Ruf nach einem Europäischen Rat der Kirchen aus Katholiken, Orthodoxen und Protestanten

Ein Vorschlag von Pfarrer Jean-Arnold de Clermont


Pfarrer Jean-Arnold de Clermont, Präsident der KEK und der Vereinigung Protetantischer Kirchen Frankreichs. Foto: ©Peter William/WCC

Jean-Arnold de Clermont, Pfarrer der Reformierten Kirche Frankreichs und Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) hat erneut einen Zusammenschluss von Katholiken, Orthodoxen und Protestanten in Europa gefordert.

In den nächsten zehn Jahren sollte ein europäischer Rat der Kirchen entstehen, um Katholiken, Orthodoxe und Protestanten zusammenzuführen, verlangt der französische Pfarrer Jean-Arnold de Clermont. Er hat diese Forderung Ende Februar als Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) im Rahmen der jährlichen Tagung des gemeinsamen Ausschusses der KEK und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen in London geäussert.

Die KEK habe de Clermonts Vorschlag mit Interesse, aber auch mit Vorsicht entgegengenommen, sagte der KEK-Kommunikationsleiter Luca Maria Negro gegenüber der Agentur nev. Jedenfalls sei es notwendig, die Neugestaltung der ökumenischen Bewegung in Europa und die gegenwärtigen Strukturen zu überdenken. Entscheidungen müssen laut Negro jedoch vom KEK-Zentralkomitee und von der KEK-Generalversammlung getroffen werden, «die den Vorschlag nächstens diskutieren werden».

Jean-Arnold de Clermonts Vorschlag war bereits an der ökumenischen Versammlung in Sibiu im September 2007 aufgetaucht.

Quelle (bearb.): www.ref-ch/RNA vom 28. Februar 2008

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