Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 9,1-2
9 1 Gäbe man mir ein Nachtquartier für Reisende in der Wüste, so wollte ich mein Volk verlassen und fortgehen von ihnen. Denn sie alle sind Ehebrecher, eine Gesellschaft von Betrügern! 2 Und wie ihren Bogen haben sie ihre Zunge gespannt: Mit Lüge und nicht in Treue sind sie stark geworden im Land. Von einer Bosheit kommen sie zur nächsten Bosheit! Mich aber kennen sie nicht! tvz
Jeremia 8,18-23
18 Erheiterung anstelle meines Kummers! Mein Herz in mir ist krank. 19 Sieh, horch, der Hilferuf der Tochter meines Volks aus dem hintersten Winkel des Landes: Ist denn der HERR nicht in Zion? Ist ihr König nicht in ihr? Warum haben sie mich gereizt mit ihren Götzenbildern, mit den Nichtsen aus der Fremde? 20 Die Ernte ist vorbei, die Sommerernte zu Ende, und wir sind nicht gerettet worden. 21 Über dem Zusammenbruch der Tochter meines Volks bin ich zerbrochen. Ich trauere, Entsetzen hat mich ergriffen. 22 Gibt es im Gilead keinen Balsam? Und gibt es dort keinen Arzt? Warum ist die Heilung der Tochter meines Volks nicht vorangeschritten? 23 Dass doch mein Haupt zerflösse und mein Auge zur Tränenquelle würde, dann wollte ich Tag und Nacht weinen um die Erschlagenen der Tochter meines Volks! tvz
Jeremia 8,17
17 Denn sieh, ich werde Schlangen gegen euch loslassen, Giftschlangen, gegen die keine Beschwörung hilft, und sie werden euch beissen! tvz
Jeremia 8,15-16
15 Auf Wohlergehen hat man gehofft, doch da ist nichts Gutes, auf eine Zeit der Heilung, doch sieh: Schrecken! 16 Von Dan her ist das Schnauben seiner Pferde zu hören, vom lauten Wiehern seiner starken Hengste erbebt das ganze Land, und sie sind gekommen und haben das Land gefressen und was darin ist, die Stadt und die darin wohnen. tvz
Jeremia 8,14
14 Wozu bleiben wir sitzen? Versammelt euch, und lasst uns in die befestigten Städte ziehen und uns dort still verhalten! Der HERR, unser Gott, hat uns untergehen lassen und uns giftiges Wasser zu trinken gegeben, denn wir haben gesündigt gegen den HERRN! tvz
Jeremia 8,13b-d
13 Am Weinstock sind keine Trauben mehr und am Feigenbaum keine Feigen, und die Blätter sind verwelkt. So habe ich es für sie bestimmt, man wird über sie herfallen! tvz
Jeremia 8,10-13a
10 Deshalb werde ich ihre Frauen anderen geben und ihre Felder anderen Besitzern, denn vom Kleinsten bis zum Grössten sind sie alle nur hinter Gewinn her, vom Propheten bis zum Priester sind sie alle Betrüger. 11 Und nur scheinbar geheilt haben sie den Zusammenbruch der Tochter meines Volks, als sie sagten: Friede! Friede! Doch da ist kein Friede. 12 In Schande stehen sie da, denn sie haben Abscheuliches getan, sie schämen sich nicht im Geringsten und kennen keine Scham. Darum werden sie mit denen fallen, die fallen. Zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie stürzen!, spricht der HERR. 13 Einsammeln werde ich sie! tvz
Jeremia 8,9
9 Weise werden zuschanden, werden von Schrecken erfüllt und gefangen. Sieh, das Wort des HERRN haben sie verachtet. Und welche Weisheit ist ihnen geblieben? tvz
Jeremia 8,6-8
6 Ich gab acht und hörte hin: Es ist nicht so, wie sie sagen! Keiner bereut seine Bosheit, dass er sagte: Was habe ich getan! Jeder wendet sich ab in seinem Lauf, wie ein Pferd, das in die Schlacht stürmt. 7 Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten, und Taube, Mauersegler und Schwalbe halten die Zeit ihrer Heimkehr ein, mein Volk aber kennt nicht die Ordnung des HERRN. 8 Wie könnt ihr sagen: Wir sind weise, und bei uns ist die Weisung des HERRN! Wahrlich, seht, das hat der Griffel zur Lüge gemacht, zur Lüge der Schreiber. tvz
Jeremia 8,4-5
4 Und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der HERR: Wenn man fällt, steht man dann nicht wieder auf? Oder wendet sich einer weg und wendet sich nicht wieder hin? 5 Warum wendet dieses Volk, Jerusalem, sich ab, sich fortwährend ab? Am Trug halten sie fest, sie weigern sich, sich wieder hinzuwenden. tvz
