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Ab und zu blitzt er auf, dieser Geist. / Dafür sind wir Dir von Herzen dankbar. / Häufig aber fehlt er. / Häufig tarnt sich die Unvernunft unter Schlagwörtern. / Wieso die Lust auf Radau in den Fußballstadien sich Fankultur nennen darf, ist rätselhaft. / Und wieso dann mit öffentlichen Geldern dieser angeblichen Fankultur Geleitschutz gegeben wird, / ist in gleicher Weise unverständlich. / In anderen Ländern ist das besser. / Warum nicht auch bei uns hier? / Ist zu viel Geld im Spiel? //
Warum sich zu Silvester erneut alle, / die dazu Lust haben, / mit Feuerwerkskörpern unkontrolliert in Szene setzen dürfen / und Dritte meinen, / dass das Brauchtum sei, ist ebenso schleierhaft. / Das angebliche Brauchtum füllt die Unfallstationen, / setzt tonnenweise Feinstaub frei und ist objektiv Tierquälerei. / Das wissen fast alle. / Und fast alle wollen das nicht. / Es erfordert keinen Mut, / da eine Grenze zu setzen. / Warum ist dazu der Mut nicht da? / Geht es ums Geschäft, / das nicht kaputt gemacht werden soll? / Oder hat man einen Begriff von Toleranz, / der Rücksichtslosigkeit und Willkür schützt? //
Dass unsere Welt / seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine / eine andere ist, / dürfte den meisten bekannt sein. / Aber allen ist das nicht bekannt. / Wieso ist das verloren gegangen, / dass menschliches Recht des Schutzes / durch menschliche Gewalt braucht? / Wieso können einige meinen, / auf irgendeine Weise nicht dabei sein zu können? / Es heißt: Putins Angriffskrieg und die Reaktionen darauf / passten nicht in die Lebensplanung. / Wieso halten junge Menschen / und sogar einige Politiker / das für ein Argument? / Das ist unfasslich. //
Der gesunde Menschenverstand. / Er fehlt vielfach. / Der Geist der Ernüchterung. / Gib uns, Herr, diesen Geist. / Gib ihn allen, die ich brauchen. / Und lass uns im Warten auf Dich bleiben. //
Und im Seufzen zu Dir: / Kyrie eleison. / Amen.
Klaus Bröhenhorst
Gott – / unbegreiflich bist du, / aber nicht unansprechbar / wir können in den Worten unserer Vorfahren mit dir reden. // Tröste uns, wie Eltern ihre Kinder. / Nimm uns in deine Arme. / Blicke freundlich auf uns. / Mach uns Mut. // Vergib uns, was wir falsch gemacht haben / und hilf uns anderen zu vergeben. // Lehre uns, aus der Vergangenheit zu lernen / und die Zukunft mitzugestalten. // Sende uns deinen Geist, / damit wir anderen eine Stütze sein können / durch Schweigen / durch die richtigen Worte / durch anteilnehmendes Handeln. // Bleibe bei uns alle Tage / bis an unser Ende / und dann erst recht! // AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Georg Rieger, Nürnberg
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Gott – / du hast das Universum und unsere kleine Erde darin geschaffen / du hast dich in Jesus anschaubar gemacht // Fließ aus den Wolken / Spring aus der Erde / Leucht in die Finsternis // Mach dich sichtbar / Lass uns deine Spuren erkennen / Auf den umstrittenen politischen Wegen. / Mach dich hörbar / Lass uns deine Stimme vernehmen / Unter den Mitmenschen, die nach Hilfe rufen. / Mach dich fühlbar / Lass uns deinen Trost spüren / In unseren Seelen. // Mach unsere müden Hände wieder stark / und unsere weichen Knie wieder fest. / Gib uns die Gewissheit deiner Nähe. / Nimm uns unsere Angst. // So viel fernes Leid macht uns traurig und bestürzt. / So viele eigenen Nöte belasten uns.
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Barmherziger Gott / wir möchten uns öffnen / für dein Kommen, / Wir sehnen uns / nach deiner Nähe / und hoffen, / dass du unsere Erde verwandelst / in einen Ort / des Friedens und der Gerechtigkeit. // Aber gerade in dieser Zeit, / in der wir uns vorbereiten sollen / auf deine Ankunft / sind wir mit so vielem anderen beschäftigt, / dass wir den Hunger unserer Seele betäuben. / Wir erschrecken, / wenn wir merken, / wie leer und ausgebrannt / wir in Wahrheit sind. //
Gott, bahne du dir den Weg zu uns, / über alle Hindernisse. / Öffne du Tor und Tür bei uns / für die Fülle deiner Liebe / und halte in uns / die Erwartung wach / dass mit dem Kommen deines Sohnes / Himmel und Erde erneuert werden. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal


