Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Matthäus 9,23-25
Als Jesus in das Haus des Grossen Priesters kam, wo man die Totenfeier beging: Als er die Flötenspieler und, im Trubel der Klage, die Volksmenge sah, sagte er zu ihnen: «Geht fort! Das Mädchen ist nicht tot: es schläft nur», aber sie lachten ihn aus und verspotteten ihn. Da jagte er die Menschen fort, ging hinein, nahm das Kind bei der Hand – und das Mädchen stand auf.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,20-22
Auf dem Weg trat eine Frau an ihn heran, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt, und berührte von hinten den Saum seines Mantels; denn sie dachte bei sich: «Wenn ich den Mantel berühre, bin ich gesund.» Jesus wandte sich um, sah sie an und sagte zu ihr: «Sei ruhig, meine Tochter, dein Glaube hat dich geheilt», und in der gleichen Stunde wurde die Frau wieder gesund.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,18-19
Während er so mit ihnen sprach, kam ein Mann auf ihn zu, ein Grosser Priester im Bethaus, fiel vor ihm nieder und sagte: «Jetzt ist meine Tochter tot. Komm, ich bitte dich, berühre sie mit deiner Hand: dann wird sie wieder lebendig. Da stand Jesus auf und folgte ihm mit seinen Schülern.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,16-17
Niemand flickt einen alten Mantel mit einem neuen Stück Stoff: Der Flicken reisst den Mantel ein, und das Loch wird noch grösser. Und keiner füllt den jungen Wein in alte Fässer. Die Fässer zerbrechen, der Wein fliesst aus, die Fässer sind hin. Füll jungen Wein in neue Fässer: Dann behältst du den Wein und das Fass.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,14-15
Da kamen Johannes’ Schüler: «Wir fasten», sagten sie, «die Pharisäer fasten auch. Warum fasten deine Schüler nicht?» Jesus antwortete ihnen: «Können die Hochzeitsgäste traurig sein, solange der Bräutigam noch bei ihnen ist? Aber die Tage kommen, da er sie verlassen muss, und dann werden sie fasten.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,13
Ihr müsst lernen, was das bedeutet: Ich will Barmherzigkeit / und kein Opfer. / Ich bin gekommen, / die Sünder zu rufen / und nicht die Gerechten.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,10-12
Von da an kamen viele in sein Haus, die für Betrüger und Gesetzesbrecher galten. Zöllner und verrufene Leute: Sünder setzten sich an seinen Tisch und teilten mit ihm und seinen Schülern das Mahl. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Schülern: «Warum isst euer Lehrer mit diesem Gesindel? Zöllner und Sünder!» Jesus hörte es und antwortete ihnen: «Nicht die Gesunden, die Kranken brauchen den Arzt.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,9
Jesus verliess Kapernaum, ging seinen Weg, und als er im Zollhaus einen Mann sah, der Matthäus hiess, sprach er ihn an: «Folge mir», sagte er zu ihm, und Matthäus stand auf und ging mit ihm.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,6b-8
«Steh auf», sagte er zu dem Gelähmten, «nimm die Bahre und geh in dein Haus!». Da stand er auf und ging in sein Haus. Die Menschen sahen es, Schrecken ergriff sie, und alle priesen Gott: So grosse Macht hat er den Menschen gegeben.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,3-6a
Einige von den Schriftauslegern aber dachten bei sich: «Dieser Mann verleumdet Gott.» Jesus durchschaute ihre Gedanken und sagte: «Warum diese bösen Gedanken in eurem Herzen? Was ist leichter zu sagen: ‘Deine Sünden werden vergeben’ oder: ‘Steh auf und geh umher!’ Schaut! Der Menschensohn hat auf der Erde grosse Macht und kann alle Sünden vergeben.»
Übersetzung Walter Jens 1972
