Aktuelle Termine


Karl Barth und die Ökumene
19. Februar 2019 - Basel/CH - Titus Kirche, 19.30 Uhr.
Seminarabend mit Dr. Hans-Anton Drewes.


Rassismuskritisch denken lernen!
22. Februar 2019, Hannover
Ausgangspunkt des Studientages ist der Alltagsrassismus.


»Gottes fröhlicher Partisan«
26. Februar 2019 - Basel/CH - Zwinglihaus - 19.30 Uhr.
Filmabend, Dokumentarfilm von Peter Reichenbach, Schweiz 2017.


»Theologische Existenz heute« - Impulse Karl Barths für die Kirche in der Gegenwart
11.-15. März 2019, Pastoralkolleg in Villigst
Pastoralkolleg der EKiR und der EKvW mit Prof. em. Dr. Michael Beintker.


Bekenntnis im Konflikt. Streitgeschichten im Streitgeschichten reformierten Protestantismus
17.-19. März 2019, Johannes a Lasco Bibliothek
12. Internationale Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus


'und … Licht'
18. Januar - 17. März 2019, Saarbrücken
Wanderausstellung zum Thema Licht in Kunst und Kirche


»... und damit Gott die Ehre geben« - Karl Barth und der christlich-islamische Dialog
21. und 22. März 2019 in Köln
Gemeinsames und Irritierendes im Gespräch zwischen Christen und Muslimen heute.


Barth und die Ökumene - Tagung
3.-5. April 2019, Universität Münster, Universitätsstraße 13-17
Die Ev.-Theol. Fakultät der Universität Münster führt diese mehrtägige Tagung durch.


100 Jahre Bauhaus – Auf den Spuren der Moderne
12.-15. April 2019, Weimar / Dessau
Bildungsreise zu den historischen Bauhaus-Wirkstätten in Weimar und Dessau


Kirchenmusikalische Fortbildung 2019
3.-5. Mai, Kloster Frenswegen (Nordholm)
Die Kirchenmusiker der Evangelisch-reformierten Kirche laden zu ihrer nächsten Fortbildung für ehrenamtliche MusikerInnen ein.


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Den Tag mit dem Wort beginnen

Annette Kurschus predigt beim Gottesdienst der Lippischen Bibelgesellschaft in Lemgo

Gottesdienst der Bibelgesellschaft: mit Elisabeth Mellies, Burkhard Krebber, Maik Berghaus, Dietmar Arends, Annette Kurschus und Dr. Andreas Lange (von links) © Lippische Landeskirche

Zu einem Gottesdienst unter dem Titel „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen“ (Kolosser 3,16) hatte die Lippische Bibelgesellschaft in die evangelisch-lutherische Kirche St. Nicolai Lemgo eingeladen. Die Predigt hielt Annette Kurschus.

Sie berichtete, wie das Wort in ihrer Kindheit tatsächlich „eine Art Mitbewohner“ gewesen sei, indem Bibel und Gesangbuch einen festen Platz am Esstisch gehabt hätten und an jedem Morgen als erstes die Tageslosung zu Wort gekommen sei. Sie erinnerte sich daran, wie sie die Anwesenheit dieses „Mitbewohners“ als Kind manchmal als störend und lästig empfand, ihn andererseits oft aber auch als vertrautes Familienmitglied wahrnahm, das wunderbare Geschichten erzählte.

Ungezählte Menschen folgten der Empfehlung „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen“ jeden Tag: „Ein Happen Bibel, dazu eine Liedstrophe, ein Gedicht oder ein Gebet: Keine große Sache, und doch kann es einen großen Unterschied machen, wenn so der Tag beginnt.“

Wo immer im Neuen Testament das griechische Wort für „Wohnen“ zu finden sei, führte Kurschus weiter aus, habe es niemals Menschen als Subjekt: „Wir finden es ausschließlich in Aussagen über Gott, über das Wort Christi, über den Frieden – und über die Sünde.“ Es handele sich „um eine Macht, die in unser Reden und Tun und Leben hineinwirkt“, betonte Annette Kurschus.

Pfarrer Burkhard Krebber, der gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Lippischen Bibelgesellschaft, Landessuperintendent Dietmar Arends, den Vorstandskollegen Pastor Maik Berghaus und Elisabeth Mellies sowie mit Superintendent Dr. Andreas Lange, Pfarrer an St. Nicolai, die Liturgie übernommen hatte, dankte der Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Deutschen Bibelgesellschaft für ihre Mitwirkung in dem gut besuchten Gottesdienst. „Wir hatten damit die Gelegenheit Ihnen zu zeigen, dass die Lippische Bibelgesellschaft, so klein sie auch ist, viel dafür tut, dass das Wort Gottes in den Häusern wohnen kann.“

Musikalische Unterstützung gab es vom Vokalensemble St. Nicolai unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Friedemann Engelbert und dem Posaunenchor Lemgo unter der Leitung von Oliver Eggert. Die Kollekte war bestimmt für die Arbeit eines christlichen Buchladens in der im syrischen Bürgerkrieg weitgehend zerstörten Stadt Aleppo. Dem Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien, George Andras, zufolge ist dieser „eine Anlaufstelle für alle Menschen, die in dieser schwierigen Zeit nach Trost und Ermutigung suchen.“


Quelle: Lippische Landeskirche
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