Diakonische Arbeit stärkt Menschen in schwierigen Lebenslagen

EKvW: Präses besucht Bethel


Kinderhospiz Bethel bei Bielefeld © Wikicommons/P6G47TG

Adelheid Ruck-Schröder informierte sich über die vielfältige diakonische Arbeit der v. Bodelschwinghschen Stiftungen.

Wie diakonische Arbeit Menschen in schwierigen Lebenslagen stärkt, erlebte Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder bei ihrem Besuch in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Vorgestellt wurden unter anderem die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes, Angebote der Eingliederungshilfe sowie inklusive Kultur- und Seelsorgekonzepte.

Im Kinder- und Jugendhospiz Bethel werden jährlich rund 130 Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern begleitet. Hospizleiter René Meistrell beschreibt das Haus trotz der ständigen Nähe zum Tod als „ein Haus voller Leben“. Ein neu gestalteter Abschiedsraum ermöglicht Trauer und seelsorgliche Begleitung unabhängig von der Religionszugehörigkeit. „Ein wichtiger Ort, an dem man wirklich etwas für Menschen tun kann“, sagte Ruck-Schröder.

Wie Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe gelingen können, zeigte das Haus Gihon von Bethel.regional. Dort begleiten Mitarbeitende Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen dabei, möglichst eigenständig zu leben.

Ein weiteres Beispiel für inklusive Kirche ist das Konzept „Gottesdienst einfach zusammen feiern“ in der Neuen Schmiede. Barrierearme Gottesdienste und Kulturangebote schaffen Zugänge zu Glauben und Gemeinschaft.

„Es ist toll zu sehen, wie Menschen hier gefördert werden, ihr Leben so selbstständig wie möglich zu leben“, fasste Ruck-Schröder ihren Besuch zusammen. Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Dr. Bartolt Haase betonte: „Diakonie macht erfahrbar, was Kirche im Kern auszeichnet: die verlässliche Zuwendung zum Menschen.“


Quelle: EKvW