Lippische Landessynode - Frühjahrstagung

11.-13. Juni 2026, Lemgo


© Lippe

Die Synodalen haben eine umfangreiche Tagesordnung vor sich und befassen sich mit Beschlussvorlagen im Zukunftsprozess, in der Organisations-Entwicklung und zur finanziellen Konsolidierung.

Auftakt ist am Donnerstag, 11. Juni, um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Ev.-luth. Kirche St. Nicolai (Papenstraße).

Ab Freitag, 12. Juni, tagen die Synodalen in der Kirche und im Gemeindehaus der Ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Echternstraße). Beginn ist Freitag und Samstag jeweils um 9 Uhr.

Bereits vor zehn Jahren hatte die Synode angesichts sinkender Mitgliederzahlen und prognostizierter Einnahmerückgänge aus der Kirchensteuer den Zukunftsprozess „Kirche in Lippe – auf dem Weg bis 2031“ auf den Weg gebracht. Seitdem wurden unter anderem neue Formen kirchlicher Arbeit in Erprobungsräumen getestet, interprofessionelle Teams ermöglicht oder auch Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg erleichtert.

Aufgaben zur Frühjahrstagung:

• Um neue Arbeits- und Organisationsformen testen zu können, bevor sie allgemein verpflichtend werden, liegt den Synodalen ein Beschlussvorschlag zum Erlass von Erprobungsgesetzen vor.

• Mit solch einem Erprobungsgesetz soll die Amtszeit der kirchenleitenden Ämter von zwölf auf sechs Jahre verkürzt werden. Weiterhin wird der Synode vorgeschlagen, auf die Besetzung der Stelle des Theologischen Kirchenrates bis 2031 zu verzichten.

• Um die Jugendbeteiligung zur erhöhen, liegt den Synodalen das Erprobungsgesetz zur Beteiligung junger Menschen in der Landessynode vor.

• Angesichts des stetigen Wandels der Lippischen Landeskirche hatte die Synode im Juni 2025 die regio-lokale Kirchenentwicklung auf den Weg gebracht. Sie soll zu einer intensiven Zusammenarbeit von Kirchengemeinden in den Regionen führen. Eine Serviceagentur für Transformation begleitet diese Prozesse. Die Synodalen befassen sich auf der anstehenden Tagung in Lemgo mit der Fortführung der Agentur für den Zeitraum von fünf Jahren, der notwenigen personellen Ausstattung (vorgeschlagen sind zwei Vollzeitstellen) und dem Konzept für die Arbeit der Transformationsagentur.


Quelle: Lippe