Die Würde des Menschen ist unantastbar

Mittwoch, 12. November 2014, 19.30 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Martin Stöhr in Neu-Isenburg

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Reformation und Politik in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz (8) Neu-Isenburg.

Vortrag mit Aussprache zum Thema:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar – das Antirassismusprogramm des Weltkirchenrates und unsere Evangelische Kirche in Hessen und Nassau“

Der erste Satz des Grundgesetz “Die Würde des Menschen ist unantastbar” spiegelt die biblische Grundaussage wieder, dass jeder Mensch – nicht nur die Deutschen – ein einzigartiges und wertvolles Ebenbild des einen Gottes ist. Wert und Würde des Menschen werden durch Verachtung von Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religion oder Kultur immer wieder angetastet. Als der Weltkirchenrat 1969 das Antirassismusprogramm beschloss, , das sich  besonders  für die Opfer der Apartheid in Südafrika und für den Widerstand gegen rassistische Unterdrückung in vielen Ländern einsetzte, da löste das auch in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau heftige Auseinandersetzungen aus. Worum geht es. worum geht es heute?

Prof. Dr. Martin Stöhr, Studium der Soziologie und Theologie in Mainz, Bonn und Basel, Vikariat in Rüsselsheim und Ostberlin, Pfarrer in Wiesbaden und an der Technischen Hochschule Darmstadt, Leiter der Ev. Akademie Arnoldshain, Professor an der Universität Siegen. Ehrenamtlich tätig in der “Martin-Niemöller-Stiftung” und als “"Präsident des “Internationalen Rates der Juden und Christen”. Veröffentlichungen zur Sozialethik und zum interreligiösen Dialog. Lebt im Ruhestand in Bad Vilbel.

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