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United4Rescue übergibt ein Stück Segel der Humanity 2 an Flüchtlingsbischof Stäblein
Neue Rettungsschiffe dringend benötigt

Am 2. Juni wurde ein Stück Segel des neuen Rettungsschiffs Humanity 2 von SOS Humanity an den Flüchtlingsbeauftragten der EKD, Bischof Dr. Christian Stäblein, übergeben. Das Schiff wird ab Sommer im Mittelmeer eingesetzt; die Finanzierung der ersten Mission übernimmt United4Rescue. Das Segeltuch soll künftig bei Open-Air-Gottesdiensten als Altar-, Lesepult- und Kanzeltuch verwendet werden.
Stäblein bezeichnete das Segel als Zeichen der Verantwortung gegenüber Menschen auf der Flucht und als Erinnerung an die Notlage von Geflüchteten. SOS Humanity betonte die Vorteile des Segelschiffs, das flexibel eingesetzt werden kann und bis zu 100 Menschen aufnehmen kann.
Nach Angaben des Italienischen Roten Kreuzes könnte die Zahl der Todesopfer im Mittelmeer seit 2016 deutlich höher liegen als bislang angenommen. United4Rescue verwies auf die weiterhin hohe Zahl tödlicher Fluchtversuche und unterstrich die Bedeutung des neuen Rettungsschiffs. Das Bündnis vereint mehr als 1.000 Organisationen und Initiativen zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung.
Quelle: EKBO


