Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen: Ein neuer Tag in der reformierten Geschichte

Mehr als 80 Millionen reformierte Christen in 108 Laendern wurden zusammengeschlossen, als am Freitag der Reformierte Weltbund und der Reformierte Oekumenische Rat ihre Vereinigung zur Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen beschlossen.

Dieser Zusammenschluss war der Hoehepunkt des Eroeffnungstages der Vereinigenden Generalversammlung. Delegierte begruessten sie als historischen Augenblick der reformierten Kirchengeschichte.

"Ich glaube, dass es Gottes Wille ist, dass wir in Einheit zusammenleben, und ich danke Gott fuer diesen bedeutenden Tag", sagte Clifton Kirkpatrick, Praesident des Reformierten Weltbundes.  

Die Vereinigungsartikel betonen, dass "solch eine Vereinigung nicht nur geschieht, um die Hauptziele zu erreichen, fuer die die beiden Oragnisationen bisher einzeln da waren, sondern vor allem, um Gottes Ruf zum Dienst in der Kirche und in der Welt zu entsprechen."

Der Reformierte Oekumenische Rat beschloss die Vereinigung ohne Debatte. Der Reformierte Weltbund beschloss sie nach kurzer, aber intensiver Diskussion. Einige Delegierte wollten sicher sein, dass das lange bestehende Anliegen der Rassen- und Geschlechtergerechtigkeit dieser Organisation weitergeht.

Diese Spannungen wurden noch einmal spuerbar bei der Besprechung des Verfassungsentwurfs. Nach mehr als 90 Minuten Diskussion aenderte die Versammlung den Text, um sicherzustellen: "wenn eine Kirche vier oder mehr Delegierte zur Generalversammlung entsendet, sollen die Haelfte Frauen sein." Das Komitee fuer den Entwurf hatte ein Drittel empfohlen.

Mit einem aehnlichen Vorstoss zur Gewaehrleistung der Beteiligung von Jugendlichen erreichte die Gruppe die Erhoehung der Delegiertenzahl fuer Kirchen mit weniger als 100.000 Mitgliedern von zwei auf drei. Groessere Delegationen sollten schon vorher wenigstens einen Delegierten unter 30 Jahren aufnehmen.

Peter Borgdorff, Praesident des Reformierten Oekumenischen Rates, bezeichnete die Ereignisse des Tages als "Baustelle" - einen Beweis, dass Gott alle reformierten Christen beansprucht, um etwas Neues zu bauen.

Simaki Risea von der Refiormeirten Kirche in Nigeria begruesste die neue Organisation: "Wir sind sehr froh ueber diese Neubildung. Sie wird uns in Afrika staerken, auch um Europa, Amerika und andere Orte mit unseren Stimmen zu erreichen, wenn wir fuer Jesus Christus arbeiten."


Jerry van Marter, Grand Rapids; Uebersetzung: Stefan Maser

'COVID & darüber hinaus'

WGRK startet Projekt zu Unterdrückungund Ausbeutung in Pandemiezeiten
Der „Discerning Circle“ innerhalb des „Was verlangt Gott von uns? Unterscheiden, Bekennen und Zeugnis geben in der Zeit von COVID-19 und darüber hinaus“-Prozesses der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) hat einen Rahmen für seine weitere Arbeit gesetzt.

Quelle: WGRK

'Frieden kann nur mit friedlichen Mitteln erreicht werden'

WGRK lehnt Militärübungen in Südkorea ab
Die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen äußerte sich besorgt über die Militärübungen der Vereinigten Staaten und Südkoreas auf der koreanischen Halbinsel. Der Frieden auf der Halbinsel ließe sich nicht durch Vernichtungswaffen erreichen, sondern durch gegenseitiges Vertrauen und Dialog.

Quelle: WGRK

'Chance zur Transformation in Richtung Geschlechtergleichstellung'

WGRK: Drittes 'Seminar of Transformed Masculinities' ruft zu Umkehr auf
Die COVID-19-Pandemie sei auch eine Gelegenheit sich von patriarchalen Strukturen zu lösen und positive Partnerschaften zu schaffen, die Frauen und Männer stärken. Die Kirchen, so das Fazit des Seminars, sollten an vorderster Front dieses Prozesses stehen.

Quelle: WGRK

Vereint gegen Konflikte

Neue Schritte im Dialogprozess anglikanischer und reformierter Kirchen
"Koinonia: God’s Gift and Calling", der Bericht des Internationalen Reformiert-Anglikanischen Dialogs (IRAD), wurde offiziell auf einem Webinar vorgestellt, das von der Anglikanischen Gemeinschaft und der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) veranstaltet wurde.

Quelle: WCRC

Frauenrechte in Pandemiezeiten

WGRK: Diskussionen zu Auswirkungen von Covid-19 - mit Fokus Afrika
Die Weltgemeinschaft der reformierten Kirchen (WGRK) startete damit die Reihe „COVID & Beyond“.

Quelle: WGRK

'Wir sind eine Welt in Not'

Weltgemeinschaft: Aufruf zu Gebet für Menschen in USA
CANAAC, Vertretung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) für die Karibik und Nordamerika, zeigte sich besorgt über gewaltsame Unruhen, Rassismus und Ungerechtigkeiten in der Covid-Pandemie.

Quelle: WGRK

'Die Welt von den lang anhaltenden Ungerechtigkeiten heilen'

WGRK: Reflexionen zur COVID-19-Pandemie
„Was verlangt Gott von uns? Erkennen, Bekennen und Bezeugen im Zeitalter von COVID-19 und darüber hinaus“, der gemeinschaftsweite Erkenntnisprozess der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK), begann mit einem globalen Online-Treffen und einem Aufruf zu prophetischem Handeln.

Quelle: WGRK

Bekenntnis zum Gott des Lebens

WGRK-Mitglieder zur Teilnahme am Erkenntnisprozess eingeladen
Am 9. Dezember wird die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) einen umfassenden Erkenntnisprozess einleiten: „Was verlangt Gott von uns? Erkennen, Bekennen und Zeugnis ablegen in der Zeit von COVID-19 und darüber hinaus.“

Quelle: WGRK

'Unerlässlich im Konzert der Nationen'

WGRK: Interreligiöses Podium diskutiert Schuldenerlass und Reparationen
Eine Gruppe von Expertinnen und Experten verschiedener Religionsgemeinschaften hat im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Themen Schuldenerlass und Reparationen als Instrumente zur Förderung von Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und lebensbejahenden Wirtschaftssystemen diskutiert.

Quelle: WGRK

Zukunftsmusik

Predigt zu Psalm 66 und zur Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51)
Am 3. Oktober 2020 in der Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Kirche, von Kathrin Oxen

Kathrin Oxen
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