Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 40,13-16
13 Auch Jochanan, der Sohn des Kareach, und alle Anführer der Heere, die im Feld waren, kamen zu Gedaljahu nach Mizpa. 14 Und sie sagten zu ihm: Weisst du nicht, dass Baalis, der König der Ammoniter, Jischmael, den Sohn des Netanja, gesandt hat, um dich umzubringen? Gedaljahu aber, der Sohn des Achikam, glaubte ihnen nicht. 15 Und im Verborgenen in Mizpa sagte Jochanan, der Sohn des Kareach, zu Gedaljahu: Lass mich gehen, dass ich Jischmael, den Sohn des Netanja, erschlage, und niemand wird davon erfahren. Warum soll er dich erschlagen? Ganz Juda, das sich um dich sammelt, würde zerstreut, und der Rest Judas ginge zugrunde! 16 Gedaljahu aber, der Sohn des Achikam, sagte zu Jochanan, dem Sohn des Kareach: Tu das nicht, denn was du über Jischmael sagst, ist Lüge. tvz
Jeremia 40,7-12
7 Und alle Anführer der Heere, die mit ihren Männern im Feld waren, hörten, dass der König von Babel Gedaljahu, den Sohn des Achikam, über das Land eingesetzt und dass er ihm Männer, Frauen und Kinder anvertraut hatte, vonA den Ärmsten im Land, von denen, die nicht in die Verbannung nach Babel geführt worden waren, 8 und sie kamen zu Gedalja nach Mizpa: Jischmael, der Sohn des Netanjahu, und Jochanan und Jonatan, die Söhne des Kareach, und Seraja, der Sohn des Tanchumet, die Söhne des Efai, des Netofatiters, und Jesanjahu, der Sohn des Maachatiters, sie und ihre Männer. 9 Und Gedaljahu, der Sohn des Achikam, des Sohns von Schafan, schwor ihnen und ihren Männern: Fürchtet euch nicht, den Kasdäern zu dienen. Bleibt im Land und dient dem König von Babel, damit es euch gut geht. 10 Und ich, seht, ich bleibe in Mizpa, um vor den Kasdäern zu stehen, die zu uns kommen werden. Ihr aber, erntet ihr Wein und Obst und Öl und füllt es in eure Gefässe und wohnt in euren Städten, die in eurem Besitz sind. 11 Und auch alle Judäer, die in Moab und bei den Ammonitern und in Edom waren, und jene, die in all den übrigen Ländern waren, hörten, dass der König von Babel Juda einen Rest gelassen und dass er Gedaljahu, den Sohn des Achikam, des Sohns von Schafan, über sie eingesetzt hatte. 12 Da kehrten alle Judäer zurück von allen Orten, wohin sie versprengt worden waren, und kamen ins Land Juda zu Gedaljahu nach Mizpa und ernteten Wein und Obst in sehr grosser Menge. tvz
Jeremia 40,1-6
40 1 Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, nachdem Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibgarde, ihn aus Rama entlassen hatte, als er ihn holte und er mit Handfesseln gebunden unter all den Verbannten aus Jerusalem und Juda war, die nach Babel in die Verbannung geführt wurden. 2 Und der Befehlshaber der Leibgarde nahm Jeremia und sprach zu ihm: Der HERR, dein Gott, hat dieser Stätte dieses Unheil angekündigt. 3 Und er hat es gebracht, und der HERR hat gehandelt, wie er es angekündigt hat, denn ihr habt euch am HERRN versündigt und nicht auf seine Stimme gehört, und darum geschieht euch dies. 4 Und nun, sieh, heute befreie ich dich von den Fesseln an deiner Hand. Wenn es in deinen Augen gut ist, mit mir nach Babel zu kommen, so komm, dann werde ich auf dich achten; wenn es in deinen Augen aber schlecht ist, mit mir nach Babel zu kommen, so lass es! Schau das ganze Land vor dir; wohin zu gehen gut und recht ist in deinen Augen, dorthin geh. 5 - Er aber wollte noch nicht zurückkehren. - Kehre zurück zu Gedalja, dem Sohn des Achikam, des Sohns von Schafan, den der König von Babel eingesetzt hat über die Städte von Juda, und bleib bei ihm unter dem Volk, oder geh, wohin immer zu gehen recht ist in deinen Augen. Und der Befehlshaber der Leibgarde gab ihm Wegzehrung und ein Geschenk und entliess ihn. 6 Und Jeremia kam zu Gedalja, dem Sohn des Achikam, nach Mizpa und blieb bei ihm unter dem Volk, das übrig geblieben war im Land. tvz
