Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 7,5b-7
5 Wenn ihr wirklich Recht schafft untereinander 6 und den Fremden, die Waise und die Witwe nicht unterdrückt - und kein unschuldiges Blut an dieser Stätte vergiesst - und nicht anderen Göttern nachlauft, zu eurem eigenen Unheil, 7 dann werde ich euch wohnen lassen an dieser Stätte, in dem Land, das ich euren Vorfahren gegeben habe, vor langer Zeit für immer. tvz
Jeremia 7,1-5a
7 1 Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging: 2 Stell dich ins Tor zum Haus des HERRN und rufe dort dieses Wort aus und sprich: Hört das Wort des HERRN, ganz Juda, die ihr durch diese Tore hineingeht, um euch vor dem HERRN niederzuwerfen. 3 So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Macht eure Wege besser und eure Taten, dann will ich euch wohnen lassen an dieser Stätte. 4 Verlasst euch nicht auf verlogene Worte wie diese: Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN, das ist der Tempel des HERRN. 5 Macht vielmehr eure Wege besser und eure Taten. tvz
Jeremia 6,27-30
27 Zum Prüfer in meinem Volk habe ich dich gemacht, zu einer befestigten Stadt, damit du ihren Weg erkennst und prüfst. 28 Die Störrischsten der Störrischen sind sie alle, als Verleumder sind sie unterwegs, sind Bronze und Eisen, sie alle bringen Verderben. 29 Der Blasebalg hat geschnaubt, unversehrt vom Feuer ist das Blei, vergeblich hat man geschmolzen und geschmolzen, die Bösen lassen sich nicht ausscheiden. 30 Verworfenes Silber nennt man sie, denn der HERR hat sie verworfen. tvz
Jeremia 6,24-26
24 Wir haben die Kunde von ihm gehört, unsere Hände sind erschlafft, Not hat uns ereilt, Wehen wie die Gebärende. 25 Geht nicht hinaus auf das Feld, und geht nicht auf dem Weg, denn da ist das Schwert des Feindes, Grauen ringsum! 26 Tochter meines Volks, gürte das Trauergewand um und wälze dich im Staub. Trauere wie um den einzigen Sohn, bitterste Trauer. Denn plötzlich wird der Verwüster über uns kommen. tvz
Jeremia 6,22-23
22 So spricht der HERR: Sieh, aus dem Land des Nordens kommt ein Volk, und eine grosse Nation wird geweckt von den Enden der Erde. 23 Bogen führen sie und Sichelschwert, grausam ist es, und sie haben kein Erbarmen. Sie tönen wie das Meer, wenn es tost, und reiten auf Pferden, gerüstet wie ein Mann für den Krieg, gegen dich, Tochter Zion. tvz
Jeremia 6,20-21
20 Was soll ich denn mit Weihrauch aus Saba und mit köstlichem Gewürzrohr aus fernem Land? Eure Brandopfer gefallen mir nicht, und eure Schlachtopfer sind mir nicht genehm. 21 Darum, so spricht der HERR: Sieh, ich lege diesem Volk Steine in den Weg, und sie werden darüber stürzen, die Väter mit den Kindern, der Nachbar und sein Nächster, sie werden zugrunde gehen. tvz
„Denn sie reden nicht, was dem Frieden dient, und ersinnen falsche Anklagen wider die Stillen im Lande.“ (Psalm 35, 20)
Mit großer Bestürzung muss das Moderamen des Reformierten Bundes zur Kenntnis nehmen, dass die in seiner kürzlich veröffentlichten Stellungnahme zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine geäußerten Befürchtungen nun Wirklichkeit geworden sind. Der Angriff auf die Ukraine ist ein weiterer Bruch des Völkerrechts. Russland muss seine militärischen Aktionen sofort einstellen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in den Kriegsgebieten. Wir bitten alle Gemeinden des Reformierten Bundes um ihre Fürbitte in Friedensgebeten und Gottesdiensten und ermutigen, die Kirchen auch zum stillen Gebet tagsüber zu öffnen.
Friedensgebet
Gott, du siehst die Schwachheit, / die sich hinter all der nackten Aggression verbirgt. / Gott, du spürst die Angst / in Augenblicken großer Hilflosigkeit. / Heile den kriegerischen Wahnsinn / und schütze alle, die jetzt in Gefahr sind. / Nimm die vergifteten Gedanken aus den Köpfen, / dass Stärke mit militärischer Macht gleichzusetzen sei. / Stärke die Solidarität unter uns. / Stärke diejenigen, / deren Ziele Schutz und Respekt sind. / Wir bitten nicht nur für die, die uns nahe sind, / sondern für alle Menschen, / mit denen wir uns gemeinsam nach einer besseren, / einer friedlicheren Welt sehnen. / Amen / (nach einem Gebet der Kommunität von Corrymeela)
Kathrin Oxen, Moderatorin Ref. Bund e. V.
Jeremia 6,16-17
16 So spricht der HERR: Stellt euch an die Wege und schaut, und fragt nach den uralten Pfaden, welches denn der Weg des Guten sei, und nehmt ihn und findet einen Ruheplatz für euch. Sie aber sagten: Wir gehen ihn nicht! 17 Und immer wieder habe ich Wächter über sie bestellt: Achtet auf den Klang des Schofar! Sie aber sagten: Wir achten nicht darauf! tvz
Jeremia 6,15
15 In Schande stehen sie da, denn sie haben Abscheuliches getan, sie schämen sich nicht im Geringsten, begreifen nicht, dass sie auch Schande bringen. Darum werden sie mit denen fallen, die fallen. Zur Zeit, da ich sie heimsuche, werden sie stürzen!, spricht der HERR. tvz
Jeremia 6,12b-14
12 Gegen die Bewohner des Landes strecke ich meine Hand aus! Spruch des HERRN. 13 Denn von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten sind sie alle nur hinter Gewinn her, und vom Propheten bis zum Priester sind sie alle Betrüger. 14 Und nur scheinbar geheilt haben sie den Zusammenbruch meines Volks, als sie sagten: Friede! Friede! Doch da ist kein Friede. tvz
