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Gemeinsames Gebet und Begegnung
EKvW: Westfälische Kirche besucht koptisch- und syrisch-orthodoxe Partner in Höxter und Warburg

Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Koptisch-Orthodoxen Kirche und der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien trafen sich, um die ökumenische Zusammenarbeit zu vertiefen. Im koptisch-orthodoxen Kloster Brenkhausen standen der Austausch über Gemeindearbeit, Migration und gesellschaftliche Herausforderungen sowie die Stärkung der Zusammenarbeit in Diakonie, Jugendbildung und Flüchtlingshilfe im Mittelpunkt. Die Präses unterstützte die Pläne, das Kloster als offenen Lern- und Begegnungsort auszubauen, unter anderem mit der Dauerausstellung „Von Bethlehem nach Brenkhausen“. Ein gemeinsames Gebet unterstrich die Verbundenheit der Kirchen.
Am Nachmittag besuchte die Delegation das syrisch-orthodoxe Kloster St. Jakob von Sarug in Warburg. Auch hier prägten persönliche Gespräche und Gebet das Programm. Die Kooperation umfasst die Fortbildung von Religionslehrkräften, die Begleitung theologischer Nachwuchskräfte und pastorale Zusammenarbeit. Chor und Stundengebet auf Alt-Aramäisch verliehen dem Treffen besondere geistliche Tiefe. Beide Kirchen vereinbarten, die Zusammenarbeit in Bildung und Kirchentagsvorbereitung zu intensivieren. Die Präses und Erzbischof Nayis planen einen Gegenbesuch in Bielefeld.
Ruck-Schröder hob den Wert solcher Begegnungen hervor: Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen sei der ökumenische Schulterschluss wichtig, um gegenseitige Unterstützung zu stärken.
Quelle: EKvW


