Ostersonntag


von Sylvia Bukowski

''Wir bitten dich für alle, die in diesen Tagen von ihrer Vergangenheit eingeholt werden: für die Opfer von Missbrauch und Gewalt, aber auch für die Täter, die sich nun ihrer Schuld stellen müssen. Gott, lass aus dem aufgebrochenen Schmerz nach so langem Schweigen endlich Heilung wachsen für die an Leib und Seele Verletzten und heilsame Reue für die, die Kindern und Jugendlichen so Furchtbares angetan haben.''
Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung

Predigt zu Lukas 24, 36-35 (Ostern)

Nach Jesu Tod ziehen sich die Jünger ängstlich zurück. Der Auferstandene erscheint, zeigt Wunden, isst Fisch und öffnet ihr Verständnis: Ostern bricht Trauer.
Ein Impuls von Klaus Müller

Von Ostern aus gesehen lautet die einfache Rechnung: Sieben mal sieben Tage und dann kommt Pfingsten. Darum: Pfingsten ist Ostern hoch zwei. Ostern in Potenz.
Osternacht. Von Kathrin Oxen

Auf den Elbwiesen glänzt am Tag das saftig frische Gras in der Sonne und die Bäume blühen schon. Noch spät am Abend ist es so angenehm mild wie manchmal im Sommer nicht. Heute Abend hätte es gar kein Feuer gebraucht, denke ich, als wir uns auf dem Platz zwischen Stadtkirche und Bugenhagenhaus zum Osterfeuer versammeln.
Predigtmeditation zu Mk 16,1-8 (Ostersonntag)

Am leeren Grab bleibt nur Entsetzen und Schweigen, während die Botschaft der Auferstehung allem vorausgeht und die Frauen in eine neue, ungewisse Zukunft nach Galiläa schickt.
Lesegottesdienst zum Ostersonntag, dem 12, April 2020 für Erbauung während der Quarantänezeit

Die Auferstehung Jesu ist der göttliche Sieg über den Tod, bestätigt durch das leere Grab und das Zeugnis der Frauen. Sie begründet christliche Hoffnung: Das Leben Gottes überwindet Gewalt, Angst und Tod endgültig.