Kirchengeschichtliche Forschung

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Wenn Sie sich über die Geschichte des reformierten Protestantismus informieren möchten oder Biografien von interessanten Persönlichkeiten suchen, finden Sie hier bei reformiert-info ausgewählte Darstellungen. Wir helfen Ihnen aber auch gerne weiter mit Links und Sammlungen auf anderen Seiten, die teilweise einen enormen Umfang an Material zur Verfügung stellen.

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Biografien nach Geburtsjahr


Otto Weber
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(1912-2011)


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(1918-2000)


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(1920-2010)


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(1923-2010)


Hannelore Erhart
(1. Mai 1927 - 9. April 2013)


Jeanne d' Albret
(1528–1572)


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Regionen

Wie sind reformierte Gemeinden und Kirchen in den verschiedenen Regionen Deutschlands entstanden? Wie haben sie sich entwickelt?

Die Geschichte der Reformierten in Deutschland ist multikulturell, weil sie von Flüchtlingen aus vielen Teilen Europas beeinflusst ist: Franzosen, Niederländer, Ungarn und Italiener haben sich angesiedelt und Gemeinden gegründet. Mancherorts wurden die Reformierten zum Spielball der Mächtigen, andernorts prägten sie das Leben ganzer Städte und Landstriche.

 


 

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Ein neues Buch der Reihe Schmöker Böker
von Paul Kluge
Das erzählt Hans-Georg Ulrichs in seinem Vortrag: Einigkeit des wahren Glaubens. Der Heidelberger Katechismus als Medium der Etablierung und Konsolidierung der Evangelisch-reformierten Kirche der Provinz Hannover.
Am Anfang, im Jahr 1882, schlossen sich die Reformierten im heutigen Niedersachsen zusammen zu einer Bekenntniskirche ohne ein Bekenntnis, das für alle Gemeinden verpflichtend war. Erst 1936 wurde der Heidelberger Katechismus verbindlich eingeführt, kirchenrechtlich eindeutig sogar erst 1970. In dem "Prozess der konfessionellen Sammlung" war der Heidelberger auch ein Instrument, andere Bekenntnisse zurückzudrängen und die Annahme der Barmer Theologischen Erklärung 1936 abzulehnen, zeigt die Forschung Ulrichs.
Die Wanderungen aus konfessionellen Gründen und ihre Folgen
Die Kurpfalz des 16. und 17. Jahrhunderts ist ein Beispiel für die Integrationsfähigkeit der damaligen Gesellschaft.
von Gerrit Noltensmeier, Detmold
Der lippische Chronist Johann Piderit schreibt rückblickend im Jahr 1626: „Doctor Martinus Luther hat 1517 mit der Reformation zu Wittenberge angefangen. Das ist nicht allein in Sachsen und Meissen, sondern auch an diesen Orthen in Unter Sachsen zu Braunschweig, Lüneburg, Hildesheimb, Minden und anderen Orthen bekannt geworden. Ob nun wohl die Reformatio Lutheri der Graffschaft Lipp auch bekannt worden, so hat doch der Graff zur Lipp solcher angefangenen reformation nicht beyfallen können, dann er war in der Papstischen und scheinheilgen der Munche zu Blumberg Religion also confirmirt, daß er davon nicht abtreten konnte.“ - Doch die Reformation wurde auch in der Grafschaft Lippe vorangetrieben. Wie, das erzählt Gerrit Noltensmeier, 1996 bis 2005 Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche.
von Eberhard Gresch, Dresden
2008 wurde in Deutschland die Reformationsdekade ausgerufen. Das kann Anlass sein, die Geschichte der Reformation gründlicher in den Blick zu nehmen. Dann wird man feststellen, dass sich im Laufe des Reformationsgeschehens neben dem lutherischen Zweig auch andere Zweige herausbildeten. Für den Gesamtstaat Preußen war der reformierte Zweig bedeutsam. 2013 stehen 400 Jahre preußische reformierte Kirchengeschichte an. Und vor genau 300 Jahren erließ Preußen für die deutsch-reformierten Kirchgemeinden eine ausführliche Kirchenordnung.
Was waren die Ziele und Motive, die sich mit der Einführung des Katechismus verbanden?
Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz; Darstellung an Fassade des Schlosses Heidelberg; ©Foto: Siller2012 Ein innenpolitisches und ein außenpolitisches Ziel sieht Prof. Dr. Andreas Mühling in dem "klaren kirchenpolitischen Konzept", das der Kurfürst "mit seinem "Katechismusprojekt" verfolgte: 1) eine "gesellschaftliche Normierung der Kurpfälzer Bevölkerung" mit dem Wertekanon des Katechismus; 2) die Herbeiführung eines außenpolitischen Ausgleichs mit einflussreichen lutherischen Ständen auf Reichsebene.
Mit der Einführung der Heidelberger Kirchenordnung und des Heidelberger Katechismus war Kurfürst Friedrich III. zum Calvinismus übergegangen und bereit, die verfolgten Glaubensbrüder in der Pfalz aufzunehmen.
Vor 450 Jahren kamen 58 niederländische Flüchtlingsfamilien von Frankfurt mit Schiffen den Rhein herauf und fanden in Frankenthal eine neue Heimat. Die Stadt Frankenthal begeht im Jahr 2012 das Jubiläum der Ankunft mit einem ganzjährigen Festprogramm.
Kirchengeschichte entlang der Musikgeschichte, erzählt von Domprediger Martin Filitz
''Der Dom zu Halle ist ein musikalischer Raum'' - in seiner Geschichte von der Klosterkirche des Dominikanerordens zur lutherischen Dom- und Schlosskirche hin zur Kirche der reformierten Domgemeinde, in der ein Jahr lang kein Unbekannterer als Georg Friedrich Händel Organist war.
von Dr. Barbara Dölemeyer
auf der Internetseite des Vereins für Geschichte und Heimatpflege und >Kultur Neu-Isenburg e.V.
Das größte protestantische Museum in Frankreich wird 100 Jahre alt
Das "Musée du Désert" im Herzen der Cévennen, dokumentiert die Geschichte der Hugenotten in Frankreich. Zum 100. Geburtstag des Museums berichtet NDRinfo, Blickpunkt Diesseits aus dem "Musée dy Désert" (Podcast zum Downlod).
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