Aktuelle Termine


Geldericus Crumminga - Die Bücherwelt eines Emder Juristen
Johannes a Lasco Bibliothek, 23. August 2018 bis 31. Januar 2019


Dazwischen. 200 Jahre evangelische Kirchenkreise in Westfalen
24. September bis 30. November 2018, Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld
Ausstellung: 200 Jahre evangelische Kirchenkreise in Westfalen


Nürnberg: Wiedereröffnung von St. Martha
ab 10. November 2018, Nürnberg
Mehrere Eröffnungsfeiern


'Menschenrechte und die Magie der Solidarität'
21. November, Erlangen
Vergabe des Menschenrechtspreises an Peter Steudtner zum Buß- und Bettag




Karl.B.denkt. Figurentheatersolo
24. November 2018, Stäfa (bei Zürich)
Hommage an Karl Barth


Empfang für Kulturschaffende
27. November, Lage
Treffen in der Filmwelt Lippe in Lage


Bibel im Gespräch
Neu-Isenburg, 28. November und 19. Dezember


'Die Religionspolitik in Deutschland ist konzeptlos'
Lemgo, 28. November
Religionslehrertag thematisiert Chancen und Grenzen digitaler Bildung


Weihnachtsoratorium
1./2. Dezember 2018, Neu-Isenburg/Frankfurt-Schwanheim
Zum Start des Advents, am 1. und 2. Dezember, möchte der Junge Chor Schwanheim / Goldstein das berühmte Weihnachtsoratorium (Kantaten I, IV-VI) von Johann Sebastian Bach zur Aufführung bringen.


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'Ich bin da und höre zu!'

Seelsorge ist zum Schulstart besonders gefragt

© Pixabay

Angebot für Schüler, Lehrer und Eltern/Gottesdienste und Gespräche

In diesen Tagen beginnt in vielen Bundesländern das neue Schuljahr. Gerade jetzt ist die Arbeit der evangelischen Schulseelsorge besonders gefragt. Das berichtet Sabine Lindemeyer, Landespfarrerin für Schulseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland. In der Schule anzukommen, sich kennenzulernen und den Zusammenhalt untereinander zu stärken, das sei gerade zu Schuljahresbeginn wichtig, sagt Lindemeyer. Die evangelische Schulseelsorge unterstütze dies mit Angeboten wie Schulgottesdiensten, Andachten und Gesprächsangeboten.

Wenn im neuen Schuljahr Klassen und Lehrkräfte neu zusammenfinden, komme es häufiger zu Problemen und Konflikten. Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger stünden für Betroffene als vertrauensvolle Ansprechpartner zur Verfügung. Gespräche mit Schulseelsorgenden unterliegen einer besonderen Schweigepflicht, erläuterte Lindemeyer. „Aufgabe der Schulseelsorge ist es, auf Betroffene zuzugehen und zu signalisieren: ,Ich bin da, ich habe Zeit für Dich und höre zu‘.“ Es gehe darum, „den einzelnen im Blick zu behalten und am Schuljahresanfang niemanden allein zu lassen“, so die Pfarrerin.

„Schulseelsorge ist auch für Lehrkräfte und wenn nötig auch für Eltern oder Erziehungsberechtigte da, immer als freiwilliges Angebot, das auf Augenhöhe stattfindet“, unterstreicht Lindemeyer. Die Arbeit der Schulseelsorge stehe dabei nicht in Konkurrenz zu Klassen- oder Beratungslehreramt oder der Schulsozialarbeit, sondern sei eine Ergänzung mit Schwerpunkt auf spirituellen und seelsorglichen Angeboten. Da Schulen oft laute und hektische Orte seien, kümmere sich Schulseelsorge aktuell verstärkt um Rückzugsräume für Stille und Achtsamkeit. Die rheinische Kirche unterstützt neben anderen schulseelsorglichen Projekten auch die Einrichtung solcher Räume finanziell.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland, die Gebiete in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland umfasst, sind aktuell rund 100 Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger im aktiven Dienst. Das sind Pfarrerinnen und Pfarrer im Schuldienst oder Lehrerinnen und Lehrer für evangelische Religion. Landespfarrerin Sabine Lindemeyer bietet am Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bonn jedes Jahr einen Qualifizierungskurs für 15 neue Schulseelsorgende an.
 


Quelle: EKiR
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