5. Sonntag der Passionszeit - Judika


Lesegottesdienst zu Judika (29. März 2020) für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Evangelischen Kirchenkreises Halle

Jesus wurde nicht von „den Juden“, sondern durch das Zusammenspiel religiöser und römischer Machtinteressen gekreuzigt; Schuldzuweisungen und Ausgrenzung helfen weder damals noch heute.
Predigt zu Hebräer 13, 12-14 (Judika)

Die leere Kirche wird zum Bild für Einsamkeit und Verlassenheit in der Krise; Trost liegt darin, dass Jesus nach christlichem Verständnis genau diese Angst und Isolation selbst erfahren hat.
Predigt zu Psalm 146 (Judika)

Psalm 146 ruft zum Lob Gottes als Quelle des Lebens auf. Menschen und Mächtige sind vergänglich, nur Gott hilft wirklich: er befreit, speist, richtet auf und bewahrt. Darum: Vertrauen statt Menschenvertrauen und Gott loben im Alltag.
Matthäus 20, 28 (Judika)

Jesus als Lösegeld - das wirft die Frage auf, ob Gott wirklich einen Deal mit sich selbst machen muss, um uns zu befreien.
Predigt zu Hiob 19, 19-27 (Judika)

Hiob klagt über Leid ohne Sinn und verliert jeden Halt. Doch mitten an der „Steilküste“ des Glaubens hält er fest: Sein Erlöser lebt und er wird Gott sehen.
Predigt zu Gen. 22, 1 - 14 (Judika)

Ein eindringlicher Blick auf die Geschichte von Abraham und Isaak stellt die Frage, wie weit religiöser Gehorsam gehen darf und wo er in zerstörerischen Eifer umschlägt.