Kolumbien: Todesdrohung gegen Friedensaktivisten

WGRK ruft zu Solidarität mit Organisation Justapaz auf


Am 14. Juli hatte die Terrorgruppe 'Aguilas Negras' ('Schwarze Adler') in Kolumbien Morddrohungen gegen mehrere Menschenrechtsaktivisten, Organisationen und Journalisten ausgesprochen.

Zu den Bedrohten gehört laut Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) auch die Justapaz, eine christlich-mennonitische Vereinigung. Justapaz setzt sich seit 26 Jahren für Friedensarbeit ein, unterstützt Kirchen, Organisationen und persönlich betroffene Opfer im bewaffneten Konflikt in Kolumbien.

Die WGRK rief aus diesem Anlass zum Gebet für den Frieden in Kolumbien auf: „Wir ermutigen die internationale Gemeinschaft, angesichts dieser Bedrohung solidarisch mit Justapaz zu sein.“ Die WGRK forderte außerdem die kolumbianische Regierung dazu auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Mitarbeitern von Justapaz Schutz zu bieten.

In einer öffentlichen Erklärung bekräftigte die Organisation ihre pazifistische Haltung: „Wir kämpfen an der Seite von Millionen von Menschen in Kolumbien für Menschenrechte, die Beteiligung von Bürgern und demokratische Werte. Es wird Zeit für den Dialog, soziale, kulturelle, politische und ökologische Einigungsprozesse, um Frieden in allen Regionen Kolumbiens zu sichern.“ Justapaz verfasste außerdem ein Petitionsschreiben an die Regierung Kolumbiens. Die WGRK empfahl Justapaz zu unterstützen und das Schreiben zu unterzeichnen.


WGRK/ime

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