Jeremia 39,15-18
15 An Jeremia aber war das Wort des HERRN ergangen, als er im Wachhof eingeschlossen war: 16 Geh und sage zu Ebed-Melech, dem Kuschiten: So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Sieh, zum Bösen und nicht zum Guten bringe ich dieser Stadt meine Worte, und sie werden vor dir liegen an jenem Tag. 17 Dich aber werde ich retten an jenem Tag, Spruch des HERRN, und du wirst nicht in die Hand der Männer gegeben werden, vor denen du dich fürchtest. 18 Denn ich werde dich entkommen lassen, und du wirst nicht durch das Schwert fallen, sondern du wirst als Beute dein Leben haben, denn du hast mir vertraut! tvz
Jeremia 39,11-14
11 Und Jeremia betreffend befahl Nebukadrezzar, der König von Babel, durch Nebusaradan, den Befehlshaber der Leibgarde, das Folgende: 12 Nimm ihn und achte auf ihn und tu ihm kein Leid an, sondern verfahre mit ihm so, wie er es dir sagen wird! 13 Da sandten Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibgarde, Nebuschasban, der Oberste der Eunuchen, Nergal-Sar-Ezer, der Rab-Mag, und alle Obersten des Königs von Babel, 14 sie also sandten hin und holten Jeremia aus dem Wachhof und übergaben ihn Gedaljahu, dem Sohn des Achikam, des Sohns von Schafan, um ihn in das Haus zu holen. Und er wohnte beim Volk. tvz
Jeremia 39,1-10
39 1 Im neunten Jahr des Zidkijahu, des Königs von Juda, im zehnten Monat, zog Nebukadrezzar, der König von Babel, mit seinem ganzen Heer gegen Jerusalem, und sie belagerten es. 2 Im elften Jahr des Zidkijahu, im vierten Monat, am neunten des Monats, wurde die Stadt aufgebrochen, 3 und alle Obersten des Königs von Babel kamen und blieben im mittleren Tor: Nergal-Sar-Ezer, Samgar-Nebu-Sar-Sechim, der Oberste der Eunuchen, Nergal-Sar-Ezer, der Rab-MagA, und alle übrigen Fürsten des Königs von Babel. 4 Und als Zidkijahu, der König von Juda, und alle Krieger sie sahen, flohen sie, und in der Nacht machten sie einen Ausfall aus der Stadt auf dem Weg zum Garten des Königs durch ein Tor zwischen den beiden Mauern, und der König zog hinaus auf dem Weg zur Araba. 5 Das Heer der Kasdäer aber verfolgte sie, und in den Steppen von Jericho holten sie Zidkijahu ein. Da fassten sie ihn und führten ihn hinauf zu Nebukadrezzar, dem König von Babel, nach Ribla im Land Chamat, und dieser sprach die Urteile über ihn. 6 Und in Ribla schlachtete der König von Babel die Söhne Zidkijahus vor dessen Augen ab, und auch alle Vornehmen von Juda schlachtete der König von Babel ab. 7 Und die Augen Zidkijahus blendete er, dann legte er ihn in doppelte Ketten, um ihn nach Babel zu bringen. 8 Und das Haus des Königs und die Häuser des Volks verbrannten die Kasdäer im Feuer, und die Mauern von Jerusalem rissen sie nieder. 9 Und den Rest des Volks, jene, die übrig geblieben waren in der Stadt, und die Überläufer, die übergelaufen waren zu ihm, und den Rest des Volks, jene, die übrig geblieben waren, führte Nebusar-Adan, der Befehlshaber der Leibgarde, nach Babel in die Verbannung. 10 Vom Volk aber, von den Ärmsten, die nichts besassen, liess Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibgarde, an jenem Tag einige zurück im Land Juda und gab ihnen Weinberge und Äcker. tvz
Jeremia 38,24-28
24 Da sagte Zidkijahu zu Jeremia: Von diesen Worten soll niemand etwas erfahren, damit du nicht stirbst. 25 Wenn aber die Oberen hören, dass ich mit dir geredet habe, werden sie zu dir kommen und zu dir sagen: Berichte uns doch, was du dem König gesagt hast; verheimliche nichts vor uns, dann werden wir dich nicht töten. Und was hat der König dir gesagt? 26 Dann sage ihnen: Ich habe mein Flehen niedergelegt vor dem König, er möge mich nicht zurückschicken in das Haus des Jehonatan, dass ich dort nicht sterbe. 27 Und es kamen alle Fürsten zu Jeremia und befragten ihn. Und er gab ihnen Auskunft gemäss all jenen Worten, die ihm der König aufgetragen hatte. Da verstummten sie vor ihm, denn niemand hatte das Gespräch mitgehört. 28 Und Jeremia blieb im Wachhof bis zu dem Tag, an dem Jerusalem eingenommen wurde. - Und dies geschah, als Juda eingenommen wurde. tvz
