Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)
Das Nebeneinander der Konfessionen erhalten
Die südlichere der beiden hessischen evangelischen Landeskirchen ist eine, in der die lutherische, reformierte und unierte Tradition nebeneinander existieren.

Unterschiedliche Arten des Lebens und Glaubens sind vereint
Während sich das Gebiet von Hessen-Darmstadt nach der Wittenberger Reformation Martin Luther und Philipp Melanchthon anschloss, orientierten sich die Gemeinden in Nassau eher an der schweizerischen und niederländischen Reformation nach Ulrich Zwingli und Johannes Calvin. Im Zuge der Kirchenunionen im 19. Jahrhundert öffneten sich einzelne Gemeinden konfessionell. Die meisten lutherischen und reformierten Gemeinden haben aber bis heute ihr Bekenntnis behalten. "So ist eine Kirche entstanden, in der sehr unterschiedliche Arten des Lebens und des Glaubens nebeneinander und miteinander existieren."

Geteilte Macht
Aus den Erfahrungen der NS-Zeit hat die verfassunggebende Synode der EKHN im Jahre 1947 darauf verzichtet, an die Spitze dieser Kirche einen Bischof mit weitreichenden Vollmachten zu stellen. Die geistliche Leitung teilen sich die sechs Pröpstinnen und Pröpste, der Kirchenpräsident und sein Stellvertreter. Der Grundgedanke war: Ein Gremium wird sich nicht so leicht falschen Autoritäten unterordnen, wie es seinerzeit vielen Bischöfen unter den Nationalsozialisten widerfahren war.


Michael Beintker: Aus der Hoffnung leben

8. November, Georgsdorf, Herbsttagung der Reformierten Konferenz Bentheim-Steinfurt-Tecklenburg

Professor Dr. Michael Beintker spricht zum Thema: „Aus der Hoffnung leben“.

Herbsttag der Reformierten Konferenz Bentheim-Steinfurt-Tecklenburg:

Zeit: 8. November 2008, 9 bis 15 Uhr

Ort: reformiertes Gemeindezentrum in Georgsdorf, Jan-Jakobs-Str. 3, direkt neben der reformierten Kirche

Prof. Dr. Michael Beintker, geboren 19747 in Berlin, hat in Jena und Halle/Saale Theologie studiert. Nach der Promotion 1972 und der Habilitation 1984 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1990 wurde er auf die Professur für Systematische Theologie in Halle berufen, wo er in den Jahren 1991 und 1992 auch Prorektor für Geisteswissenschaften war. Seit 1992 lehrt und forscht Prof. Beintker als Direktor des Seminars für Reformierte Theologie an der Evangelisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, deren Dekan er von 1999 bis 2003 war. 2003 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Prof. Beintker ist außerdem Mitglied des Präsidiums der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE).


Pastor Bernd Roters
Geistliche Erkenntnis und Hilfe für die Praxis

Im Jahre 1960 wurde die "Reformierte Konferenz Bentheim, Steinfurt, Tecklenburg" gegründet. Sie trifft sich seitdem zweimal jährlich: in einer Frühjahrs- und Herbsttagung.
Eine Arbeitshilfe für die Erwachsenenbildung

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Hoffnung, Tod und Auferstehung im Alten und Neuen Testament

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Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog wird erneut verliehen
Ausschreibung zum 80. Jahrestag der Ermordung am 12. August
Zum 80. Jahrestag der Ermordung von Werner Sylten am 12. August schreibt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zum siebten Mal den Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog aus.

Quelle: EKMD
 

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