageantworten 96–98 des Heidelberger Katechismus

Prof. Dr. Magdalene L. Frettlöh, Bern, 9. September 2013
Du sollst dir kein Bildnis machen
Gott ist nicht zu fassen!
Ein altes jüdisches Gesetz wird von den Reformierten hoch gehalten und erweist immer wieder seine Aktualität.
Abschied von alten Gottesanreden und Gottesbildern
Sacharja 9, 11-17
Eine aufrüttelnde Predigt von Ältestenpredigerin Gudrun Kuhn aus Nürnberg
''Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit''
Psalm 17,15 - ausgelegt von Katja Kriener
Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde. Psalm 17,15

Pfr. Katja Kriener
Wie mit Blasphemie umgehen?
Braucht es schärfere Gesetze, um den Glauben zu schützen?
Der Bamberger Bischof Ludwig Schick meint, das sei nötig. In manchen Ländern droht die Todesstrafe. Protestanten halten sich aus der Diskussion heraus. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!