Okuli - in die Nachfolge berufen

ein Gebet von Sylvia Bukowski


Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Gnädiger Gott, wir danken dir,
dass du uns in die Nachfolge deines Sohnes berufen hast.
Wir möchten seinem Weg folgen
und allen gut tun,
die uns begegnen.
Aber oft sind wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt,
lassen uns leiten nur von eignen Interessen
und verpassen viele Gelegenheiten,
anderen eine Freude zu machen.
Immer wieder verlieren wir Jesus aus dem Blick
und scheuen uns,
offen für unseren Glauben einzustehen.
Wir fürchten Spott und Anfeindungen;
deshalb sagen wir oft nicht, was wir denken
und handeln nicht nach unserem Gewissen,
sondern nach dem Gesetz der Bequemlichkeit und der Anpassung.
Wir machen Jesus keine Ehre.
Gnädiger Gott, wir bitten dich:
Sag dich nicht los von uns!
Vergib uns und hilf unserer Schwachheit auf!


Sylvia Bukowski
Predigt zu 1.Könige 19 (Okuli)

Ein schlafender Prophet in der Wüste, ein Engel, der ihn anrührt und sagt: „Steh auf und iss“ – dieses Bild von Veit Stoß führt mitten hinein in eine Geschichte von Erschöpfung, Zweifel und Gottes unerwarteter Nähe.
Predigt zu Psalm 25, 15 (Okuli)

Sehen, wahrnehmen, erkennen – das ist nicht dasselbe. Die Augen erfassen Gesichter, Nachrichtenbilder und Schlagzeilen. Aber was wirklich wichtig ist, bleibt oft verborgen. Der Psalm spricht von einem Blick, der sich auf Gott richtet.
von Sylvia Bukowski

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62