Bibel

Durchgehende Lesung biblischer Bücher

Hier finden Sie täglich einen biblischen oder deuterokanonischen Text in nur einem Satz: Es handelt sich um eine weisheitliche Gattung, die hebräisch mashál, griechisch apóphthegma, lateinisch senténtia und deutsch Sinnspruch heisst. Wie weltweit in Sprichwörtern konzentriert sich in solchen Sätzen Lebenserfahrung als Weisheit, die man, wenn sie überzeugt, auswendig weiss und mündlich weitersagt. Weisheit verweist auf die göttliche Weltordnung in allem und jedem. Biblisch findet sie sich natürlich in Weisheitsbüchern wie Sprüche, Qohelet und Hiob, deuterokanonisch bei Sirach und Weisheit. Spruchweisheit kommt aber zitiert überall vor, auch im Neuen Testament. Wir danken dem Theologischen Verlag TVZ für die Texte.Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Jesaja 48,12-13 12 Hör mir zu, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin es! Ich bin der Erste, bin auch der Letzte! 13 Hat doch meine Hand die Erde gegründet und meine Rechte den Himmel ausgespannt. Ich rufe ihnen zu - miteinander stehen sie da!
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Johannes 11,28-31 28 Und als sie dies gesagt hatte, ging sie fort und rief Maria, ihre Schwester, und sagte heimlich zu ihr: Der Meister ist da und ruft dich. 29 Jene aber, als sie das hörte, stand rasch auf und ging zu ihm. 30 Jesus war noch nicht ins Dorf gekommen, sondern befand sich noch an dem Ort, wo Marta ihm begegnet war. 31 Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass Maria rasch aufstand und hinausging, folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Jesaja 48,10-11 10 Sieh, ich habe dich geläutert, aber nicht wie Silber, im Ofen des Elends habe ich dich geprüft. 11 Um meinetwillen, um meinetwillen werde ich es tun, denn welch eine Entweihung! Und keinem anderen werde ich meine Ehre geben.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Johannes 11,17-27 17 Als Jesus dort eintraf, fand er ihn schon vier Tage im Grab. 18 Betanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. 19 Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. 20 Marta nun, als sie hörte, dass Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber sass zu Hause. 21 Da sagte Marta zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, so wäre mein Bruder nicht gestorben. 22 Aber auch jetzt weiss ich: Alles, was du von Gott erbitten wirst, wird Gott dir geben. 23 Jesus sagt zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24 Marta sagt zu ihm: Ich weiss, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tag. 25 Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, 26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das? 27 Sie sagt zu ihm: Ja, Herr, jetzt glaube ich, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommt.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Jesaja 48,6b-9 Jesaja 48,6b-9 6 Von nun an lasse ich dich Neues hören und das, was wohlgehütet ist, wovon du nichts weisst. 7 Jetzt erst ist es geschaffen worden und nicht schon damals, und vor dem heutigen Tag hast du nichts davon gehört, damit du nicht sagst: Sieh, ich habe es gewusst! 8 Weder hast du davon gehört, noch hast du es gewusst, auch hat dein Ohr sich nicht schon damals geöffnet, denn ich wusste, wie treulos du bist und vom Mutterleib an abtrünnig genannt wirst. 9 Um meines Namens willen halte ich meinen Zorn zurück, und um meines Ruhmes willen bezähme ich mich zu deinen Gunsten, dass ich dich nicht ausrotte.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Johannes 11,11-16 11 Dies sprach er, und dann sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe, um ihn aufzuwecken. 12 Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, wird er gerettet werden. 13 Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen. Sie jedoch meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. 14 Darauf sagte ihnen Jesus offen heraus: Lazarus ist gestorben. 15 Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort gewesen bin, damit ihr zum Glauben kommt. Aber lasst uns zu ihm gehen! 16 Da sagte Thomas, der Didymus genannt wird, zu seinen Mitjüngern: Lasst uns auch hingehen, um mit ihm zu sterben.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Jesaja 48,4-6a 4 Weil ich wusste, dass du hartnäckig bist, dass dein Nacken eine Sehne aus Eisen und deine Stirn aus Bronze ist, 5 habe ich es dir schon damals verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen, damit du nicht sagst: Mein Götze hat es getan, und mein Standbild, mein Gussbild hat es befohlen. 6 Du hast es gehört, sieh dir das alles an! Und ihr, wollt ihr es nicht verkünden?
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Johannes 11,1-10 11 1 Es war aber einer krank, Lazarus aus Betanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta. 2 Maria war die, welche dann den Herrn mit Öl salbte und seine Füsse mit ihren Haaren trocknete; ihr Bruder Lazarus war krank. 3 Da sandten die Schwestern zu ihm und liessen sagen: Herr, der, den du lieb hast, ist krank. 4 Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes; durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. 5 Jesus liebte Marta und ihre Schwester und Lazarus. 6 Als er nun hörte, dass dieser krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. 7 Danach, als diese Zeit vorüber war, sagt er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen! 8 Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, eben noch wollten die Juden dich steinigen, und du gehst wieder dorthin? 9 Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wer bei Tag umhergeht, stösst nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht. 10 Wer aber bei Nacht umhergeht, stösst an, weil das Licht nicht in ihm ist.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Jesaja 48,1-3 48 1 Hört dies, Haus Jakob, die sich nach dem Namen Israels nennen und hervorgegangen sind aus den Wassern Judas, die beim Namen des HERRN schwören und den Gott Israels preisen - aber nicht in Wahrheit und nicht in Gerechtigkeit, 2 denn aus der Stadt des Heiligtums sind sie herausgerufen worden - und die sich gestützt haben auf den Gott Israels, HERR der Heerscharen ist sein Name: 3 Schon längst habe ich das, was damals geschehen ist, verkündet, aus meinem Mund ist es hervorgegangen, und ich habe es sie hören lassen. Überraschend habe ich es getan, und es ist eingetroffen.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Johannes 10,31-42 31 Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen. 32 Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke vom Vater habe ich euch sehen lassen. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? 33 Die Juden antworteten ihm: Nicht eines guten Werkes wegen steinigen wir dich, sondern wegen Gotteslästerung, weil du, ein Mensch, dich zu Gott machst. 34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? 35 Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden darf, 36 wie könnt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott!, nur weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? 37 Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so braucht ihr mir nicht zu glauben. 38 Tue ich sie aber und ihr glaubt mir nicht, so glaubt wenigstens den Werken, damit ihr erkennt und wisst, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin. 39 Da wollten sie ihn wiederum festnehmen, aber er entkam ihren Händen. 40 Und er ging wieder fort auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte. Und dort blieb er. 41 Und viele kamen zu ihm und sagten: Johannes hat zwar kein Zeichen getan, aber alles, was Johannes über diesen gesagt hat, ist die Wahrheit. 42 Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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