Jeremia 38,19-23
19 Da sagte König Zidkijahu zu Jeremia: Mir ist bange wegen der Judäer, die zu den Kasdäern übergelaufen sind, dass man mich in ihre Hand gibt und sie mir übel mitspielen. 20 Jeremia aber sagte: Man wird dich nicht ausliefern! Höre doch auf die Stimme des HERRN in dem, was ich dir sage, damit es dir gut geht und du am Leben bleibst. 21 Wenn du dich aber weigerst, hinauszugehen - dies ist, was der HERR mich hat sehen lassen: 22 Sieh, alle Frauen, die übrig geblieben sind im Haus des Königs von Juda, werden hinausgeführt zu den Fürsten des Königs von Babel, und dabei sagen sie: Hinters Licht geführt und überwältigt haben dich die Männer deines Vertrauens, im Sumpf haben sie deine Füsse versinken lassen, sie aber sind entwichen. 23 Und alle deine Frauen und deine Kinder werden hinausgebracht zu den Kasdäern, und du selbst wirst dich nicht retten können aus ihrer Hand, sondern von der Hand des Königs von Babel wirst du ergriffen werden, und diese Stadt wird im Feuer verbrannt werden. tvz
Jeremia 38,14-18
14 König Zidkijahu aber sandte hin und holte Jeremia, den Propheten, zu sich, an den dritten Eingang im Haus des HERRN. Und der König sagte zu Jeremia: Ich stelle dir eine Frage; verheimliche nichts vor mir. 15 Jeremia aber sagte zu Zidkijahu: Wenn ich dir Auskunft gebe, wirst du mich dann nicht mit Sicherheit töten? Und wenn ich dir einen Rat gebe, wirst du ja doch nicht auf mich hören. 16 Da schwor König Zidkijahu dem Jeremia im Verborgenen: So wahr der HERR lebt, der uns dieses Leben erschaffen hat, ich werde dich nicht töten und dich nicht in die Hand dieser Männer geben, die dir nach dem Leben trachten! 17 Und Jeremia sprach zu Zidkijahu: So spricht der HERR, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du hinausgehst zu den Fürsten des Königs von Babel, bleibt dir das Leben erhalten, und diese Stadt wird nicht im Feuer verbrannt, und du bleibst am Leben, du und dein Haus. 18 Wenn du aber nicht hinausgehst zu den Fürsten des Königs von Babel, wird diese Stadt in die Hand der Kasdäer gegeben werden, und sie werden sie im Feuer verbrennen, und du selbst wirst dich nicht retten können aus ihrer Hand. tvz
Jeremia 38,7-13
7 Ebed-Melech aber, der Kuschit, ein Eunuch, der gerade im Haus des Königs war, hörte, dass man Jeremia in die Zisterne geworfen hatte; der König aber hielt sich gerade im Benjamin-Tor auf. 8 Und Ebed-Melech verliess das Haus des Königs und redete mit dem König, um ihm zu sagen: 9 Mein Herr und König, diese Männer haben übel gehandelt mit allem, was sie Jeremia, dem Propheten, angetan haben; sie haben ihn in die Zisterne geworfen, damit er da, wo er ist, vor Hunger sterbe. Denn es gibt kein Brot mehr in der Stadt! 10 Da gebot der König dem Ebed-Melech, dem Kuschiten: Nimm von hier drei Männer mit dir und hole Jeremia, den Propheten, aus der Zisterne, bevor er stirbt. 11 Und Ebed-Melech nahm die Männer mit sich und kam in das Haus des Königs, unter die Vorratskammer, und von dort nahm er Lumpen, zerschlissene Kleider und Kleiderfetzen, und diese liess er an Stricken hinab zu Jeremia in die Zisterne. 12 Und Ebed-Melech, der Kuschit, sagte zu Jeremia: Lege die Lumpen, die zerschlissenen Kleider und die Kleiderfetzen in deine Achselhöhlen, über die Seile. Und Jeremia machte es so. 13 Dann zog man Jeremia an den Seilen heraus, und so holte man ihn aus der Zisterne. Und Jeremia blieb im Wachhof. tvz
