Kirchengeschichtliche Forschung

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Ortsbesuch in Trier – auf den Spuren von Caspar Olevian

Wibke Schmidt in chrismon plus rheinland

Screenshot aus chrismon plus rheinland, September 2009

Wo Caspar Olevians Vater Brot gebacken hat, hängt heute Designer Mode. Ein „Predigtstein“ im evangelischen Gemeindesaal, dem einstigen Thronsaal Kaiser Konstantins, erinnert an den gebürtigen Trierer, der vor 450 Jahre zwei Drittel der Bevölkerung für die Reformation begeisterte. Wiebke Schmidt berichtet in chrismon plus von einem Stadtrundgang in Trier auf den Spuren des Reformators Caspar Olevian, einem Schüler Calvins. Der Artikel ist online zu lesen im iPaper von chrismon plus rheinland, September 2009

Der Artikel ist online zu lesen im i Paper von chrismon plus rheinland, September 2009, Seite 41 >>>

 

Geburtshaus von Caspar Olevian

Geburtshaus von Caspar Olevian in Trier


Barbara Schenck
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13. September bis 15. Dezember, Vorträge, Gottesdienst, Preisverleih zu Ehren des Calvin-Schülers Caspar Olevian

15. Dezember 2009, 16.00 Uhr, Caspar-Olevian-Saal, Trier: Verleihung des Förderpreises für Studierende durch die Caspar-Olevian-Gesellschaft e.V.
Eine Kurzbiografie auf www.ekkt.de

Caspar Olivean, ein Schüler Calvins und einer der bedeutendsten Reformatoren Deutschlands, versuchte 1559 in Trier die Reformation einzuführen. Von Kurfürst und Erzbischof vertrieben wurde er Dozent in Heidelberg und war maßgeblich beteiligt an der Einführung des Heidelberger Katechismus als Bekenntnisschrift.
, Caspar
(1536 - 1587)

Sein Versuch, in Trier die Reformation gegen Kurfürst und Erzbischof durchzusetzen misslang, erwurde vertrieben und gelangte nach Heidelberg, wo er maßgeblich an der Einführung des Heidelberger Katechismus als Bekenntnis beteiligt war. Später lehrte der Schüler Calvins Dogmatik in Herborn
von Christoph Pistorius, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier

Vor 450 Jahren versuchte Caspar Olevian die Reformation in Trier - seiner Geburtstadt - durchzusetzen. Am 20. August 1559 hielt der herausregenden Schüler Calvins seine erste Predigt in Trier. Der Zulauf war überwältigend. Zwei Drittel der Trierer Bevölkerung neigte der Reformation zu. Kurfürst und Erzbischof jedoch verhinderten die vom Rat der Stadt gewollte Reformation. Caspar Olevian wurde aus Trier vertrieben und gelangte nach Heidelberg, wo er mitwirkte an der Einführung des Heidelberger Katechismus.
Von Gunther Franz, Trier

Am 10. August 1559 begann der Versuch, die Reformation in Trier einzuführen. Die dramatische Epoche der Stadtgeschichte dauerte bis zum Jahresende. Caspar von der Olewig, der Sohn des Bäckerzunftmeisters, hieß nach der Herkunft aus dem Trierer Vorort und nannte sich als Student Olevianus. Er war in Frankreich (Bourges) zum Doktor der Rechtswissenschaft promoviert worden, was damals recht selten war, und hätte eine Karriere als Jurist machen können. Olevian hatte aber in Frankreich Anschluss an die mehr oder weniger im Verborgenen wirkenden evangelischen Gemeinden gefunden und fühlte den Auftrag, in seiner Heimatstadt Trier das Evangelium zu verkündigen.