Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Genesis 9,5-7
5 Euer eigenes Blut aber will ich einfordern. Von allen Tieren will ich es einfordern, und von den Menschen untereinander will ich es einfordern. 6 Wer das Blut eines Menschen vergiesst, dessen Blut soll für den Wert des getöteten Menschen vergossen werden. Denn als Bild Gottes hat er den Menschen gemacht. 7 Ihr aber, seid fruchtbar und mehrt euch, wimmelt auf der Erde und mehrt euch auf ihr. tvz
Genesis 9,1-4
9 1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde. 2 Furcht und Schrecken vor euch komme über alle Tiere der Erde und über alle Vögel des Himmels. Mit allem, was auf dem Erdboden kriecht, und mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hand gegeben. 3 Alles, was sich regt und lebt, soll eure Nahrung sein. Wie das grüne Kraut übergebe ich euch alles. 4 Nur das Fleisch, in dem noch Blut und Leben ist, dürft ihr nicht essen. tvz
Kohelet 9,4
4 Doch wer zu den Lebenden gehört, hat Hoffnung; denn ein lebender Hund hat es besser als ein toter Löwe. tvz
Psalm 19,5b-7
5 b Der Sonne hat er am Himmel ein Zelt errichtet: 6 Wie ein Bräutigam kommt sie hervor aus ihrer Kammer, läuft freudig wie ein Held die Bahn. 7 An einem Ende des Himmels geht sie auf und läuft bis zum anderen Ende, und nichts bleibt ihrer Glut verborgen. tvz
Psalm 19,2-5a
2 Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Firmament verkündet das Werk seiner Hände. 3 Ein Tag sagt es dem andern, und eine Nacht tut es der anderen kund, 4 ohne Sprache, ohne Worte, mit unhörbarer Stimme. 5a In alle Länder hinaus geht ihr Schall, bis zum Ende der Welt ihr Reden. tvz
Hohelied 7,7-10
7 Wie schön du bist und wie anziehend! Liebe, voller Wollust! 8 Dein Wuchs gleicht einer Palme und deine Brüste Trauben. 9 Ich sprach: Ich will die Palme besteigen, will greifen nach ihren Rispen, und deine Brüste sollen sein wie die Trauben des Weinstocks und der Duft deines Atems wie Äpfel, 10 und dein Gaumen wie der köstlichste Wein, sanft rinnt er bei meinen Liebkosungen, benetzt die Lippen der Schlummernden. tvz
Joel 2,10-11
10 Vor ihm bebt die Erde, erzittert der Himmel, haben sich Sonne und Mond verfinstert, und die Sterne haben ihren Glanz verloren. 11 Und vor seinem Heer hat der HERR seine Stimme erhoben, sehr gross ist sein Heerlager, stark ist, wer sein Wort vollstreckt! Gross ist der Tag des HERRN und überaus furchtbar! Und wer könnte an ihm bestehen? tvz
Joel 2,5-9
5 Mit einem Lärm wie von Kriegswagen springen sie über die Höhen der Berge, dem Prasseln der Feuerflamme gleich, die das Stoppelfeld frisst, wie ein starkes Volk, aufgestellt zur Schlacht. 6 Vor ihm winden sich Völker, alle Gesichter sind erblasst. 7 Wie Helden rennen sie, wie Krieger ersteigen sie die Mauer, und jeder geht seinen Weg, und sie kommen nicht ab von ihren Wegen. 8 Und keiner steht seinem Bruder im Weg, jeder zieht dahin auf seiner Strasse, und zwischen den Waffen fallen sie ein, ohne Unterlass. 9 Sie fallen über die Stadt her, laufen über die Mauer, steigen in die Häuser ein, kommen durch die Fenster wie der Dieb. tvz
Joel 2,1-4
2 1 Stosst ins Horn in Zion und brecht in Kriegsgeschrei aus auf meinem heiligen Berg; alle Bewohner des Landes zittern, denn der Tag des HERRN kommt, er ist nah: 2 ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels, ausgebreitet über den Bergen wie die Morgendämmerung. Ein grosses und starkes Volk, nie hat es seinesgleichen gegeben, und nach ihm wird seinesgleichen nie wieder sein bis zu den Jahren der fernsten Generationen: 3 Vor ihm her frisst Feuer, und hinter ihm wütet die Flamme. Wie der Garten Eden ist das Land vor ihm, hinter ihm aber ist öde Wüste, und es gibt kein Entrinnen vor ihm. 4 Ihr Aussehen ist wie das Aussehen von Pferden, und wie Rennpferde, so rasen sie. tvz
Joel 1,19-20
19 Zu dir, HERR, rufe ich. Denn Feuer hat die Weideplätze in der Steppe gefressen, und auf dem Feld hat die Flamme alle Bäume verbrannt. 20 Auch die Tiere des Feldes haben Verlangen nach dir, denn ausgetrocknet sind die Flussbetten, und Feuer hat die Weideplätze in der Steppe gefressen. tvz
