Predigten

Gute Predigt-Ideen zu übernehmen, ist erlaubt!


Die Kanzel in der Französischen Kirche zu Schwabach © G. Rieger

Wenn es darum geht, Menschen das Wort Gottes näher zu bringen, ist die Inspiration durch schon gehaltene Predigten nicht verboten, sondern eher sogar geboten.

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Von den Füchsen und Vögeln

Predigt zu Lukas 9, 57-62 (Okuli)
Die Kinder sehen ihn: einen Fuchs auf dem Schulhof, ein Leben im Verborgenen, ohne festen Ort. Auch Jesus lebt so: leicht, wandernd, ohne Besitz. Wer ihm folgt, muss lernen, ihn im Rand der Welt zu sehen – bei den Vergessenen, Armen und Übersehenen.

Kathrin Oxen

Freiheit?

Gottesdienst zum 499. Jubiläum des Zürcher Wurstessens in der Friedhofskirche in Wuppertal-Elberfeld
Ein krummes Jubiläum in krummer Zeit: Was meint "evangelische Freiheit", woher kommt sie, was bedeutet sie und was hat sie ausgerechnet mit Wurst zu tun?

Benjamin Frensel

Versuchungen

Predigt zu Matthäus 4, 1-11 (Invokavit)
Nach der Taufe führt der Geist Jesus in die Wüste: leerer Magen, klare Einsamkeit, drei Versuchungen – Brot aus Steinen, unverwundbares Leben, Macht über die Welt. Jesus widersteht: Der Mensch lebt von Gottes Wort, nicht von Sicherheit, Macht oder Besitz.

Kathrin Oxen

'Wir leben vom Brot, und von deinem Wort'

Gottesdienst am Küchentisch am Sonntag Invokavit
Wenn zwei oder drei sich versammeln, ist Christus da. Auch ohne Kirchenraum bleibt Gott nah. Diese kleine Liturgie hilft, im Alltag zu beten, zu hören und verbunden zu bleiben: mit Kerze, Bibel und dem Wort, das trägt, wenn vieles fehlt.

Kathrin Oxen

Am Straßenrand

Predigt zu Lukas 18, 31-43 - Estomihi
Jesus kündigt seinen Jüngern an, dass er leiden und sterben werde, doch sie verstehen seine Worte nicht – sie wollen einfach weitergehen, unbeirrt auf ihrem Weg.

Kathrin Oxen

Die Hafertonne

Predigt zu Lukas 8, 4-8 (Sexagesimae)
Es ist, als würde Gott sein Wort nicht sparsam dosieren, sondern großzügig streuen – mitten ins Wilde unseres Lebensfeldes. Vieles geht verloren, aber dort, wo es Wurzel fasst, entsteht Frucht, die niemand planen kann: hundertfach.

Kathrin Oxen

Sein Lichtstrahl

Gottesdienst zum letzten Sonntag nach Epiphanias. Mit Texten von Kurt Marti, zu dessen 100. Geburtstag am 31.1.21
Nach der Zerstörung des Tempels wird Gottes Name selbst zum „Allerheiligsten“ und macht alle Gläubigen zu einem priesterlichen Volk. JHWH gilt dabei als unverfügbare, beziehungsstiftende Gegenwart Gottes, die sich im Bund mit Israel immer neu ereignet.

Jürgen Kaiser

Schnee

Predigt zu Matthäus 17, 1-9 (Letzter Sonntag nach Epiphanias)
In den grauen, bedrückenden Zeiten der Jünger nimmt Jesus drei von ihnen mit auf einen Berg, wo sie seine Verklärung als leuchtenden, tröstlichen Moment jenseits ihrer Angst erleben.

Kathrin Oxen

Herzlahm

Predigt zu Mt 9,9-13
Eine Dienststelle wird zum Symbol entmenschlichter Bürokratie, die Menschen zu Akten und Häkchen reduziert. Jesus durchbricht dieses System, ruft Matthäus heraus und stiftet eine Gemeinschaft der Barmherzigkeit jenseits von Kontrolle und Abwertung.

Kathrin Oxen

Der Becher, der nie leer wird

Predigt zur Joh 2, 1-11 (2. Sonntag nach Epiphanias)
In Kana verwandelt Jesus Wasser in Wein und zeigt: Gottes Gegenwart steht für Überfluss, Freude und ein Fest, das den Alltag und seine Begrenzungen übersteigt.

Kathrin Oxen