Regionen

Wie sind reformierte Gemeinden und Kirchen in den verschiedenen Regionen Deutschlands entstanden? Wie haben sie sich entwickelt?

Die Geschichte der Reformierten in Deutschland ist multikulturell, weil sie von Flüchtlingen aus vielen Teilen Europas beeinflusst ist: Franzosen, Niederländer, Ungarn und Italiener haben sich angesiedelt und Gemeinden gegründet. Mancherorts wurden die Reformierten zum Spielball der Mächtigen, andernorts prägten sie das Leben ganzer Städte und Landstriche.

 
 

 

 

Neues Buch über Johannes Calvin und die Reformierten im Emsland

hrsg. vom evangelisch-reformierten Synodalverband Emsland-Osnabrück
mit Beiträgen von Pfr. Präses Alfred Mengel und Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck

Melanchthon und Calvin im Ostseeraum

Ein Tagungsbericht von Magnus von Hirschheydt
Von dem Symposium anlässlich des 500. Geburtstages Johannes Calvins und des 450. Todestages Philipp Melanchthons vom 11. bis 15. November 2009 in Greifswald berichtet von Hirschheydt.

''Wir sind so frei'': Vor 400 Jahren wurde Kirchengeschichte geschrieben

Evangelische Kirche feiert 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg
Vor 400 Jahren schrieben die Protestanten am Niederrhein Kirchengeschichte. Die 1. Reformierte Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche im September 1610 hat die Grundlagen für das Selbstverständnis der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geschaffen. Dieses Ereignis von 1610 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland unter dem Motto „wir sind so frei“ mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und im September 2010 gleich mit einer ganzen Festwoche, in die eine Sondersynode eingebettet ist.

Caspar-Olevian-Jahr 2009 in Trier – Grenzen überwinden

von Christoph Pistorius, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier
Vor 450 Jahren versuchte Caspar Olevian die Reformation in Trier - seiner Geburtstadt - durchzusetzen. Am 20. August 1559 hielt der herausregenden Schüler Calvins seine erste Predigt in Trier. Der Zulauf war überwältigend. Zwei Drittel der Trierer Bevölkerung neigte der Reformation zu. Kurfürst und Erzbischof jedoch verhinderten die vom Rat der Stadt gewollte Reformation. Caspar Olevian wurde aus Trier vertrieben und gelangte nach Heidelberg, wo er mitwirkte an der Einführung des Heidelberger Katechismus.
Einführender Vortrag am 16. Juni 2009 in der Martinikirche Siegen zur Eröffnung der Calvin-Ausstellung

Calvins Beziehung zu Ostfriesland

Vortrag von Dr. Achim Detmers am 1. Februar 2009 in Emden
Allgemein würde man vermuten, dass der französische Reformator Calvin zeitlebens nie etwas von Ostfriesland gehört hat. Doch das Gegenteil ist der Fall. Calvin hatte Kontakte nach Ostfriesland. Und Emden war für ihn eine "Drehscheibe für die Reformation in Europa".
Die Tagung der Universität Tübingen ist die einzige im deutschsprachigen Raum, die sich anlässlich des Calvinjubiläums dem Thema Calvin und Osteuropa widmet. Neben vielen Entdeckungen konträr zu gängigen Ansichten der Forschung hat die Tagung angesichts ''der Prägekraft des Calvinismus in Osteuropa'' auch eine ''empfindsame Lücke in der deutschen Forschungslandschaft'' gezeigt.

100 Jahre Diakonisches Werk der Lippischen Landeskirche

Das Alltagsgesicht der Kirche. Von Burkhard Meier, Lage-Hedderhagen
Ureigene Aufgabe der Diakonie moderner Prägung war, ist und bleibt es, sich um die Armen, die Wohnungslosen, die Straffälligen, die Fremden, die Kinder, Familien und Alten, kurz: um Schwache und Bedürftige zu kümmern. Über den Wandel der Regime hinweg hat sich dieser Zweig kirchlicher Arbeit zu einem nicht mehr wegzudenkenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Faktor entwickelt.

Forschungsprojekt ''Christen jüdischer Herkunft in Westfalen unter nationalsozialistischer Herrschaft''

Landeskirche fördert Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl
Bielefeld/Westfalen. Für die Nationalsozialisten waren sie Juden, für die jüdischen Kultusgemeinden Abtrünnige, und die evangelischen Kirchen ließen sie unter staatlichem Druck schließlich fallen: die so genannten Judenchristen. Auf Initiative des landeskirchlichen Ausschusses „Christen und Juden” beauftragte die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) den Bielefelder Historiker Hans-Walter Schmuhl mit dem Forschungsprojekt „Christen jüdischer Herkunft in Westfalen unter nationalsozialistischer Herrschaft”.

Reformiertes Ostfriesland

Eine kleine Einführung
Die Wittenberger Reformation ging den freiheitsliebenden Ostfriesen nicht weit genug. Das "Ostfriesische Sonderrecht" verhinderte Konflikte zwischen Lutheranern und Reformierten.
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